Loading...

Anzeige

Anzeige
04.08.2025

Informationen rund um Tattoos

Tattoos sind eigentlich vom dermatologischen Standpunkt ohne Wenn und Aber abzulehnen. Aber die Wirklichkeit ist, dass die Menschen sich immer mehr tätowieren lassen. Hier ein paar neue Trends und Überlegungen zur Entfernung der Tattoos

Bild

Wie bei allen Süchten denkt man immer mal von Zeit zu Zeit darüber nach ob man nicht besser aufhört damit. Klappt leider selten, aber wenn, dann hier einige Hilfen:

Es gibt verschiedene Verfahren zur Entfernung von Tattoos, wobei das Lasern die am häufigsten genutzte und effektivste Methode ist.
Daneben gibt es auch andere Techniken, die je nach individuellen Umständen und Vorlieben in Betracht gezogen werden können.

• Lasern: Das Laserverfahren ist die gängigste Methode zur Tattoo-Entfernung. Der Laser sendet Lichtimpulse, die die Farbpigmente des Tattoos in kleine Teilchen zerlegen, die vom Körper abgebaut werden.
Moderne Lasertechnologien wie der Picosekundenlaser sind besonders effektiv und schmerzarm. Es ist wichtig zu beachten, dass mehrere Sitzungen erforderlich sein können und das Ergebnis nicht immer vollständig sein kann.

• Chirurgische Entfernung: Bei dieser Methode wird das Tattoo chirurgisch herausgeschnitten. Dies ist besonders bei kleinen, hartnäckigen Tattoos geeignet, kann aber zu Narben führen.
• Dermabrasion: Bei dieser Methode wird die Haut mit einer schnell drehenden Diamantfräse abgeschliffen, um die Farbpigmente freizulegen. Dies kann zu Entzündungen und Narben führen.

• Chemische Peelings: Hier werden Säuren wie Milchsäure oder Fruchtsäure verwendet, um die Hautschichten abzutragen und die Farbpigmente freizulegen. Dieses Verfahren gilt nicht als etabliert und kann zu Entzündungen und Narben führen.

• Milchsäure-Methode: Bei dieser Methode wird Milchsäure unter die Haut gebracht, um die Farbpigmente abzustoßen. Das Bundesamt für Risikobewertung warnte jedoch vor dieser Methode aufgrund möglicher gesundheitlicher Risiken.

• Cover-up: Anstatt ein Tattoo zu entfernen, kann es auch durch ein neues Tattoo verdeckt werden. Dies ist besonders bei kleineren und nicht zu dunklen Tattoos geeignet.

• Jedes Verfahren hat seine eigenen Vor- und Nachteile, und die Wahl des geeigneten Verfahrens hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Größe, Farbe und Lage des Tattoos sowie der individuellen Gesundheit des Patienten. Es ist ratsam, sich vor der Entscheidung von einem Fachmann beraten zu lassen.

Für Menschen, die es nun trotz aller Vernunft garnicht lassen können, hier die aktuellen Tattoo Trends 

Die neuesten Tätowierungs-Trends für die sowohl ästhetisch als auch symbolisch tiefgründig sind. Besonders beliebt sind auch Tattoos, die unter UV-Licht sichtbar werden, was für berufliche Zwecke praktisch ist.

Minimalistische Motive: Diese Tattoos sind charakterisiert durch einfache Linien, geometrische Formen und subtile Symbole, die sich ideal für Menschen eignen, die sich auf subtile, aber unverwechselbare Weise ausdrücken möchten.

Filigrane Linien: Der Trend zu „Soft Lines“ und filigranen Tattoos bleibt auch in diesem Jahr bestehen. Fineline-Tattoos sind keine Neuheit, aber die Motive verändern sich jedes Jahr.

Kunststoff-Tattoos: Diese Art der Tattoos ähnelt dem Aussehen von Patches oder Aufklebern, die auf die Haut „geklebt“ werden. Dies verleiht der Tattoo einen einzigartigen und verspielten Look, der oft bunt und unverwechselbar ist.

UV-sichtbare Tattoos: Tattoos, die erst sichtbar werden, wenn sie ins Schwarzlicht gehalten werden, sind besonders für all jene verlockend, die zum Beispiel aus beruflichen Gründen keine sichtbaren Tattoos tragen dürfen.

Zerbrochene Stücke mit Gold: Inspiriert vom ästhetischen Prinzip des Zen-Buddhismus werden zerbrochene Stücke mithilfe von feinem Pulvergold wieder zusammengesetzt, was eine neue, elegante Schönheit erstrahlen lässt.

Tattoo Organspender

Das "OptInk"-Tattoo ist ein Symbol für die Zustimmung zur Organspende und besteht aus zwei Halbkreisen, die sich zu einem ganzen Kreis verbinden, was ein Symbol für das Geschenk des Lebens darstellt.
Das Design bildet zudem die Buchstaben O und D für "Organ Donor" (Organspender). Es dient dazu, potenzielle Organspender sichtbar zu machen und Gespräche über das Thema Organspende zu initiieren.

Das Tattoo ist kein offizielles Dokument, aber eine klare Willenserklärung, die in bestimmten Fällen helfen kann, Entscheidungen zu erleichtern.
Es ist wichtig, dass die Angehörigen über die Entscheidung des Trägers informiert sind, da sie in der Praxis über eine Organspende entscheiden.
Obwohl das Tattoo keine rechtliche Gültigkeit hat, kann es als Zeichen der Zustimmung zur Organspende dienen und dazu beitragen, das Bewusstsein für das Thema zu erhöhen.

Es gibt auch temporäre Tattoos, die als Symbol für die Bereitschaft zur Organspende dienen und leicht aufzutragen sind. In einigen Fällen können die Tattoos kostenlos gestochen werden, beispielsweise bei Aktionen von Vereinen wie "Junge Helden".
Junge Helden e.V. : Ein eingetragener gemeinnütziger Verein, der sich seit 2003 für eine ergebnisoffene Aufklärung über Organspende einsetzt. Ziel des Vereins ist es, vor allem Jugendliche und junge Erwachsene zu motivieren, eine Entscheidung zu treffen und diese Angehörigen und Freunden mitzuteilen. Der Verein wird heute von einem Kernteam sowie dem Engagement vieler ehrenamtlicher Helfer, prominenter Unterstützer, wie Jürgen Vogel und Joko Winterscheidt, fortgeführt

Kann Tätowieren süchtig machen

Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass Tattoos körperlich süchtig machen, aber das Verlangen nach neuen Tattoos kann psychologische Ursachen haben. Das Verlangen nach Tattoos kann durch das Ausstoßen von Endorphinen und Adrenalin während des Tätowierens ausgelöst werden, was ein Gefühl von Wohlbefinden und Zufriedenheit erzeugt.
Einige Menschen berichten, dass sie sich nach dem Stechen eines Tattoos immer wieder neue Tattoos wünschen, da sie das Gefühl der Belohnung und der Erfüllung genießen. Es gibt jedoch keine Beweise dafür, dass Tattoos eine körperliche Abhängigkeit wie Drogen oder Alkohol hervorrufen. 

Es ist wichtig, bewusst und reflektiert mit dem Wunsch nach Körperkunst umzugehen, um ein gesundes Verhältnis zu den Tattoos zu entwickeln und um seine Haut nicht mehr als unbedingt nötig zu belasten, denn die hat durch die Umwelt und die UV-Belastung schon genug zu ertragen

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Jetzt unseren Newsletter abonnieren!

Immer aktuelle Infos zu Ihrem Hautthema. Monatlich direkt ins E-Mail-Postfach!

powered by webEdition CMS