Schwitzen ist gesund

04.09.2008Mit Saunen ist es auf leichte und wohltuende Art möglich Muskeln zu entspannen, das Immunsystem anzuregen und die Hautdurchblutung zu fördern. Der Aufenthalt in der Sauna ist ein kleines Fitnessprogramm für den Körper.

Durch die erhöhte Temperatur werden Herz-Kreislauf-System angeregt, die Ausscheidung über die Haut verstärkt und mit einer leicht erhöhten Körpertemperatur das Immunsystem mobilisiert.

Neben der klassischen Finnischen Sauna mit ca. 90 °C und Aufgüssen, gibt es immer mehr Saunaarten. Die Dampfsauna zeichnet sich durch die erhöhte Luftfeuchtigkeit und mittlere Temperaturen von 50°C aus. Ein Saunatyp gewinnt immer mehr Anhänger. Die Infrarotsauna, die auch leicht daheim zu installieren ist.

In einer Infrarotwärmekabine bzw. Infrarot Sauna werden die Wärmestrahlen der Sonne nachgebildet. Infrarotstrahlung ist eine Wärmestrahlung mit Wellenlängen zwischen 780 Nanometer (nm) bis 1000 nm. Unser größter Lieferant für Infrarotstrahlen ist die Sonne, deren Wärmestrahlen für den Menschen ungefährlich sind. Infrarotkabinen nutzen diese Teile der Sonnenenergie ohne die schädlichen UV-Strahlen. Wärmelampen mit dem gleichen Prinzip gibt es schon lange, um bei Erkältungen die Bronchien zu erwärmen. Generell erwärmen Infrarot-Wellen Gegenstände, ohne die umgebende Luft stark zu erwärmen. Das ist beim Betreten der Infrarot-Kabine zu spüren, keine Hitze die einem entgegenschlägt, sondern eine angenehme warme Temperatur. Die Lufttemperatur ist regelbar zwischen 30- 50°C.Vor den Wärmestrahlern ist dann langsam die Wärme zu spüren. Infrarot-Wärmestrahlung dringt bis 4 cm tief in den Körper ein und die Tiefenwärme bewirkt eine Anregung des Organismus. Muskeln können so auch vor dem Sport bereits erwärmt werden oder bei verletzten Sehnen oder Muskeln sind schnellere Heilungschancen möglich. Beim Schwitzen verliert der Körper Wasser und gelöste Substanzen wie Fett, Abbaustoffe und Schwermetalle. Dieser Reinigungsprozess für den Körper ist sanfter als bei herkömmlich heißen Saunen, aber genauso intensiv. Der Aufenthalt in der Infrarotkabine ist länger, trotzdem schwitzt man ähnlich viel.
Gut geeignet für Menschen mit Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen, Hautkrankheiten, Cellulite, Muskelzerrungen, Erkältungen, Rückenschmerzen, Herz- und Gefäßkrankheiten, Gelenkentzündungen.

Heimanwendung: Im Gegensatz zur bekannten finnischen Sauna reicht kleinster Platz mit knapp einem m2 und ein normaler Stromanschluss. Aufgüsse gibt es nicht und damit auch keine erhöhte Luftfeuchtigkeit und somit ist eine zusätzliche Entlüftung nicht notwendig. Einige Hersteller entwerfen schicke Kabinen, die für Schlaf- und Wohnräume geeignet sind.

Unterschiede zwischen der Finnischen Sauna und Infrarotsauna

 
                          Finnische Sauna                                     Infrarotsauna      
Temperatur:         80-100 °C                                              30-50 °C      
Wärme:                Erwärmung der Luft                               Tiefenwärme in der Haut      
Aufenthalt:           Ca. 10 Minuten                                      Ca. 30 Minuten      
Platzbedarf:          3-4 qm                                                 Ab 1 qm      
Aufguss/Lüftung:   Aufguss und extra Lüftung notwendig       Kein Aufguss, keine Extra Lüftung     





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