Loading...

Anzeige

Anzeige
18.08.2009

Der erholsame "Kurlaub"

Anzeige

Anzeige
1
Um eine Kurmaßnahme beantragen zu können, muss der Urlaubsort ein anerkannter Kurort sein. Da Ferienwohnungen in der Saison schnell ausgebucht sind, empfiehlt es sich, die Wohnung bereits im Spätherbst anzumieten. Nähere Infos geben die sog. „Zimmernachweise“ (Kurverwaltung), z.B. über allergikergerechte Wohnungen, wo Tiere nicht erlaubt sind (Tierhaarallergiker), wer Extras bietet (NR, Baubiologie, nickelarme Ausstattung).

2
Ambulante Badekuren stehen auch schon Säuglingen und Kleinkindern bis 2 Jahre als  „Klimakur“ offen incl. Kostenzuschuss der Krankenkasse, der bei Kindern auch für mehr als 3 Wochen gewährt werden kann. Badegäste bekommen Anwendungen, die vom Badearzt verschrieben werden, wobei eine Art Anwendung völlig ausreicht. Der Kurarzt kann vor Ort auch einen Verlängerungsantrag stellen.

3
Da man immer erst mit einer Ablehnung rechnen muss, empfiehlt sich die rechtzeitige Antragstellung. Lassen Sie sich nie telefonisch abwimmeln, sondern verlagen Sie einen schriftlichen Bescheid, gegen den kann Widerspruch eingelegt werden. Wussten Sie, dass Krankenkassen lt. SGB IX innerhalb von 4 Wochen nach Eingang des Antrags entscheiden müssen, sonst gilt der Antrag automatisch als bewilligt? Der Medizinische Dienst darf auch nicht mehr einfach nach Aktenlage urteilen, sondern muss Sie mündlich anhören (bestehen Sie darauf). Wer vor einer solchen „Anhörung“ steht, darf gern bei mir nach Tipps fragen.

4
Krankenkassen lehnen gern ab, weil vor Ort noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Wer bitte hat vor Ort Seeklima? Meerwasser und die salzhaltige Seeluft ist nicht mit häuslichen Salzbädern vergleichbar, ebenso steht nicht überall ein mind. 1.400 m hoher Berg. Außerdem sind im entspannten Urlaubsklima viele Maßnahmen in geballter Zeit möglich, ohne Termindruck, feste Schulstunden oder sonstige Unbilden des Alltags.

5
Lassen Sie sich schon ca. 4 Wochen vor Antritt der Kur einen Termin beim Kurarzt geben, die Telefonnummer steht im Zimmernachweis. Anreise ist meist samstags, vor Montag können Sie also nicht zum Badearzt. Da man binnen 3 Tagen (Wochenende rechnet da mit) beim Badearzt vorsprechen muss, sieht es schlecht aus, wenn der Arzt an dem (3.) Tag keine Zeit mehr für Sie hat. Bewilligungsunterlagen können 1-2 Wochen vor Kurbeginn vorausgeschickt werden, dann können die Damen in der Praxis schon mal die Akte anlegen usw. Das erspart unnötige Wartezeiten.

6
Gönnen Sie Ihrem Körper und vor allem dem Ihres Kindes am ersten Tag eine Eingewöhnungszeit. Da genügt ein Spaziergang im Ort, um sich in Ruhe zu akklimatisieren. Sie sind nun in einem Reizklima, aber der Organismus muss ja nicht gleich „ausgereizt“ werden.

7
Haben Sie Ihre Medikamente, Sonnengel, Antihistaminika etc. eingepackt? Nachkaufen können Sie immer noch am Kurort, aber für die ersten Tage sollte man alles griffbereit haben. Das gilt auch für spezielle Diätlebensmittel oder ein Encasing.

8
Wer mit kleinen Kindern reist und z.B. viel Zeit am Strand verbringen will, sollte sich rechtzeitig einen Strandkorb mieten. Das geht auch telefonisch und ist meist preisgünstiger als später vor Ort. Mit Kindern empfiehlt sich der Sandstrand (Achtung: Nie zu weit vom nächsten Klo!), mit größeren Kindern das Grün in der Nähe von Surfschule oder Schwimmbad. Im Zimmernachweis ist meist auch eine Strandkarte, da kann die ideale Position bestimmt werden. Meiner Erfahrung nach hat die Anmietung für den gesamten Aufenthalt auch den Vorteil, dass Kinder sich nicht jeden Tag an einen anderen Standort gewöhnen müssen, der Wiedererkennwert unter Korbnachbarn ist groß, jeder passt auf ein bisschen auf die Sachen des andern mit auf usw.

9
Ein Versandhandel für Allergiker, gibt einen sog. Restaurantführer heraus, der Nahrungsmittelallergikern den Restaurantbesuch erleichtern soll,  www.PureNature.de

10
Denken Sie daran, alle Unterlagen wie Rechnung für die Unterkunft, Kurtaxe, evtl. Anreisekosten (Bahn) oder Quittungen (Tanken, Fahrradverleih) für die Steuererklärung bereit zu halten. Unter „Besondere Belastungen“ können Sie diese Kosten absetzen.

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren!

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige
hautsache.de Newsletter

Abonnieren Sie unseren
hautsache.de Newsletter!

Immer aktuelle News zu Ihrem Hautthema.
Monatlich direkt in Ihr E-Mail-Postfach!

Jetzt anmelden

Anzeige

Anzeige
powered by webEdition CMS