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04.09.2011

Fragen an Experten - Teil 6

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HotLine Rosazea

Frage:
Welche antibiotikahaltigen Salben setzt man bei der Rosazea ein?
Antwort:
Der Standardwirkstoff ist Metronidazol gefolgt von Erythromycin; beide gibt es als Antibiotika nur auf Rezept. Neben den fertigen Präparaten im Handel rezeptieren viele Hautärzte individuell eine Mischung, die die Apotheke herstellt.

Frage:
Ich habe seit längerem einzelne kleine Pickel und Rötungen im Gesicht, handelt es sich dabei um eine Rosazea?
Antwort:
Diese Frage lässt sich leider nicht so leicht beantworten, ohne den klinischen Befund gesehen zu haben. Prinzipiell kann eine Rosazea sowohl mit Rötungen und kleinen erweiterten Äderchen oder auch mit kleinen „Pickeln“ einhergehen. Die von Ihnen beschrieben Symptome passen allerdings auch noch zu einer Handvoll anderer dermatologischer Diagnosen, die der Dermatologe anhand des klinischen Bildes dann recht eindeutig bestimmen kann.

Frage:
Wie wird die Diagnose „Rosazea“  eigentlich gestellt?
Antwort:
In den meisten Fällen kann die Diagnose durch den behandelnden Dermatologen aufgrund des klinischen Bildes gestellt werden; in seltenen Fällen ist der klinische Befund nicht ganz eindeutig und man muss differentialdiagnostisch an eine andere Diagnose denken. In diesem Fall kann man z.B. die Diagnose durch die Entnahme einer kleinen Gewebeprobe, welche dann nach Aufbereitung unter dem Mikroskop untersucht wird, stellen.

Frage:
Untersucht man die Haut auch auf Keime?
Antwort:
In manchen Fällen wird auch eine sogenannte mikrobiologische Untersuchung durchgeführt. Im Fall der Rosazea findet man bei solchen Patienten häufiger als in der „Normalbevölkerung“ die sogenannte Demodex Milbe, die recht  charakteristisch für Patienten mit Rosazea ist.

Frage:
Ich habe gehört dass Schwarzteeumschläge auch bei der Rosazea helfen sollen, stimmt das?
Antwort:
Bei leichten entzündlichen Formen können Schwarzteeumschläge unterstützend angewendet werden; auf keinen Fall ersetzen die Schwarzteeumschläge die klassische antientzündliche Therapie.

Frage:
Meine Haut brennt, hängt das auch mit der Rosazea zusammen?
Antwort:
Hautbrennen ist ein Symptom, welches leider bei manchen Patienten mit Rosazea vorkommt.

Frage:
Welche „innerlichen“ Symptome gibt es noch?
Antwort:
Manche Patienten klagen auch über stechende Schmerzen oder Juckreiz.

Frage:
Mein Hautarzt hat bei mir aktinische Keratosen diagnostiziert und will diese mittels einer photodynamischen Therapie behandeln. Ich möchte die Behandlung eigentlich nicht durchführen lassen, weil ich befürchte, dass sich die Rosazea wieder verschlechtert.
Antwort:
Bei aktinischen Keratosen handelt es sich um Vorstufen von Hautkrebs, die Sie unbedingt behandeln lassen sollten. Neben dieser Therapie gibt es noch andere Behandlungsmöglichkeiten, das sollten Sie mit Ihrem Hautarzt abstimmen. Die PDT ist allerdings eine sehr effektive Behandlungsmethode

Frage:
Hilft das Medikament Oraycea bei mir?
Antwort:
Das Medikament Oraycea ist für die Behandlung der Rosazea zugelassen, das ist richtig. Allerdings soll es nur bei den Patienten angewendet werden, die hauptsächlich unter Pusteln oder roten Knötchen leiden, und nicht unter erweiterten Äderchen, was ja bei Ihnen im Vordergrund steht.

Frage:
Können Magen-Darm Beschwerden mit Rosazea assoziiert sein?
Antwort:
Es wird eine Beziehung zwischen einer Helicobacter pylori (HP) Infektion der Magenschleimhaut und der Rosazea vermutet; eine Untersuchung diesbezüglich sollten Sie auf jeden Fall machen lassen. Studien diesbezüglich sagen unterschiedliches aus. Zusammenfassend kann kein eindeutiger Zusammenhang belegt werden, obwohl über eine kurzfristige Verbesserung der Rosazea Symptome nach Eradikationstherapie berichtet wurde.

Frage:
Mein Hautarzt hat mir ein Präparat in alkoholischer Lösung verschrieben; jetzt verschlechtert sich die Haut. Was soll ich machen?
Antwort:
Alkoholische Präparate werden von Patienten mit Rosazea häufig nicht so gut vertragen; wenn Sie jetzt eine Verschlechterung des Befundes verspüren, würde ich nochmals mit Ihrem behandelnden Arzt Rücksprache halten und das Produkt erst mal nicht mehr anwenden.

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