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Warum auf einmal Rosazea?

"Ich hatte immer eine schöne Haut und plötzlich bekam ich Rosazea". So erzählen viele Betroffene, die von der Rosazea überrascht wurden. Wie kann es dazu gekommen sein?

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Rosazea tritt häufig ab dem mittleren Lebensalter auf, wobei etwa 80 Prozent der Betroffenen mindestens 30 Jahre alt sind und die Erkrankung meist erst ab dem 30. bis 50. Lebensjahr erstmals auftritt. Obwohl die genaue Ursache unbekannt ist, gilt eine genetische Veranlagung als empirisch gesichert, wobei Menschen mit einer familiären Vorgeschichte an Rosazea ein höheres Risiko haben. 

Die Erkrankung wird durch eine Kombination verschiedener Faktoren ausgelöst, darunter eine veränderte Gefäß Reaktivität, neurogene Entzündungen, Störungen im Immunsystem und eine mögliche Beteiligung von Haarbalgmilben (Demodex), die bei Betroffenen häufiger vorkommen. Auch Umweltfaktoren wie UV-Strahlung, extreme Temperaturen, Alkohol, scharfe Speisen, Stress und unsuitable Hautpflegeprodukte können Auslöser oder Verschlimmerer sein. 

Oft sind stressige Lebensabschnitte, die uns psychisch aus dem Gleichgewicht bringen die Ursache wie z.B. der Tod des langjährigen Ehepartners bzw der Ehepartnerin.

Die Symptome beginnen oft mit flüchtigen Gesichtsrötungen ("Flush"), die durch verschiedene Reize ausgelöst werden können, und können sich im Verlauf zu dauerhaften Rötungen, erweiterten Blutgefäßen, entzündlichen Papeln und Pusteln entwickeln. 

In seltenen Fällen, vor allem bei Männern, führt die Erkrankung zu einer Vergrößerung der Talgdrüsen und einer knollenartigen Veränderung der Nase (Rhinophym / Knollnase). 
Die Beteiligung der Augen ist leider häufig auch gegeben, wobei es nicht um Sehstärke oder evtl. spätere Blindheit geht. Hier geht es eher um z.B. eine Lidrandentzündung, also um die Haut rund um die Augen.
Die Erkrankung verläuft in Schüben, und obwohl sie chronisch und nicht heilbar ist, kann sie durch geeignete Behandlungsmaßnahmen und Lebensstiländerungen gut kontrolliert werden.

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Was ist zu tun?

Neben der dermatologischen und evtl. psychologischen Behandlung ist es sehr wichtig, zu versuchen die Rosazea als ein Teil des Ichs zu akzeptieren. Da es sich ja um eine chronische, d.h. nach heutigem Stand der Wissenschaft noch nicht heilbare, Erkrankung handelt, sollte man nicht ständig nach Heilungsmöglichkeiten recherchieren und oft enttäuscht werden womöglich noch mit finanziellen Verlusten von Angeboten durch Scharlatane und Geistheiler aller Art.

Nicht das Richtige zu finden und die Schwierigkeit vieles im Internet nicht richtig beurteilen zu können führt nur zu unnötigem Stress, der wiederum die Rosazea immer wieder neu triggert.

Evidenzbasierte (durch Studien bestätigt) Informationen, z.B. von der Deutschen Rosazea Hilfe e.V. eine gute Begleitung durch Angehörige entsprechender Fachberufe und die weitere Pflege eines sozialen Umfeldes bei gleichzeitigem UV-Schutz, auch textil, sind schon einmal gute Voraussetzungen für einen sich allmählich bessernden Hautzustand.

Merke: Keiner ist Schuld an Ihrer Rosazea, es ist eine genetische Veranlagung.

Autor: Thomas Schwennesen

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