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29.05.2008

UBA Putzmitttel

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Das Umweltbundsamt (UBA) veröffentlicht Daten zu Wasch- und Reinigungsmitteln.
Die beim UBA erfassten Mitteilungen zeigen, dass bereits Ende 2000 insgesamt etwa 54.000 Wasch- und Reinigungsmittel von rund 4.500 Firmen auf dem deutschen Markt waren. Es werden pro Jahr mehr als eine Million Tonnen Waschund Reinigungsmittel in deutschen Haushalten verbraucht. Das Umweltbundesamt gibt Bezeichnungen und Verbrauchsmengen von Wasch- und Reinigungsmittel bekannt und veröffentlicht deren Inhaltsstoffe.

Die wichtigsten Reinigungs- und Waschmittel-Inhaltsstoffe

Scheuerstoffe: In Scheuermitteln, Metallpolituren, Herdputzmitteln dienen Inhaltsstoffe wie Marmormehl, Kreide, Tonerde oder Bimsstein als mechanische Schleifund Polierbestandteile.
Potentielle Gefahren für Allergiker: Hautreizungen

Adsorptionsmittel: Holz-, Cellulose- und Kunststoffmehl werden z.B. in pulverförmigen Teppichreinigern als aufsaugendes Trägermaterial verwendet.
Potentielle Gefahren für Allergiker: Atemwegreizungen

Alkalien: Ammoniak, Soda, Natrium- und Kaliumhydroxid sind die wichtigsten Grundstoffe für schmutzlösende Laugen, die besonders hartnäckige Ablagerungen und Verstopfungen beseitigen. Sie sorgen für die Entfernung von Ölen, Fetten und Lacken, können aber keinen Kalk lösen. Reiniger auf Basis starker Laugen sind ätzend.
Potentielle Gefahren für Allergiker: ätzende Wirkung

Alkohole: Flüssige Reinigungs-/Waschmittel enthalten neben den waschaktiven Substanzen häufig Alkohole. Sie dienen als Lösungsvermittler, um die eingesetzten Rohstoffe ohne Trübung in Lösung zu halten.
Potentielle Gefahren für Allergiker: In niedrigen Konzentrationen kaum Wirkungen

Aluminium: Das Leichtmetall wird als Granulat in Rohrreinigern eingesetzt. Es löst sich leicht in starker Lauge. Der gebildete Wasserstoff sprudelt an die Oberfläche.
Potentielle Gefahren für Allergiker: Hautreizend

Biozide: In Reinigungsmitteln sollen sie einen zusätzlichen Schutz vor Krankheitserregern und Kleinstlebewesen bieten. Sie können die Funktionstüchtigkeit biologischer Kläranlagen beeinträchtigen.
Potentielle Gefahren für Allergiker: Hautfloraveränderungen

Bitterstoff: Sie sollen daran hindern, das Produkt zu trinken. Dieser Bitterstoff veranlasst sofortiges Ausspucken. Potentielle Gefahren für Allergiker: Nur innerlich schädigende Wirkung

Bleichmittel: Sie oxidieren organische Farbstoffe und entfärben Materialien. Als Bleichmittel auf Sauerstoffbasis werde  Perborat, Percarbonat oder Wasserstoffperoxid verwendet.
Potentielle Gefahren für Allergiker: Hautreizend

Chlorierte Kohlenwasserstoffe: CKW können z. B in Beckensteinen für Toiletten, Fleckenentfernungsmitteln sowie in Pinselreinigern und anderen technischen Reinigungsmitteln vorkommen.
Potentielle Gefahren für Allergiker: Atemwegsreizungen

Citrate: Die Salze in Verbindung mit Zeolith A werden als Gerüststoffe in pulverförmigen Waschmitteln eingesetzt. Citrate werden auch in Flüssigwaschmitteln verwendet.
Potentielle Gefahren für Allergiker: Bei gründlichem Spülen keine negative Wirkungen

Duftstoffe/Parfümöle: Sollen dem Produkt einen angenehmen Duft verleihen und gleichzeitig unangenehme Gerüche der Komponenten oder der Waschlauge überdecken. Einige Duftstoffe wie z. B. Limonen oder Minzöl haben eine bestimmte biozide Wirkung. Bestimmte Duftstoffkomponenten, wie die Moschusverbindungen werden kritisch beurteilt.
Potentielle Gefahren für Allergiker: Auch natürliche Duftstoffe können Allergien auslösen oder Atemwege reizen

Enzyme: Sie sind Proteine, die chemische Stoffe umwandeln können. Amylasen beseitigen stärkehaltige Speisereste, Lipasen können natürliche Fette und Öle schon bei niedrigen Temperaturen spalten, Proteasen spalten proteinhaltige Verschmutzungen.
Potentielle Gefahren für Allergiker: Allergien

Farbstoffe: Sie haben die Aufgabe, dem Reinigungs- und Waschmittel ein ansprechendes Aussehen zu geben, gleichzeitig werden die Eigenfarben des Produkts überdeckt.
Potentielle Gefahren für Allergiker: Hautreizend

Hypochlorit: Es ist in vielen alkalischen Sanitärreinigern und Rohrreinigern enthalten und kann beim fahrlässigen Umgang, z. B. in Verbindung mit sauren WC-Reinigern, giftiges Chlorgas bilden.
Potentielle Gefahren für Allergiker: Atemwegreizungen und Schädigungen

Komplexbildner: z. B Citrate, Phosphate, Phosphonate, Carboxylate, EDTA oder NTA werden zum Enthärten von Wasser und zur Unterstützung der Reinigungswirkung von Produkten verwendet.
Potentielle Gefahren für Allergiker: Kaum Hautwirkungen

Konservierungsmittel/Biozide: Stellen die Haltbarkeit sicher, verhindern die Entwicklung und das Wachstum von Bakterien und Schimmelpilzen.
Potentielle Gefahren für Allergiker: Hautfloraveränderungen

Lösemittel: Sind Flüssigkeiten, die Wirkstoffe lösen, ohne deren Zusammensetzung zu verändern, z. B. Aceton, Alkohol, Benzin, Glykole oder Wasser. Sie tragen zur Reinigung bei und verflüchtigen sich nach der Anwendung. Sie sind auch in Emulsionen zusammen mit Paraffinöl, Fetten, Wachsen usw. und in Produkten zur Möbel-, Schuh-, Fußboden- und Autopflege.
Potentielle Gefahren für Allergiker: Atemwegreizungen

Natriumcarbonat/Soda: Für eine gute Schmutzentfernung ist ein möglichst hoher pH-Wert erforderlich. Hier werden Enthärter (Natriumtriphosphat, Schichtsilikate) oder alkalische Bleichmittel (Natriumpercarbonat) verwendet.
Potentielle Gefahren für Allergiker: Bei gründlichem Spülen keine negative Wirkungen

Öle und Fette: Pflanzlichen und tierischen Ursprungs, aber auch Mineralöl und Silikonöl sind Bestandteile von Pflegemitteln. Sie bieten Korrosionsschutz, weisen Wasser ab, erleichtern das Polieren und schützen die Werkstoffoberfläche.
Potentielle Gefahren für Allergiker: Hautfettveränderungen

Organische und anorganische Säuren und Salze: Ameisen-, Zitronen-, Schwefel- oder Salzsäure werden Reinigungsmitteln in niedrigen Konzentrationen beigefügt, um kalkhaltige Verschmutzungen zu beseitigen. Sie verfügen teilweise über desinfizierende Eigenschaften.
Potentielle Gefahren für Allergiker: Haut- und Atemwegsreizungen

Polymere: Kunststoffe wie Polystyrol, Polyacrylate, Polyurethane und Polyethylene, die als wässrige Mischungen in Pflegemitteln verwendet werden. Nach Verdunsten des Wassers entstehen mechanisch widerstandsfähige, hochglänzende Schutzfilme.
Potentielle Gefahren für Allergiker: Bei gründlichem Spülen keine negative Wirkungen

Seifen: Älteste Waschmittel überhaupt, zählt mit zur Klasse der Tenside. In Flüssigwaschmitteln wird sie als Waschaktivsubstanz und Wasserenthärter eingesetzt; sie leistet dort zudem einen Beitrag zur Weichheit der Wäsche. Seifen werden biologisch gut abgebaut.
Potentielle Gefahren für Allergiker: Meist gut verträglich

Tenside: Reichern sich an Grenzflächen wie Wasser/Luft oder Wasser/Schmutz (Öl) an. Sie vermögen dabei, die Oberflächenspannung des Wassers herabzusetzen. Dadurch kommt es zum Lösen der Verschmutzung.
Potentielle Gefahren für Allergiker: Wirkung abhängig von Tensidart

Wachse: Sie sind organische Substanzen, die polierbar, glanzgebend und wasserabweisend sind. Sie bilden auf Lack und anderen Oberflächen eine dauerhafte Schutzschicht. Verwendet werden vor allem Bienen-, Carnauba-, Polyethylenwachse.
Potentielle Gefahren für Allergiker: Hautreizungen und Allergene

Weichmacher: Sorgen dafür, dass Pflegemittel und Materialien nicht spröde werden.
Potentielle Gefahren für Allergiker: Hautreizungen

Quelle: www.umweltbundesamt.de und eigene Bearbeitung für Allergiker

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