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12.03.2014

Schluss mit Rötungen - Endlich ICH

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Ein Blick in den Spiegel – und man möchte sich am liebsten wieder verkriechen… Betroffene von Gesichtsrötungen kennen dieses Gefühl, denn die chronischen Symptome sind nicht nur ein Hautproblem, sie können auch das Seelenleben stark belasten. Viele Betroffene fühlen sich im wahrsten Sinne des Wortes „nicht wohl in ihrer Haut“, da sich die Symptome im Gesicht nicht verstecken lassen. 
 
„Täglich merke ich die Blicke anderer“

„An manchen Tagen hätte ich mich am liebsten Zuhause verkrochen und geheult“, beschreibt eine Betroffene ihre Gefühlswelt, bevor bei ihr vor zwölf Jahren ein Hautarzt Rosacea (Rosazea) diagnostizierte. „Die Rötungen sind im Gesicht, ich kann sie nicht verbergen. Täglich merke ich die Blicke anderer, die mich indirekt fragen, was mit meiner Gesichtshaut los ist“, schildert eine weitere Rosacea-Patientin. Die Erfahrung, dass die unerwünschten Rötungen zu einem erheblichen psychischen und emotionalen Leidensdruck führen können, machen viele Betroffene. Sie schämen sich für ihr Aussehen und sehen sich mit Vorurteilen, wie beispielsweise unter einem Alkoholproblem zu leiden, konfrontiert. Infolgedessen leiden sie unter einem geminderten Selbstwertgefühl. Sowohl in beruflichen Situationen, beispielsweise in Kundengesprächen oder bei Präsentationen vor größeren Gruppen, als auch im privaten Umfeld, unter Freunden und Verwandten, ist die Gefahr eines Rötungs-Schubs immer präsent.
Hautärzte beobachten in ihrem Praxisalltag einen enormen Leidensdruck der Patienten, der mit einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität einhergeht.

Neue Lebensqualität durch medizinische Hilfe


Die flächenhaften Hautrötungen, die vor allem auf Stirn, Nase, Kinn und Wangen auftreten, sind das häufigste Symptom bei Rosacea. Zu Beginn, im Vorstadium, treten die Rötungen meist flüchtig und schubweise auf („Flush“), im weiteren Krankheitsverlauf können sie sich jedoch häufen und schließlich dauerhaft und oft über Wochen und Monate bestehen bleiben.
Doch Betroffene müssen die unerwünschten Symptome nicht einfach hinnehmen: Wer unter Gesichtsrötungen bei Rosacea leidet, sollte in jedem Fall einen Hautarzt aufsuchen. Der Hautspezialist kann mittlerweile geeignete Arzneimittel zum Auftragen verordnen, welche die Rötungen stark mildern und in einigen Fällen auch ganz beseitigen können.
„Die persistierenden Gesichtserytheme der Rosacea erythematosa (erstes Erkrankungsstadium) können inzwischen mit einem neuen Baustein der Rosacea-Therapie symptomatisch sehr effektiv über den ganzen Tag  behandelt werden“, erklärt Prof. Dr. Helmut Schöfer von der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Universität Frankfurt.

Bislang gab es ausschließlich die Möglichkeit, mit einer Lasertherapie gegen die Rötungen vorzugehen. Jedoch hilft diese vor allem bei sichtbaren, erweiterten Äderchen, den sogenannten Teleangiektasien. Bei flächigen Rötungen hingegen ist die Wirkung einer Lasertherapie laut aktueller Rosacea-Leitlinie - einer Orientierungshilfe für Ärzte - eher gering. 
Neben der vom Hautarzt empfohlenen Therapie kann auch ein bewussterer Umgang mit persönlichen Auslösern helfen, Beschwerden zu lindern und erneute Schübe zu vermeiden. Die individuellen „Trigger-Faktoren“, kann man mit einem Rosacea-Tagebuch identifizieren, in dem man täglich notiert, welche Faktoren einen Rötungs-Schub begünstigen. Schließlich soll man nur noch vor Freude erröten.

Quelle: Rosazea Journal 1-2014

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