Die Haut spricht Bände

07.11.2008Der Mensch offenbart sich nirgends so sehr, wie durch die Beschaffenheit seiner Haut, spätestens wenn er aus Wut oder Scham errötet oder vor Schreck erblasst.
Die Haut zeigt unsere gefühlsmäßige Situation und das nicht nur bei offensichtlichen Erscheinungen wie einer Gänsehaut. Unsere Haut ist mehr nur als eine äußere Hülle, zusammen mit den Augen ist sie der Spiegel, sprich der Ausdruck, unserer seelischen Beschaffenheit.
Die alte Erkenntnis: Die Haut als Spiegel der Seele gilt noch immer. Die Haut zeigt unsere Individualität, unsere Besonderheit – nicht nur unsere Fingerabdrücke sind unter Milliarden von Menschen einzigartig, letztlich ist jede unsere Hautpartien mit allen Flecken, Fältchen und Narben Ausdruck unserer ganz persönlichen Eigenheiten.
Es gibt schon bei der Geburt vorhandene Hautmerkmale, die sich mit den Jahren deutlicher ausprägen, wie Muttermale, Feuermale und Pigmentierung. Wenn wir innerlich zu diesen Merkmalen oder anderen spontan auftretenden Hauterscheinungen nicht stehen, entsteht ein seelischer Konflikt. Der wiederum, wenn er nicht ausgelebt wird, Hautirritationen begünstigen kann und es beginnt ein Teufelskreis. (somatopsychische Hauterkrankungen)

Auch ein uneingestandener seelischer Konflikt, Lebensinhalte zu kaschieren, d.h. Versuch einen bestimmtem Eindruck nicht machen zu wollen, kann uns dann auf der Haut brennen, die Haut beginnt zu jucken oder wir fahren aus der Haut. Nun wäre es sinnvoll diesem nach Aussen gebrachten inneren Konflikt, statt ihn nur von Aussen mit Cremes, etc zu behandeln, tiefer zu betrachten und den dahinterliegenden seelischen Unstimmigkeiten auf die Spur zu kommen. Passiert dies nicht kann auch hier ein Teufelskreis entstehen. Die daraus entstehenden Krankheiten werden psychosomatische Hauterkrankungen genannt.

Siehe auch: Wenn sich die Seele in Ihrer Haut nicht wohlfühlt




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