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07.07.2013

Sexueller Missbrauch

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Neurodermitis ist eine chronische, nicht ansteckende Hautkrankheit und gehört zu den atopischen Erkrankungen. Hauptsymptome sind rote, schuppende Ekzeme auf der Haut und starker Juckreiz. Die Erkrankung verläuft schubweise und hat ein individuelles und vom Lebensalter abhängiges Erscheinungsbild.

Neurodermitis ist in Industrieländern eine weit verbreitete Krankheit. Es sind 10-20 % der Kinder und 3-5 % der Erwachsenen betroffen, Tendenz steigend. Im Vergleich zu vor 50 Jahren wird heute von einem vier- bis sechsmal häufigeren Auftreten ausgegangen.

Für die Entstehung von Neurodermitis ist das Zusammenspiel genetischer Faktoren, immunologischen Veränderungen und Umwelteinflüssen verantwortlich.

Symptome und Beschwerden
 - Empfindliche Haut: Die Haut des Neurodermitikers leidet unter einer gestörten Barrierefunktion. Daher äußert sich das atopische Ekzem insbesondere durch eine sehr empfindliche, trockene, oft gerötete Haut. Typisch betroffene Stellen sind Armbeugen, Kniekehlen, Hals und Gesicht.
- Juckreiz: Das Hauptproblem der Betroffenen ist der starke Juckreiz, der durch die empfindliche, oft verletzte Haut begünstigt wird. Sie reagieren mit Kratzen, wodurch weitere Hautirritationen entstehen. Dieser Teufelskreis trägt zur Aufrechterhaltung der Symptome bei. Der Juckreiz ist nachts besonders stark, es kommt oft zu Schlafmangel mit daraus folgender Übermüdung, Leistungsminderung und starker psychischer Belastung.

Provokationsfaktoren

Die Haut des Neurodermitikers ist sehr empfindlich gegenüber inneren und äußeren Irritationen, die in Verbindung mit starkem Juckreiz eine Hautrötung auslösen können, die sich rasch zum Ekzem entwickelt.

Provokationsfaktoren können sein:
- Textilien
- Nahrungsmittel
- Schweiß
- Infekte
- Stress
- Alkohol
- klimatischer oder hormoneller Art

Verlauf
Die Symptome äußern sich bei jedem Betroffenen in unterschiedlicher Ausprägung und an verschiedenen Stellen. Die Erkrankung tritt meist in Schüben auf, häufig ohne direkt erkennbaren Grund. In der akuten Entstehungsphase stehen entzündliche Veränderungen (Rötung, Schwellung der Haut, Nässen, Krustenbildung) im Vordergrund. Wenn diese nicht rechtzeitig behandelt werden, können bakterielle Sekundärinfektionen hinzukommen.

Psychische Folgen
Psychosomatische Zusammenhänge spielen beim atopischen Ekzem eine große Rolle. Das Krankheitsbild kann sich durch psychische Belastung deutlich verschlechtern, während die Hautbeschwerden wiederum einen negativen Einfluss auf die Psyche des Patienten haben. Konzentrationsstörungen und Gereiztheit sind typische psychische Folgereaktionen. Viele Betroffene leiden unter der Beeinträchtigung ihres Aussehens. Die kosmetisch störenden Ausschläge können zur sozialen Ausgrenzung und Verminderung des Selbstwertgefühls führen.

Sexueller Missbrauch

Sexueller Missbrauch bezeichnet unter Strafe gestellte sexuelle Handlungen an Menschen und wird in Deutschland als schwerwiegendes Verbrechen angesehen, insbesondere sexueller Missbrauch von Kindern. Das Handeln gegen den Willen des Opfers unter Anwendung von oder Drohung mit Gewalt oder unter Ausnutzung einer schutzlosen Lage stellt in der Terminologie des deutschen Strafrechts eine sexuelle Nötigung dar. Bei Vollzug des Beischlafs oder ähnlichen sexuellen Handlungen liegt eine Vergewaltigung vor. Sexueller Missbrauch von Kindern bezeichnet sexuelle Handlungen vor, an oder mit einem Kind. Als Kinder werden in Deutschland Personen vor dem 14. Lebensjahr verstanden.

Psychische Folgen
Sexueller Missbrauch fügt den Opfern seelische Schäden zu, die zu lang anhaltenden psychischen Störungen führen können, z.B. Posttraumatische Belastungsstörung, Depression, Borderline-Persönlichkeitsstörung, Dissoziative Störungen, Multiple Persönlichkeitsstörung. Sexueller Missbrauch an Kindern hat katastrophale Auswirkungen auf ihre Persönlichkeitsentwicklung sowie ihr Bindungs- und Beziehungsverhalten.

Wie verarbeiten Opfer ihren sexuellen Missbrauch?
Jeder verarbeitet ihn anders, wobei es eine Gemeinsamkeit gibt - die Extremheit der Verarbeitung ins ein oder andere Extrem:
- manche haben ständig wechselnde Partner, sind regelrecht sexbesessen, andere dagegen leben wie Nonnen / Mönche
- manche ziehen sich komplett von sozialen Kontakten zurück, andere werden zu Partylöwen
- manche werden Schulversager, andere dagegen Doktoren
- manche beschädigen ihren Körper oder unternehmen Suizidversuche, andere passen höllisch auf, um ja nicht in irgendeiner Weise aufzufallen
- manche sind besonders anfällig für Fremdausbeutungen aller Art, andere sind übervorsichtig und wittern überall Gefahr
- manche werden von Süchten abhängig, andere dagegen sind militante Abstinenzler
- manche werden straffällig und landen im Gefängnis, andere können vor lauter Gewissensbisse und Angst nicht mal eine harmlose Ausrede oder kleine Lüge hervorbringen
- manche werden selbst zu Tätern, andere bleiben lebenslang Daueropfer mit oftmaligen Wiederholungen

Fast alle kindlichen Opfer von Missbrauch leugnen oder vergessen ihn zumindest zeitweise. Wie es in einem Menschen ganz tief innen drin wirklich aussieht, das weiß ein schwer Traumatisierter oft selbst nicht, denn er tut unbewusst alles, um es vor sich und vor anderen zu verbergen. Wer sexuell traumatisiert worden ist und bisher keine Folgesymptome an sich beobachtet hat, kann sich nicht darauf verlassen, dass es immer so bleiben wird. Traumaforscher haben festgestellt, dass es nach dem Abklingen der akuten Trauma-Reaktion-Phase eine viel längere, sog. Latenzphase gibt, in der nur sehr wenige Reaktionen auftreten. Die dritte Phase mit heftigen Trauma-Spätfolgen kann u.U. nicht nur Jahre, sondern auch erst Jahrzehnte später ausbrechen.

Erschreckende Zahlen
Es gibt viele Untersuchungen, die das Ausmaß sexuellen Missbrauchs in unserer Gesellschaft schockierend aufzeigen. Die Ergebnisse zeigen Missbrauchsraten im Bereich zwischen 15 und 25 % aller Mädchen und 10 bis 15 % aller Jungen bis zum Jugendalter. Das bedeutet, dass sexueller Missbrauch eine der häufigsten Krankheits- / Störungsursachen von Kindern in unserer Gesellschaft ist. In jeder Schulklasse sind rein statistisch gesehen mehrere missbrauchte Kinder. Etwa 70 % aller weiblichen Insassen geschlossener Psychiatrien sind als Kind sexuell missbraucht worden. Unter Prostituierten sind ähnlich hohe Prozentzahlen ermittelt worden.

Verdrängen, wegsehen, ignorieren, nicht bemerken, nicht behandeln lassen sind immer noch die Standardumgangsformen mit sexuellem Missbrauch. Derweil ist es eine der tiefsten und stärksten Schädigungen, die ein Mensch erfahren kann. Wer Missbrauchserlebnisse verdrängt oder abgespalten hat, läuft leicht in die falsche Richtung bei Diagnosen und Erklärungsansätzen. Typische Fehldiagnosen sind Borderline-Persönlichkeitsstörung oder Schizophrenie, die oft anstelle des verdrängten Missbrauches vergeben und dann falsch behandelt werden. Auch Neurodermitis und Konversionsstörungen sind typische Symptome verdrängter, dissoziierter Traumatisierungen.

Die eigentlichen Schäden sind immaterieller Art: Entgangene Lebensfreude, zerstörte Beziehungen, Weitergabe von Traumatisierungen an die nächste Generation. Eine Gesellschaft, die darüber schweigt, es tabuisiert oder Opfer mit sozialer Missachtung bestraft, ist traurige Realität.

Psychische Symptome nach sexuellem Missbrauch können sein:
- Ängste / Panikanfälle
- Konzentrationsstörungen
- aggressives Verhalten
- Rückzug von Freunden und Familie
- Zwänge
- Phobien
- Beziehungsschwierigkeiten / Kontaktstörungen
- Psychosen
- multiple Persönlichkeitsstörung
- Sprachstörungen
- Scham- und Schuldgefühle
- Hilflosigkeit
- geringes Selbstwertgefühl
- Depressionen
- Berührungsängste
- übertriebenes Anpassungsverhalten
- Autoaggression (Suizidversuche, Haare ausreißen, Süchte, Selbstverletzungen)
- Unfallhäufigkeit
- Annahme einer Opferrolle
- Entfremdungsgefühle
- Isolation
- Abspaltung von Gefühlen
- Aufspaltung in mehrere Persönlichkeiten
- Gefühl „verrückt zu werden“
- Flash-backs
- Mutismus
- psychogene Amnesien

Körperliche und psychosomatische Symptome nach sexuellem Missbrauch können sein:
- Schlafstörungen
- Sprachstörungen
- erhöhte Schmerzgrenze
- unübliches Bettnässen und Einkoten
- Verdauungsstörungen
- Verspannungen
- Haltungsschäden
- Asthma
- Ohnmachtsanfälle
- Epilepsie
- Kopfschmerzen / Migräne
- Autismus
- Lähmungserscheinungen
- Bauchschmerzen ohne erkennbare Ursache
- Schmerzen ungeklärter Ursache im Genitalbereich
- Schmerzen ungeklärter Ursache beim Stuhlgang
- Hauterkrankungen wie Neurodermitis / anhaltender Juckreiz / Ausschläge

Neurodermitis als Folge sexuellen Missbrauchs
Wer sexuell missbraucht wird, erleidet unvorstellbare körperliche und seelische Qualen. Diese müssen verarbeitet werden, was aber ohne professionelle Hilfe kaum möglich ist. Das Opfer entwickelt gegenüber dem eigenen Körper Ekel und lehnt ihn ab. Als Resultat entwickelt der abgelehnte Körper häufig eine Hautkrankheit wie Neurodermitis. Es ist ein Hilfeschrei, der sich über unreine Haut ausdrückt, ein Resultat aus geschädigter Psyche und missbrauchtem Körper. Da Nervensystem und Haut miteinander verbunden sind, ist es logische Folge, dass bei einem Nervenzusammenbruch die Haut in Mitleidenschaft gezogen wird.

Wer den eigenen Körper ablehnt, zwingt ihn regelrecht dazu, krank zu werden. So auch beim Missbrauchten. Auch wenn das Opfer Opfer war, kommt es sich oft schuldig vor und sucht die Schuld bei sich. Negative Gedanken gegenüber sich selbst und dem missbrauchten, dreckig empfundenen eigenen Körper entstehen. Kein Wunder, dass der Körper dann diesen Gedanken folgt und tatsächlich krank wird.

Missbrauch ist ein Schockerlebnis höchsten Grades. Viele Betroffene sprechen nicht über ihren Missbrauch, sie sind stumm und versuchen, allein damit klar zu kommen. Sie wollen nicht, dass andere davon erfahren, nicht einmal die engsten familiären Vertrauten. Doch jedes Problem sollte ausgesprochen werden, damit die Seele Erleichterung erfährt. Ist dies nicht der Fall, wird der psychische Druck so groß, dass psychische Störungen entstehen, und wenn diese nicht bearbeitet werden, werden daraus psycho-somatische und letztlich somatische Störungen, häufig Neurodermitis. Diese Krankheit drückt aus, was der Betroffene nicht sagt: Die Haut schreit „Hilfe“.

Auch wenn Neurodermitis oft andere Primärentstehungsursachen hat, z.B. Nahrungsmittel- oder Textilunverträglichkeit, Allergien oder genetische Faktoren, darf die psychische Komponente nie außer Acht gelassen werden! Sie ist eine enorme Größe bei der Entstehung fast jeder Neurodermitiserkrankung. Daher ist bei jedem Neurodermitis-Patienten auch immer auf die Psyche zu achten. Schlimme Traumata wie sexueller Missbrauch finden sich bei vielen Betroffenen wieder.

         
Heilpraktiker Kian Schirmohammadi mit eigener Praxis in Scheiden, Therapieschwerpunkte: Hauterkrankungen (z.B. Neurodermitis, Psoriasis, Urtikaria), Allergien und Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten, Kopfschmerzen, Migräne, Depressionen und Burnout
www.naturheilpraxis-schirmohammadi.de

Abbas Schirmohammadi, Heilpraktiker für Psychotherapie in Erding, Arbeitsschwerpunkte: Entspannungsverfahren, Paartherapie, Familienstellen, Coaching, Burnouttherapie und -prophylaxe

www.abbas-schirmohammadi.de















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