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Klimatisierte Räume und Rosazea

Extreme Temperaturschwankungen und klimatisierte Räume zählen zu den Faktoren, die die Entstehung und Verschlechterung von Rosazea begünstigen.

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Klimatisierte Räume können für Menschen mit Rosazea schädlich sein. Die plötzliche Umstellung von warmer Außenluft auf kalte, klimatisierte Innenluft kann die empfindliche Gesichtshaut reizen und zu Gefäßweitung sowie Rötungen führen. Dies liegt daran, dass die Haut von Rosazea-Betroffenen eine gestörte Gefäßregulation aufweist, wodurch die Blutgefäße nicht mehr richtig auf Temperaturreize reagieren.

Neben klimatisierten Räumen gibt es weitere Umweltfaktoren, die als Trigger für Rosazea-Schübe bekannt sind:

  • UV-Strahlung: Direkte Sonneneinstrahlung verstärkt Entzündungen und Rötungen.
  • Hitze und Kälte: Sowohl heiße Duschen als auch Frost können die Symptome verschlimmern.
  • Heizungsluft: Trockene, warme Raumluft kann die Haut zusätzlich austrocknen.
  • Plötzliche Temperaturwechsel: Beispielsweise vom Freien ins Klimazimmer oder umgekehrt, führen oft zu Flush-Erscheinungen.

Besonders erwähnenswert ist, dass TRPV1- und TRPV2-Rezeptoren in der Haut bei Rosazea überempfindlich reagieren – diese werden durch Temperaturreize aktiviert und führen zu vermehrtem Blutfluss im Gesicht. 

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Pflegetipps bei Rosazea in extremen Temperaturen

Um die Haut bei Temperaturschwankungen zu schützen, empfiehlt sich:

  • Vermeidung extremer Temperaturwechsel: So gut wie möglich zwischen kalten und warmen Räumen abpuffern (z. B. mit Schal).
  • Sanfte Hautpflege: Verwenden Sie duftstofffreie, hypoallergene Produkte ohne Alkohol, Menthol oder SLS. SLS, Natriumlaurylsulfat, ist ein starkes, synthetisches anionisches Tensid, das aus Schwefelsäure und Fettalkoholen gewonnen wird. Es dient als Reinigungsmittel, Emulgator und Schäumungsmittel in Shampoos, Zahnpasta und Duschgelen. Aufgrund seiner hohen Fettlösekraft kann es Haut und Schleimhäute reizen. (lt.Wikipedia)
  • Feuchtigkeitspflege: Trockene Heiz- oder Klimaluft entzieht der Haut Feuchtigkeit Hier helfen rückfettende Cremes mit Nachtkerzenöl oder Panthenol.
  • Sonnenschutz: Auch im Winter oder in Innenräumen mit viel Fensterlicht sollte ein lichtschutzstarker, mineralischer Sonnenschutz verwendet werden.

Ein konsequenter Schutz vor Reizen kann helfen, die Häufigkeit und Intensität der Schübe zu reduzieren. Längerer beruflicher Aufenthalt in klimatisierten Büroräumen kann also problematisch sein. Ebenso lange Flüge, da in den Flugzeugen z.T. nur ca. 20% Luftfeuchtigkeit ist und die Temperatur relativ kühl ist. Die normale hautverträgliche Luftfeuchtigkeit ist um die 50%. Bitte das auch bei der Urlaubsplanung bedenken.

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Folgen Sie uns auf Instagram und finden Sie mehr Informationen zu diesem und anderen Themen bei der Deutschen Rosazea Hilfe e.V.

Autor: Helga Mühlenfeldt

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