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04.02.2009

Rosazea. Behandeln und Leben

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Rosazea ist eine chronische, nicht heilbare, Krankheit, deren Krankheitsbild sich ohne Behandlung immer weiter verschlechtert. Eine ursächliche Behandlung der Krankheit ist nur schwer möglich. Allerdings kann durch eine frühzeitige und regelmäßige medikamentöse Therapie der Verlauf der Rosazea abgemildert und eine deutliche Besserung erzielt werden.


Behandlungsmöglichkeiten der Rosazea


Rosazea kann durch äußerliche (lokale) und innerliche (systemische) Medikamente behandelt werden. Die systemische Therapie erfolgt in erster Linie bei einer schweren Form der Rosazea, die durch die lokale Therapie nicht ausreichend erfolgreich behandelt werden kann.

Zur lokalen Therapie in allen drei Stadien der Erkrankung hat sich neben der Azelainsäure vor allem der Wirkstoff Metronidazol bewährt. Eine metronidazolhaltige Creme bzw. ein metronidazolhaltiges Gel wird dabei zweimal täglich auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen. Die Anzahl der entzündlichen Hautstellen lässt sich durch diese Behandlung innerhalb von wenigen Monaten um bis zu zwei Drittel reduzieren. Um maximale und sichtbare Therapieerfolge erzielen zu können, ist jedoch eine dauerhafte Therapie unerlässlich. Metronidazolhaltige Cremes werden vom Apotheker hergestellt, stehen aber auch als Fertigarzneimittel zur Verfügung. Letztere zeichnen sich insbesondere durch ihre gleich bleibende pharmazeutische Qualität und eine effektive Wirkungsweise aus.

Im dritten Stadium ist oftmals die orale Einnahme von Antibiotika notwendig. Hierbei wird vielfach auch der Wirkstoff Isotretinoin verschrieben. Dieser künstliche Abkömmling des Vitamin A ist vor allem aus der Aknetherapie bekannt. Er wirkt gegen Entzündungen, Talgproduktion und Verhornungen und wird in Kapselform eingenommen. Eine begleitende lokale Therapie, wie z.B. mit Metronidazol, ist im dritten Rosazea-Stadium ratsam.

Neben der medikamentösen Therapie werden auch operative Eingriffe genutzt, um die Auswirkungen der Rosazea zu bekämpfen. Mit einem Laser können so z.B. die Teleangiektasien behandelt und ein kosmetisch sehr gutes Ergebnis erzielt werden.


Leben mit Rosazea

Abgesehen von der medikamentösen Therapie darf eine adäquate Hautpflege nicht vernachlässigt werden. Das Thema Reinigung und Pflege sollte bei Rosazea-Patienten eine wichtige Rolle einnehmen. Bei der Auswahl von Reinigungs- und Pflegeprodukten sollte darauf geachtet werden, dass geeignete Produkte verwendet werden, die die sensible Haut nicht reizen oder den Ausbruch der Krankheit verstärken.

Auch eine angemessene Lebensweise beeinflusst den Verlauf der Krankheit positiv. Die anfangs genannten Triggerfaktoren sollten soweit wie möglich vermieden werden. Rosazea-Patienten sollten sich nicht übermäßiger Sonnenstrahlung aussetzen, wenig Alkohol konsumieren und scharf gewürzte Speisen ebenso meiden wie extreme Temperaturen.

Rosazea ist nicht heilbar, aber in den meisten Fällen sehr gut behandelbar. Durch eine dauerhafte Therapie (Erhaltungstherapie) z.B. mit Metronidazol, lässt sich diese chronische Erkrankung aber sehr gut in den Griff bekommen. Eine angemessene Lebensweise, die die spezifischen Reize vermeidet, unterstützt dabei einen positiven Verlauf der Therapie.

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