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06.03.2012

Fragen an die Experten - Teil 8

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Frage:
Empfehlen Sie bei der kalten Jahreszeit zusätzlichen Hautschutz im Gesicht, zur normalen Pflege, vor allen Dingen beim Aufenthalt im Freien? Problematisch ist bei mir vor allem die Haut um die Augen, ich hatte im Herbst bereits zusätzlich zur Rosazea ein Ekzem im Gesichtsbereich, psychisch bedingt laut Hautarzt, mit kortison behandelt, jedoch nur im Halsbereich, um die Augen sollte es ja nicht angewendet werden. Nun ist die Haut am Oberlid extrem trocken, brennt schnell und das, trotz Augencreme.
Und können Sie eventuell auch eine Produkt-Empfehlung für sehr trockene rissige Haut an den Händen geben? Sobald es kalt wird, bilden sich zum Teil schmerzhafte Risse am Rand der Nägel und ich habe schon etliche Pflegeprodukte aus der Apotheke durchprobiert, ohne Erfolg.
Antwort:
Wir empfehlen an den kalten Wintertagen eine hypoallergene Pflege, z.B. Tolérance extrême Creme (Avenè) oder Microsilber Lipocreme (Hans Karrer). ad 2. Z.B. Mandelölsalbe (Hans Karrer) oder Excipial protect (Spirig Pharma).

Frage:
In meiner letzten Anfrage wurde mir für die kalte Jahreszeit als Gesichtspflege ein Produkt von Hans Karrer bzw. Avene (tolerance extrem) von Ihnen empfohlen.
Nun hat sich bei mir ein akuter Schub der Rosazea( wohl  stressbedingt und durch die kalte Jahreszeit) entwickelt, den ich mit Metrocreme vom Hautarzt behandle.
1. Können Sie auch eine Produkt- Empfehlung zur Gesichtsreinigung und zur Augenpflege geben?
2. Könnte auch eine Unverträglichkeit auf die oben genannte Gesichtscreme (ich bin nach Empfehlung auf das Produkt von Avene umgestiegen) vorliegen?
3. Kann ich auch Produkte verschiedener Hersteller benutzen, z.B. Reinigung von einer anderen Firma als die Gesichtscreme?
Antwort:
ad 1. Zur Gesichtsreinigung z.B. Cetaphil Reinigungslotion und zur Augenpflege z.B. HyloComod Augentropfen.
ad 2. Dies können wir nicht beantworten, bitte unbedingt mit Ihrem Hautarzt absprechen.
ad 3. Prinzipiell können Sie Produkte von verschiedenen Herstellern verwenden, wenn diese gut verträglich sind.
                             
Frage 1:
Ich lese im Internet sehr viel von jungen Rosazea-Betroffenen (ca. ab 25 - 30 Jahren). Mir tun diese jungen Menschen sehr leid, weil sie ja noch ein ganzes Leben mit vielen Einschränkungen (Trigger-Vermeidung etc.) vor sich haben. Ist bei älteren Erstbetroffenen denn die Wahrscheinlichkeit einer Progredienz geringer, weil sie erst einen viel späteren Beginn der Erkrankung haben? Gibt es Erkenntnisse darüber?
Frage 2:
Ich habe seit vielen Jahren einen kleinen, unauffälligen Spinnen- bzw. Sternchen-Naevus auf der Wange. Er wird nun erst durch die Rosazea vor allem im „Kernpunkt“ immer sichtbarer und gerade im Flush, so meine ich, manchmal entzündlich und ist dann auch von einem länger anhaltenden roten Hof umgeben: Er flusht ja immer am heftigsten mit! Soll oder muss man ihn beseitigen, dauerhaft, und wenn ja, bitte was ist hier die beste Methode?
Frage 3:
Warum kommt es nachts im kühlen Schlafzimmer im Schlaf zu Flushs, Hitze und Blushings oder zu geröteten Wangen beim Aufwachen? Es gibt doch im Schlaf keinen Auslöser, wie Hitze, Stress, Emotionen… (Es sei denn, man träumt schlecht oder schläft auf der Wange, was aber hier alles auszuschließen ist.) Auch ist der Blutdruck im Schlaf doch eher niedrig. Wie kann man sich das erklären? Und gibt es irgendwelche „Tricks“ dagegen?
Antwort:
ad 1. Typischerweise ist eher der "2. Lebensabschnitt" häufiger betroffen; Rosacea bei jungen Frauen ist eher weniger häufig.
ad 2. Das ist eine rein ästhetische Entscheidung. Geeignet ist z.B. der KTP-Laser; bitte mit Ihrem Hautarzt besprechen. ad 3. Das sollte in der Tat abgeklärt werden, da auch hormonelle Einflüsse (z.B. Wechseljahresbeschwerden) oder Blutdruckschwankungen solche Reaktionen auslösen können.

Frage 1:
Im Fernsehen kam eine Sendung über Rosazea.  Dabei hat ein Betroffener berichtet, dass er außer einer Nahrungsumstellung auch regelmäßig bei einer Kosmetikerin eine Behandlung mittels Ultraschall macht. Bei dieser wird Mäusedorn-Serum (gefäßtonisierende und straffende Nanodispersion) in die Haut eingebracht. Haben Sie von der Behandlung gehört und mit welchem Erfolg?
Frage 2:
Ich habe keine Pusteln sondern - bei Kälte u Wärme besonders -rote Nase. Wie kann ich die pflegen?
Frage 3: Haben Sie über die Erfolge bei Dermasence Refining Gel (fettfreies Gel bei zu Rötungen neigender Haut mit Pflanzenextrakten und Panthenol) gehört?
Antwort:
ad. 1. Dabei handelt es sich um einen einzelnen Erfahrungsbericht - der mangels Studien - nicht auf andere Patienten übertragen werden kann. Wir haben keine Erfahrung damit. Die Ultraschallbehandlung führen wir mit Couperose-Gel und Metrogel durch.
ad 2. Täglich mehrfache Nasenmassagen, um den Lymphabfluss anzuregen. und die Blutgefäße zu "trainieren".
ad 3. Ja, das kann man auf jeden Fall versuchen, wenn keine Allergie gegen die Inhaltsstoffe vorliegt.

Frage:
Berufsbedingt arbeite ich im Sommer teilweise acht Stunden im Freien (Obstbau) und benutze einen Lichtschutzfaktor von 50. Können Sie mir ein gutes geeignetes Produkt empfehlen ? Bei physikalischen Filtern habe ich allerdings immer den Eindruck eines Hitzestaus.
Antwort:
Gute Erfahrungen haben wir in unserer Rosacea-Sprechstunde mit Avene Creme 50+ und TriSun 50+ (duftstofffrei) gemacht.

Frage:
Vor 3 Jahren hat mein Arzt bei mir eine Rosazea festgestellt.  Ich bin jetzt 71 Jahre. Nach einer bisher erfolglosen Behandlung  mit allen bekannten Salben und Gels, möchte er jetzt ORAY-CEA einsetzen. Meine Frage : Seit meiner NierenOP vor 5 Jahren habe ich nur  noch eine zu 60% funktionierende Niere. Sind durch eine längere  Einnahme dieses Antibiotikums Komplikationen zu erwarten? Außer einem Blutdrucksenkungspräparat (Enahexal) nehme ich keine Medikamente.
Antwort:
Die Therapie mit Oraycea sollte in Ihrem Falle vielleicht erst nach einer aktuellen Bera-tung mit Ihrem Nierenspezialisten durchgeführt werden. Nach menschlichem Ermessen und unserer eigenen Erfahrung sollten eigentlich keine Probleme auftreten, wenn die aktuellen Laborwerte die Therapie zulassen.

Frage:
Kann man Rosazea im Blut nachweisen?
Antwort:
Nein das ist nicht möglich.

Antworten: Prof. Dr. med. habil. Ulrich Amon /  DermAllegra Hohenstadt www.dermallegra.de

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