Hautforschung

09.06.2011Haut ist vielfältigen sichtbaren Veränderungen durch Krankheiten oder Alterung ausgesetzt. Der Traum einer makellosen Haut ist heute wichtiger als je zuvor. Gepflegte gesunde Haut ist beruflich und privat ein wichtiger Persönlichkeitsfaktor. Damit ist ein großes Wirtschaftsmarkt der Dermatologie und Kosmetik entstanden. Forschungen untersuchen Hautalterung, Wunden, Hauttumore und allergische Hautreaktionen.

Was wird aktuell erforscht?
Die Fraunhofer Institute erforschen an künstlichen Hautmodellen der Zukunft den Einsatz für Transplantationen und zum besseren Verständnis der Wundheilung.

Künstliche Haut aus dem Labor

Die Charité Berlin unterhält einen großen Forschungsbereich rund um Haut. Schwerpunkt sind Hauterkrankungen und Hautalterung. Damit sind die Themen für jeden wichtig.

Begonnen wird bei den Kleinsten. Babys im Alter von 7-11 Monaten werden mit Pflegeprodukten versorgt und deren Hautreaktion wird gemessen. Für diese Studien werden auch immer wieder Betroffene gesucht.

Babystudie: http://www.crcberlin.com/index.php?id=74&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=61&tx_ttnews[backPid]=201&cHash=bf57158b1f

Frauen, die von anlagebedingtem Haarausfall betroffen sind, werden auf ihre genetischen Voraussetzungen untersucht. Die genauen Ursachen des anlagebedingten Haarausfalls sind noch nicht komplett bekannt, aber es hat sich gezeigt, dass erbliche Faktoren einen Einfluss haben. Mit dieser Studie will nun die Charité herausfinden, welcher genetische Faktor für den Haarausfall verantwortlich ist. Ebenso wie bei der Babystudie werden Betroffene gesucht.

Hautalterung und deren Verhinderung ist ein weiterer Schwerpunkt der Hautforschung an der Charité. Aktuell werden für eine Studie mit Botulinumtoxin Menschen mit tiefen Falten gesucht. Botulinum ist ein Nervengift und es wird in der Schönheitsindustrie schon lange eingesetzt. Die Hautforscher wollen ein neues Medikament erproben. In der „Doppelkinn Studie“ soll überschüssiges Fett am Kinn von Männern und Frauen reduziert werden. Auch in dieser Studie werden neue Medikamente ausgetestet.

Schon länger werden verschiedene Füllmaterialien wie Hyaluronsäure zur Faltenreduzierung injiziert. Die meisten Füllmaterialien werden gut vertragen, aber teilweise kommt es für die Betroffene zu unangenehmen braunen, roten und blauen Flecken, Knötchenbildung und schlecht heilenden Wunden. Die Charité will diese unerwünschten Nebenwirkungen erfassen und damit mehr Sicherheit für die Patienten schaffen.

Für alle Interessierten, die gerne mehr über die Hautforschung der Charité erfahren möchten oder gerne als Teilnehmer an Hautstudien teilnehmen möchten, sind folgende Informationen empfehlenswert.
http://www.derma.charite.de/forschung_und_studien/

Alle, die bereits mit Faltenunterspritzungen Erfahrungen haben oder einen Eingriff planen ist die Seite www.derma-filler.de zu empfehlen.

Autorin www.susanne-miesera.de




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