Steroidrosazea

24.04.2017

Fotolia  Ev ThomasEine länger andauernde topische oder auch systemische Therapie einer Rosazea mit
Glukokortikoiden kann zu einer Steroidrosazea führen. Im Verlauf der Therapie mit topischen Kortikosteroiden (Kortisonpräparate. AnmdRed) kommt es zunächst zu einer Besserung des Hautzustandes, anschließend allerdings treten eine Steroidatrophie, zunehmend auch Teleangiektasien, follikuläre Papulopusteln und düsterrote flächige Erytheme auf.
Weiterhin kommt ein Spannungsgefühl der Haut hinzu. Das Krankheitsbild ist von einer massiven Infestation durch Demodex-Milben begleitet.
Nach Absetzen der Glukokortikoide kommt es fast regelmäßig zur Exazerbation (Unter Exazerbation versteht man die deutliche Verschlimmerung der Symptome einer bereits bestehenden, in der Regel chronischen Erkrankung. Lt doccheck. AnmdRed) aber dann im weiteren Verlauf zur langsamen Abheilung [40].

Differentialdiagnosen (Ähnliche Erscheinungsformen. AnmdRed):
Andere Unterformen der Rosazea, Acne vulgaris.

40. Leyden JJ, Thew M, Kligman AM. Steroid rosacea. Arch Dermatol. 1974; 110: 619-22.


TIPP: Bei der Deutschen Rosazea Hilfe e.V. können Sie zu diesem Thema weitere ausführliche Informationen anfordern.
E-Mail: info@rosazeahilfe.de
Betreff: Anforderung Infos zur Steroidrosazea





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