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01.07.2010

Selbsthilfetipps

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Selbsthilfetipps sind wertvolle Hinweise aus Erfahrung, die im Umgang mit Neurodermitis und Allergien helfen können.


Hausstaubmilben

- Bettzeug bei 60°C waschen
- Kuscheltiere zwischendurch immer wieder für ein paar Stunden in die Tiefkühltruhe legen und danach bei 30° C oder kalt waschen 
- Bettdecken 3 Stunden in die Sonne hängen
- den Neurodermitiker nicht staubsaugen und Betten beziehen lassen
- täglich mindestens 10 Minuten stoßlüften
- keine Pflanzen und Verdunster im Aufenthaltsbereich des Allergikers, optimale Luftfeuchtigkeit bis 50% 
- im Hochbett nicht unten schlafen
- sog. Encasings für Bettzeug besorgen, Encasings können von Krankenkassen bezuschusst werden, vor dem Kauf Kosten einreichen und auf Bestätigung warten
 - glatten Fußbodenbelag wählen, der mit einem antistatischen Tuch gewischt werden kann
- besser Rollos als Gardinen im Schlafzimmer
- keine Trockensträuße und keine Pflanzen in den Schlafraum stellen.
- nicht im Schlafraum Haare kämmen


Kleidung und Schmuck

- Unterwäsche aus weißer oder naturfarbener, kochfester Baumwolle
- statt engem Unterhemd weites T-Shirt auf links unterziehen, damit die Nähte nicht kratzen
- auch die Eltern sollten keine Wollsachen anhaben, wenn sie mit ihrem Kind schmusen
- vor dem ersten Tragen Wäsche 1–2 mal waschen
- Etiketten heraustrennen, besonders im Halsbereich
- Vorsicht vor kratzigen Nähten: Synthetikfaden!
- luftige Kleidung tragen, um Überwärmung zu vermeiden
- Überbekleidung darf nicht mit formaldehydhaltiger Appretur versehen sein
- glatte Textilien sind besser verträglich als grob gewirkte/gestrickte
- auf unparfümierte Windeln bzw. Slipeinlagen achten
- auf Schmuck und Uhren bei Kleinkindern verzichten, später nur Sterling- Silber, Gold, Platin oder metallfreien Schmuck. Keine Ohrlöcher stechen lassen. Angeblich nickelfreier Schmuck enthält häufig doch Nickel, Nickel ist auch in Silber-Legierungen.
- möglichst Plastik-Brillengestelle fürNeuro-Kinder, keine Metallgestelle
- Jeans-Knöpfe innen mit Heftpflaster abkleben oder Stoffstreifen darüber nähen


Körperpflege

- Morgens zwischen 5 und 8 Uhr kurz (es reichen 5 Sekunden) kalt duschen: regt die körpereigene Cortisol-Produktion an
- Parfüm oder Kosmetik in der Armbeuge auf Verträglichkeit testen
- keine alkoholhaltigen Mittel auf die Haut auftragen: Deo, After-Shave, Eau-de-toilette, Gesichtsreiniger und einige Cremes
- beim Säugling kein mineralölhaltiges Babyöl verwenden, führt zum Luftabschluss an der Haut
- Mandelöl (kaltgepreßt) ist ein gutes Pflegemittel für trockene Haut 


Putzen und Waschen

- baumwollgefütterte Handschuhe beim Putzen und Spülen anziehen, jeweils möglichst sanfte (= ökologisch verträgliche) Mittel wählen
- Essig statt Weichspüler ins letzte Spülwasser geben
- Wäschetrockner ja oder nein. Sollte man ausprobieren
- kein Bügelspray oder Sprühstarke verwenden, enthält u. a. Parfüm und Konservierungsstoffe
- Haushaltsreiniger ohne Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe verwenden
- in der Maschine gewaschene Wäsche nochmals mit klarem Wasser nachspülen


Haus und Garten

- der Neurodermitiker sollte auf das Rauchen verzichten, seine Aufenthaltsräume rauchfrei sein. Sonst erhöht sich vor allem bei Kindern das Risiko, dass aus Neurodermitis Asthma wird.
- Haustiere erhöhen das Risiko einer Tierhaarallergie
- Vorsicht bei Duftlampen mit Geranium, Nelke, Zitrusfrüchten und unbekannten Mischungen mit Phantasienamen. Allergene schlagen sich in den Textilien und Tapeten dauerhaft nieder.

Wenn nicht ganz auf Duftlampen verzichtet werden soll, selten Lavendel, Melisse oder Rose verwenden, und auch diese Düfte nicht im Kinderzimmer oder Schlafzimmer gebrauchen.
- auf stark pollenhaltige Schnittblumen (Lilien, Sonnenblumen, Weidenkätzchen) verzichten. Nach dem Kontakt zu Schnittblumen Hände waschen (Pflanzenschutzmittel!)
- als Spielsand weißen Meersand nehmen, keinen braunen Flusssand
- Kontakt zu allen raublättrigen Pflanzen und zu Raupen vermeiden
- bei der Gartenarbeit Handschuhe tragen


Hausmittel

- Stiefmütterchentee soll den Juckreiz lindern, auch aufgebrüht als Badezusatz
- feuchte Umschläge mit kaltem, schwarzem Tee helfen bei Juckreiz und beruhigen die Haut
- Vorsicht bei Naturheilmitteln mit Arnika, Perubalsam, Propolis, Nelken: Starke Allergene
- Kinder, die Nachts viel kratzen, können doppelt genähte Handschuhe aus glattem Stoff anziehen. Die Nähte sollen jeweils nach innen zeigen. 


Wirkweise und Zubereitung des Schwarzen Tees für Umschläge

Schwarzer Tee enthält Gerbstoffe und kann in der äußeren Anwendung einen Bakterienbefall der Haut reduzieren sowie die Wundheilung beschleunigen. Kalte Umschläge haben zudem einen guten Kühleffekt. Für einen Liter Wasser benötigen Sie bei losem Tee 3–5 gehäufte Teelöffel, bei Teebeuteln genügen 3–4 Beutel. Der Tee sollte mindestens 10 Minuten ziehen, damit sich die Gerbstoffe im Wasser lösen. Danach wird der Tee im Kühlschrank gekühlt. Nun kann der Tee für Umschläge auf der Haut benutzt werden.
Der Umschlag soll „eintrocknen“, das heißt, er soll erst dann erneut angefeuchtet werden, wenn er fast angetrocknet ist. Bitte beachten Sie, dass Umschläge mit schwarzem Tee nicht über einen längeren Zeitraum angewendet werden sollen, da sie die Haut austrocknen. Der juckreuzlindernde und entzündungshemmende Effekt ist bei akuten Entzündungen jedoch so gut, das man die Anwendung ausprobieren sollte.


Eichenrindentee:

Zur äußerlichen Behandlung eignen sich auch Bäder und Kompressen mit Eichenrindentee.
Für Kompressen kocht man 2 Eßlöffel Rinde 1?4 Stunde in einem halben Liter Wasser; für Vollbäder kocht man 1 kg Rinde 1?2 Stunde.

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