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04.02.2009

Die große Unbekannte

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Vor mehr als 1.000 Jahren wurde die Rosazea erstmals medizinisch beschrieben. Doch bis heute gibt es eine Vielzahl von offenen Fragen über diese Krankheit. Im Folgenden fassen wir den aktuellen medizinischen Kenntnisstand kurz zusammen und geben Ihnen einen kurzen Überblick über Ursachen, Verlauf und Therapiemöglichkeiten der Rosazea.


Allgemeine Informationen zur Rosazea

Die Rosazea ist eine chronische Hautkrankheit, die auch als Kupferfinne, Kupferrose, Couperose, Gesichtsrose oder fälschlicherweise als Akne rosazea bezeichnet wird. Sie ist weit verbreitet. In Deutschland gehen Schätzungen von zwei bis vier Millionen Erkrankten aus (2-5% der Gesamtbevölkerung). In Europa ist ein deutliches Nord-Süd-Gefälle erkennbar: in Skandinavien, England und Irland, wo der hellhäutige keltische Hauttyp vorherrscht, erkranken bis zu zehn Prozent der Menschen im Laufe ihres Lebens an Rosazea. Im Mittelmeerraum hingegen sind weniger als zwei Prozent aller Erwachsenen betroffen. Die Krankheit tritt meist im Erwachsenenalter, insbesondere im vierten und fünften Lebensjahrzehnt, erstmals auf und verläuft unbehandelt über viele Jahre hinweg in mehreren Stadien. Frauen erkranken im Verhältnis häufiger an Rosazea als Männer, allerdings ist der Krankheitsverlauf bei Ihnen meistens weniger schwer.


Mehr dazu finden Sie auch unter:

Ursachen und Krankheitsstadien der Rosazea
Rosazea. Behandeln und Leben

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