BVDD kritisiert KI-gestützte Hautanalyse-Stationen der Drogeriekette dm
"Eine Versorgung von ernsteren Hauterkrankungen via KI ist nicht gesichert"
Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) kritisiert das Angebot von sogenannten „Gesundheitsdienstleistungen“ der Drogeriekette dm. So soll an eigenen Hautanalyse-Stationen in bislang wenigen dm-Märkten und über jedes Smartphone ein Hautcheck per KI durchgeführt werden können. Über die einfache Hautanalyse – plus sofortiger Empfehlung dazu passender zahlreicher Pflegeprodukte aus dem dm-Sortiment mit Warenkorb-Funktion – hinaus bewirbt die Drogeriekette dabei aber auch den Service ihres Partners Dermanostic, ernsthafte Hauterkrankungen bis hin zu schwarzem Hautkrebs online diagnostizieren zu lassen. Wer diese Fälle dann im Zweifelsfall vor Ort in der dermatologischen Praxis behandelt, bleibt angesichts voller Wartezimmer offen.







