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08.04.2014

Erröten

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Anfallsartige oder langanhaltende Gesichtsrötungen sind das häufigste Symptom bei Rosacea (Rosazea). Aber auch gesunden Menschen kann in bestimmten Situationen die Röte ins Gesicht steigen, denn Erröten ist eigentlich ein normaler Prozess des menschlichen Körpers. Doch was passiert dabei überhaupt genau? Und was unterscheidet das „normale“ (kurzzeitige) Erröten bei gesunden Menschen von den langanhaltenden Rötungen bei Rosacea-Betroffenen? In diesem Blogbeitrag nehmen wir das Phänomen des Rotwerdens einmal genauer unter die Lupe.
Nicht nur Rosacea (Rosazea)-Betroffene erröten, sondern auch Menschen mit gesunder Haut können unter bestimmten Umständen rot werden – bei ihnen ist das Erröten jedoch eine normale, natürliche Reaktion des Körpers auf Reize.
Doch was passiert dabei im Körper genau?
   
Erröten als normale Reaktion bei gesunder Haut
Medizinisch betrachtet ist das Erröten ein normaler, gesunder Prozess unseres Körpers. Erröten kann durch unterschiedliche Faktoren ausgelöst werden; dazu zählen zum einen Ursachen von außen bzw. durch körperliche Aktivität, wie Sport, Sonne oder ein Temperaturanstieg, aber auch bestimmte Gefühle, wie Unsicherheit, Scham, Wut oder Zorn. Diese Faktoren steigern den Blutdruck: Die kleinen Blutgefäße dehnen sich aus und der Blutfluss im Gesicht und in der Halsregion nimmt zu.
Die Blutgefäße, die die Gesichtshaut versorgen, liegen näher an der Oberfläche, und die darüber liegende Haut ist dünner, sodass eine verstärkte Durchblutung der Gesichtshaut deutlich sichtbar wird. Gesteuert wird die plötzliche Erweiterung der kleinen Blutgefäße durch das vegetative Nerven-system, das die unbewusst ablaufenden Körperfunktionen regelt. Somit lässt sich das Rotwerden nicht mit dem Willen beeinflussen.

Rötungen bei Rosacea-Betroffenen
Zu Beginn, im Vorstadium der Erkrankung, kommt es bei Menschen mit Rosacea zu flüchtigen, schubhaften Rötungen („Flushs“). Diese Flushs können durch eine Vielzahl von individuellen Fakto-ren ausgelöst werden. Zu diesen Auslösern gehören z. B. Alkohol, Stress, Hitze oder Kälte, scharfe Speisen, Sport oder UV-Strahlung.
Im weiteren Krankheitsverlauf häufen sich die Rötungen und bleiben oft über Wochen oder Monate bestehen. Diese langanhaltenden Rötungen kommen durch dauerhaft erweiterte Blutgefäße im Ge-sicht zustande. Die Ursache für diese dauerhafte Erweiterung ist jedoch nicht bekannt.

Hautarzt kann auch bei Rötungen helfen

Die anhaltenden oder schubhaften Gesichtsrötungen sind für Rosacea-Betroffene nicht nur ein kosmetisches Problem; vielmehr belasten sie oft auch die Seele. Viele Betroffene leiden unter den Vorurteilen ihrer Mitmenschen, die sie beispielsweise aufgrund der auffälligen Rötungen als Alkoholiker abstempeln. „Im Praxisalltag beobachte ich oftmals einen enormen Leidensdruck der Patienten, der mit einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität verbunden ist“, stellt Prof. Dirschka, Facharzt für Dermatologie, fest. Betroffene müssen die störenden Symptome jedoch nicht einfach hinnehmen. Es gibt die Option einer Laser-Therapie; und auch wirkstoffhaltige Arzneimittel zum Auftragen können gegen die Rötungen sehr gut helfen.

Deshalb sollten Betroffene beim ersten Anzeichen einer Rosacea einen Hautarzt aufsuchen. Denn sowohl im Vorstadium, als auch bei fortgeschrittenen Schweregraden der Rosacea gibt es wirksame Behandlungsmöglichkeiten.


Über „Aktiv gegen Rosacea”

Rund vier Millionen Deutsche leiden unter Rosazea. Doch viele wissen nicht, dass sie selbst, Angehörige oder Freunde von der Hauterkrankung betroffen sind. Um dies zu ändern, hat die Galderma Laboratorium GmbH (galderma.de) zusammen mit der Deutschen Rosazea Hilfe e.V. (www.rosazeahilfe.de) und dem Berufsverband der Deutschen Dermatologen e.V. (bvdd.de) die deutschlandweite Aufklärungskampagne „Anhaltende Gesichtsrötungen – Aktiv gegen Rosazea“ ins Leben gerufen. Die Aufklärungskampagne startete 2010 mit Informationsveranstaltungen in Deutschlands größten Einkaufszentren. Einen großen Teil der Bevölkerung erreicht die Kampagne auch durch umfangreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die Website (rosacea-info.de) und ein umfassendes Service-Angebot an Informationsmaterialien – nicht nur für Patienten, sondern auch für Kosmetikerinnen. Die Kampagne wird ergänzt durch einen YouTube-Kanal (youtube.com/AktivGegenRosacea), eine Facebook-Seite (facebook.com/aktivgegenrosacea) und ein Blog (blog.rosacea-info.de), auf dem Experten wöchentlich über Rosazea berichten.

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