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26.01.2022

„Aktiv vs Rosazea“. Umfrageergebnisse

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Wir möchten Ihnen die Ergebnisse einer Umfrage zum Thema Stigmatisierung bei Rosazea vorstellen, die das Aktionsforum Aktiv gegen Rosazea durchgeführt hat. Um es direkt vorweg zu nehmen, die Umfrage zeigt ganz klar: Wenn Sie schon einmal das Gefühl hatten, aufgrund Ihrer Rosazea anders behandelt oder beurteilt zu werden, sind Sie nicht allein! Mehr als die Hälfte aller Rosacea-Patient:innen fühlt sich stigmatisiert [1]

Der Fachbegriff „Stigmatisierung" bezeichnet den Prozess, bei dem bestimmte (äußerliche) Merkmale einer Person oder Gruppe von anderen Menschen sehr ablehnend oder negativ beurteilt werden. Unsere Umfrage zeigt, dass 55 % aller Befragten sich aufgrund ihrer Rosazea stigmatisiert fühlen. Dabei haben 73 % der Betroffenen das Gefühl, dass ihre Rosacea missverstanden wird. [1]

Die Umfrage deckt zudem auf, dass es in der Gesellschaft an Wissen zur Rosazea fehlt. Mehr als die Hälfte (54 %) der Umfrage-Teilnehmer und Teilnehmerinnen hat schon einmal zu hören bekommen, dass eine Rosazea „keine ernste Hauterkrankung ist". 64 % aller befragten Patienten und Patientinnen gab an, dass ihre Rosazea mit etwas anderem verwechselt wurde, z. B. mit Akne (52 %) oder Sonnenbrand (36 %). 38 % der Befragten hat sogar schon erlebt, dass ihr Umfeld vermutet, die Gesichtsrötungen stünden im Zusammenhang mit Alkoholkonsum. [1]

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Emotionale Belastungen beim Hautärzt:innenbesuch ansprechen

Zusammenfassend bestätigt die Umfrage, dass bei der Mehrzahl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen (78 %) das Gefühl der Stigmatisierung durch Rosazea ihr geistiges und emotionales Wohlbefinden beeinträchtigt. Dennoch besprechen nur wenige Betroffene (21 %) ihre Gefühle der Stigmatisierung mit ihrem Hautarzt oder ihrer Hautärztin. [1]

Dabei ist der offene Umgang mit der Hautkrankheit Rosazea ein Schlüssel auf dem Weg zu mehr Lebensqualität. Denn je besser das Umfeld versteht, was es mit den auffälligen Hautsymptomen auf sich hat, desto seltener müssen sich Betroffene in ihrer Haut unwohl fühlen. Und je besser Hautärzte und Hautärztinnen verstehen, was ihre Patienten und Patientinnen belastet, umso gezielter können sie diesen helfen.

Sprechen Sie also unbedingt auch mit Ihrem Dermatologen oder Ihrer Dermatologin über Ihre Rosazea-Belastung und erhalten Sie Ihre individuelle Behandlung. Zur Vorbereitung auf Ihren nächsten ärztlichen Termin können Sie auch hier online einen persönlichen Leitfaden erstellen, der Ihnen beim Gespräch mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin oder Hautarzt/Hautärztin hilft: www.stelldichdeinerrosacea.de

{1} Galderma, Data on file. Online-Umfrage im September 2021 von faceuptorosacea.com und stelldichdeinerrosacea.de E-Mail-Abonnenten (153 Teilnehmer aus Deutschland)

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