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Warum betrifft Rosazea hauptsächlich das Gesicht?

Rosazea ist eine chronisch-entzündliche, sichtbare Hauterkrankung, die sich vor allem im Gesicht zeigt und nicht ansteckend ist. Sie betrifft in Deutschland etwa fünf Prozent der Bevölkerung, was rund vier Millionen Menschen entspricht. Die Erkrankung tritt meist ab dem 30. Lebensjahr, selten früher, auf und ist bei hellhäutigen Menschen häufiger. Typische Symptome sind Rötungen, sichtbare Äderchen, Knötchen und Pusteln, besonders an Wangen, Nase, Stirn und Kinn.

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Obwohl Rosazea nicht ausschließlich im Gesicht vorkommt, ist diese Region nahezu immer betroffen, da mehrere Faktoren spezifisch im Gesicht zusammenwirken:

  • Hohe Dichte an Blutgefäßen und Talgdrüsen
  • Intensive Sonneneinstrahlung im täglichen Leben
  • Direkte Exposition gegenüber Umweltreizen wie Kälte, Hitze, Wind und Kosmetika
  • Einzigartige Mikrobiota der Gesichtshaut, insbesondere mit vermehrter Besiedlung durch die Demodex-Milbe

Die Erkrankung kann selten auch auf andere Körperregionen übergreifen, etwa auf den Hals oder die Brust, aber dies ist sehr untypisch. Das Gesicht bleibt das primäre und charakteristische Areal.

Anatomische und physiologische Gründe für die Gesichtsbetroffenheit kannst du hier weiterlesen: Deutsche Rosazea Hilfe e.V. (DRH)

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