Herbstzeit. Jetzt raus in Wind und Sonne

04.09.2008Die stärkste Sonnenzeit ist vorbei und die herbstlichen Stürme und Nebel kommen. Es ist die Zeit für Sport im Freien, ohne gleich einen Sonnenbrand befürchten zu müssen.

Zahlreiche Studien belegen, dass regelmäßiger Sport und regelmäßiges Saunieren positiv auf Körper und Seele wirken. Insbesondere beim Ausdauersport wie Walken, Joggen, Radfahren oder Schwimmen profitieren Herz-Kreislauf-System und Atmung. Die Herzleistung nimmt zu und der Blutdruck sinkt, die Lungenfunktion wird gekräftigt, die Zahl der roten Blutkörperchen steigt. Die Abwehrkräfte werden gesteigert, die Infektanfälligkeit nimmt ab.

Das Training mit einer Pulsfrequenz, in der es nicht zu einer Übersäuerung der Muskulatur kommt, führt zur Fettreduktion bei gleichzeitigem Muskelaufbau. Als Trainingsfrequenz im Ausdauersport gilt die Faustregel 180 minus Lebensalter für den Puls. Als Grenze für den Maximal-Puls gilt: 200 minus Lebensalter. Ein 30-jähriger Mensch sollte demnach seinen Pulsschlag möglichst nicht länger über 170 Schläge ansteigen lassen. Genauer kann der richtige Trainingsbereich mit einem Belastungs-EKG beim Arzt bestimmt werden. Zwischen 65 bis 75 Prozent des dort maximal erreichten Pulses liegt die richtige Herzfrequenz beim Sport. Anfänger sollten sich am niedrigen, Fortgeschrittene eher am höheren Wert orientieren.
Beim Ausdauersport werden Blutfette und Zuckerhaushalt reguliert. Die Bewegung führt zur Anregung der Magen-Darm-Funktion und einer besseren Verdauung. Schwitzen trägt zur Entschlackung bei, dabei wird die Haut stärker durchblutet und die Abgabe von Abbaustoffen im Körper über die Haut wird angeregt. Neben diesen positiven Effekten auf den Körper gibt es zahlreiche Wirkungen auf die Psyche. Während des Ausdauersportes werden Endorphine, die sogenannten Glückshormone, ausgeschüttet. Viele Menschen können bei Ausdauersportarten sehr gut abschalten, sich Stress von der Seele laufen. Die Überwindung des eigenen Schweinehundes und die Zufriedenheit mit der eigenen Leistung steigern das Selbstbewusstsein und das Selbstvertrauen und bewirken eine positivere Lebenseinstellung. Ausdauersportler sind in der Regel belastbarer und weniger anfällig für Ermüdungserscheinungen.
Saunagänge nach dem Sport regenerieren die Muskulatur. Saunieren trainiert Herz und Kreislauf. Es härtet ab, stärkt das Immunsystem und vermindert die Infektanfälligkeit.

Start in den sportlichen Herbst


· Starten Sie langsam. Gerade am Anfang ist es schwer, sich aufzuraffen. Dies gilt für alle, die mit sportlichen Aktivitäten beginnen. Hilfreich ist es, sich mit anderen zu verabreden. Wenn Sie nur fünfzig Prozent von dem erreichen, was Sie sich vorgenommen haben, dann haben Sie mehr geschafft, als wenn Sie gar nicht erst gestartet wären.

· Bauen Sie ihr Trainingsprogramm langsam auf. Holen Sie sich gegebenenfalls am Anfang professionelle Beratung. Wählen Sie die für Sie richtige Sportart nach Neigung, Trainingszustand und Hautempfindlichkeit aus. Ist die Haut extrem trocken, so ist Schwimmen eher weniger geeignet.

· Positive Effekte auf Herz-Kreislauf, Infektabwehr und die Konstitution sowie Gewichtsreduktion werden bei Ausdauersport wie Joggen, Walken, Radfahren oder Schwimmen vor allem im mittleren Auslastungsbereich erreicht. Extreme Anstrengungen sind hierfür nicht notwendig oder sogar kontraproduktiv.

· Legen Sie den Zeitpunkt des Sportes eher auf kühlere Tageszeiten. Nach dem Sport beziehungsweise nach dem Saunagang kurz duschen und anschließend die Haut mit einer rückfettenden Creme sorgfältig eincremen.

· Wenn draußen die Temperaturen sinken, brauchen wir wieder mehr Bekleidung, die wind- und wasserdicht sind. Achten Sie darauf, dass sie atmungsaktive, nicht scheuernde Kleidung tragen.

· Bei Infekten der Atemwege, beginnenden Erkältungen und Entzündungen sollte das Training unterbrochen werden.


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