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27.05.2008

Sonne

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Nach dem wechselhaften Aprilwetter folgen langsam aber sicher sonnige Sommertage. Die kommenden Wochen locken mit viel Wärme und Licht. Der Kleiderschrank bekommt ein ganz anderes Gesicht: Stapel mit langen Sachen verschwinden hinter T-Shirts, kurzen Hosen, Tops und Röcken.
Doch auch die Sonne zeigt nun zwei Gesichter: Das fröhlich lachende, das nach Kälte, Wind und Regen gute Laune verbreitet. Und das andere Gesicht, das bei übermäßigem Genuss Sonnenbrände und Hauterkrankungen hervorruft. Sorglos zurücklehnen können sich die Sonnenanbeter in den Bräunungsstudios ebenfalls nicht, denn auch sie setzen ihre Haut einer gewissen Gefahr aus.

Mit mehr als zwei Quadratmetern Oberfläche ist die Haut das größte Organ des menschlichen Körpers.
Sie schützt den Organismus vor äußeren Einflüssen, reguliert den Wärmehaushalt und wehrt Krankheitskeime ab. Um ihre Bedeutung für den Menschen zu verdeutlichen:
Ein einziger Quadratzentimeter Haut enthält 7,5 Millionen Zellen, 245 Schweißdrüsen, 35 Talgdrüsen, 25 Haare und 2,5 Meter Blutgefäße. Dazu kommen 7.500 Sinneszellen, die Temperaturen regulieren, Reize wahrnehmen und weiterleiten. Durch die Haut erfährt der Mensch Schmerz, Hitze, Kälte, aber auch Berührungen.


Haut mit allen Sinnen genießen

Bei so viel Sinnlichkeit scheint es besonders sinnvoll zu sein, die Haut zu schützen.
Während der kalten Jahreszeit reagiert die Haut empfindlich auf Umwelteinflüsse wie Putz-, Waschmittel, UV-Strahlung und trockene Heizungsluft. Der Fett- und Feuchtigkeitsgehalt lässt im Winter meist nach – aufbauende Cremes wirken dem entgegen.
Der Sommer beansprucht die Haut auf eine ganz andere Weise.
In den letzten Jahren weisen Ärzte immer wieder auf die Zunahme der an Hautkrebs erkrankten Patienten hin. Viele Sonnenanbeter wissen meist nicht, wie viel Sonne ihnen gut tut oder wie sie ihren persönlichen Lichtschutzfaktor errechnen.
Durch das häufig ungeschützte oder unzureichend geschützte Sonnenbad kann im schlimmsten Fall das "maligne Melanom" entstehen.

Dieser sogenannte "schwarze Hautkrebs" bildet schon in einem frühen Stadium Metastasen. Gefährdet sind besonders Menschen mit Leberflecken, mit lichtempfindlicher Haut oder mit Sonnenbränden während der Kindheit oder der Jugend. Nur wer früh genug erkennt, dass die Sonne für ihn ein Risiko darstellt, kann vorbeugen.
Und je früher eine Form des Hautkrebses erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen.
Einem Irrtum erliegen viele Besucher von Solarien, denn auch diese Art der Lichtbestrahlung kann schädlich sein für die Haut. Ist das nächste Ferienziel in südlichen Gefilden mit viel Sonne und Licht, besuchen viele Urlauber vorher ein Solarium, um die Haut auf die verstärkte Sonnenbestrahlung vorzubereiten.
Doch dadurch erreichen sie eher das Gegenteil: Manche Geräte können drei bis viermal stärker als die Sonne sein.
Somit kann auch das künstliche UVLicht bei exzessiver Anwendung zu Hautkrebs führen.
Auch Arbeit an der frischen Luft lässt manchen alt aussehen.

Je öfter die Haut UVA- und UVB-Strahlen ausgesetzt ist, desto schneller altert sie.
Menschen, die viel "an der frischen Luft" arbeiten, sind das beste Beispiel hierfür.
Die Haut verliert ihre Fähigkeit Wasser zu binden – sie trocknet aus. Fältchen und Runzeln folgen.
Schnell kann die Haut überempfindlich gegenüber Sonnenstrahlen werden: In Verbindung mit Medikamenten, Kosmetika, Parfüms, Deo, Konservierungsstoffen in Sonnencremes oder auch bei dem Hautkontakt mit bestimmten Pflanzen und Lebensmitteln wie Petersilie und dem Saft von Zitrusfrüchten. So viele negative Nachrichten, könnten das entspannende Bad in der Sonne verleiden.
Dabei ist das Rezept ganz einfach: In Maßen genießen. Dann kann das Licht wahre Wunder bewirken.
Während Regen, Kälte und trübe Tage dem Menschen manchmal ganz schön aufs Gemüt schlagen, wecken die Sonnenstrahlen seine Kreativität, machen gute Laune und bauen den Organismus wieder auf. Nur mit Hilfe des Sonnenlichts kann der Körper Vitamin D bilden, das wichtig ist für den Aufbau und die Stabilität der Knochen.
Das Sonnenlicht stärkt die Immunabwehr des Körpers.
Folglich kann der Mensch Krankheiten besser bekämpfen. Außerdem verbessert es die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und führt zu mehr Wohlbefinden.
Das UV-Spektrum in der Haut verstärkt die Produktion von Beta-Endorphinen.
Das sind Hormone, die Wohlbefinden und Euphorie auslösen.
Licht kann aber auch der Bildung des Hormons Melatonin entgegenwirken, das als "schlafanstoßend" und "stimmungsdrückend" gilt.


Sonne bedeutet Leben

Mit Lichttherapien können Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte behandelt werden.
Hautkliniken sind auf solche Therapien mit dafür vorgesehenen Therapiegeräten spezialisiert.
Bitte beachten Sie, dass UV-Licht und Sonne nicht nur für ein sonniges Gemüt und ein gesü?nderes Leben sorgen, sondern auch, dass die Bestrahlbarkeit der Haut begrenzt ist. Die Sonne ist eben unverzichtbar für den Organismus aber auch nicht ganz ungefährlich.

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