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Atopisches Ekzem

Atopische Ekzem ( AE) auch bekannt als atopische Dermatitis (AD) oder Neurodermitis, ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die in Schüben verläuft und sich durch extreme Hauttrockenheit, rote Flecken mit kleinen Bläschen und starken Juckreiz auszeichnet.

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Im Volksmund ist Neurodermitis der bekannteste Begriff für die chronisch sichtbare, leider nach heutigem Stand der Wissenschaft noch nicht heilbare, Hauterkrankung.
Allerdings ist der Name Neurodermitis etwas oberflächlich. Nach einer Straßen-Umfrage vom Deutschen Neurodermitis Bund e.V. denken Menschen, dass diese Hauterkrankung etwas mit kranken Nerven zu tun haben muss, da der Begriff Neuro ja auch mit Nerven (Neuron = Nervenstrang) zu tun hat. Weit gefehlt, Neurodermitis ist zwar sehr "nervig", hat aber nichts mit Nerven zu tun, sondern eher mit dem Immunsystem.

Für die Namensgebung des Vereins, der sich gegenüber Staat und Gesellschaft für die Belange der Betroffenen seit 40 Jahren einsetzt, ist das eine Abwägungsache.
Die Suchmaschinen und die Menschen, die sie nutzen, kennen Neurodermitis und kommen so eher zu der Selbsthilfeorganisation als über den Suchbegriff Atopische Dermatitis oder Atopisches Ekzem.

AD, AE oder auch weiterhin Neurodermitis genannt ist eine der häufigsten Hauterkrankungen, insbesondere bei Kindern, und betrifft etwa 10-15 % der Kinder und 4 % der erwachsenen Bevölkerung in Europa.

Die Erkrankung ist charakterisiert durch eine gestörte Hautbarriere, die zu einer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber äußeren Reizen führt. Dies kann zu einer Überreaktion des Immunsystems führen, was zu Entzündungen und Juckreiz führt.

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Die Ursachen sind vielfältig und umfassen genetische Faktoren, immunologische Veränderungen und Umwelteinflüsse.
Symptome umfassen Juckreiz, trockene Haut, Entzündungen und Läsionen an charakteristischen Stellen des Körpers, wie das Gesicht, die Ellenbogen- und Handgelenksfalten sowie die Kniekehlen.
Bei Säuglingen sind vor allem das Gesicht und die Außenseiten der Arme und Oberschenkel betroffen, während bei Erwachsenen oft der Hals und das Gesicht betroffen sind.
Die Behandlung umfasst die Pflege der trockenen Haut, die Anwendung von Kortikosteroiden und anderen entzündungshemmenden Wirkstoffen sowie systemische Medikamente bei schweren Fällen.
Es ist auch wichtig, mögliche Auslöser zu vermeiden und eine regelmäßige, therapeutische Hautpflege durchzuführen.
In Deutschland leiden etwa 5-10 % der Erwachsenen und bis zu 20 % der Kinder an dieser chronischen Hautkrankheit, die oft schon im ersten Lebensjahr auftritt.
Die Erkrankung kann im Laufe der Zeit abnehmen oder Betroffen sind sogar erscheinungsfrei, aber sie kann auch bis ins Erwachsenenalter bestehen bleiben.
Der Deutsche Neurodermitis Bund e.V. ist eine gute Anlaufstelle, um evidenzbasierte (nach heutigem Stand der Wissenschaft) Informationen und Erfahrungswerte zu erhalten.

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