Gütesiegel für Hemden, Hosen und Co

03.02.2009Sicherheit beim Kleiderkauf können Gütesiegel geben. Die Gütesiegel haben unterschiedliche Kriterien bei der Vergabe und Gültigkeit.

Legen Sie Wert auf naturnahen Anbau der Faserpflanzen wie Baumwolle oder Leinen helfen Siegel mit „kbA“ Bezeichnung. Dies besagt, dass die Pflanzen kontrolliert biologisch angebaut werden. Ähnlich wie bei Lebensmitteln wird auf synthetische Pestizide und Düngemittel verzichtet. Wichtig ist, dass ein Zertifikat von unabhängigen Instituten vorliegt. Diese „Ökobaumwolle“ gibt es unter der Bezeichnung „Organic“ mittlerweile auch von Levis Jeans oder bestimmten Tchiboprodukten. Das Endprodukt bzw. die verwendete Farbe wird nicht mehr kontrolliert.

Der Öko –Tex® Standard
Die Öko-Tex Kennzeichnung ist eine international registrierte Marke. Eine Lizenz zur Benutzung der Marke wird nach erfolgreicher Produktprüfung mit der Ausstellung des Öko-Tex Zertifikates für die Dauer eines Jahres erteilt.

Für die Art der Kennzeichnung sind die Anforderungen und Vorgaben im Öko-Tex Standard 100 maßgeblich.
Textilien, die diese Kennzeichnung tragen sind auf krebserregende Farbstoffe und allergenisierende Farbstoffe getestet und auf Pestizide, eventuell freiwerdende Schwermetalle und chlorierte Phenole überprüft. Die Textilien dürfen keine chlororganischen Färbebeschleuniger oder Biozidausrüstung enthalten. Die Schadstoffprüfungen nach Öko-tex® Standard 100 orientieren sich immer am jeweiligen Verwendungszweck der Textilien. Je intensiver der Hautkontakt eines Textils (und je empfindlicher die Haut), desto höhere Anforderungen müssen erfüllt werden. Es gibt 4 Produktklassen: Produktklasse 1 sind Textilien und textile Spielwaren für Babys und Kleinkinder bis zum vollendeten dritten Lebensjahr, z. B. Unterwäsche, Strampler, Bettwäsche, Bettwaren, Stofftiere etc. Produktklasse 2 Textilien, die mit einem großen Teil ihrer Oberfläche direkt mit der Haut in Kontakt kommen. Weiter Auskünfte siehe Artikelende.

Menschen mit besonders sensibler Haut sollten auf das Siegel der Fördergemeinschaft körperverträgliche Textilien achten.
Das Prüfsiegel „medizinisch getestet und schadstoffgeprüft" erhalten nur körperverträgliche Textilien, aus denen sich - im Kontakt mit der Haut - keine Substanzen lösen, welche die Haut reizen oder den Körper gesundheitlich schädigen können. Voraussetzung für die Vergabe des Prüfsiegels ist das Bestehen der Körperverträglichkeitsprüfung, hierbei dürfen Körperzellen durch den Kontakt mit Substanzen nicht geschädigt werden. Zusätzlich gibt es eine Schadstoffprüfung. Alle gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte für Schadstoffe in Textilien müssen unterschritten sein.





Links:
www.oeko-tex.com

www.koerpervertraegliche-textilien.de




Seite weiterempfehlen