Baubiologie im Malerfachhandel

06.09.2013Herbstzeit ist Renovierungszeit. Da gilt es, erst einmal über das nachzudenken was man sich an die Wände streicht und täglich einatmet.
Laminat, Silikonharz-Fassadenfarben, lösemittelhaltige Lacke und Schimmelsanierplatten aus PUR-Schaum mit Alu-Dampfsperren: Im Malerhandwerk ist das ökologische Denken noch nicht umfassend angekommen. Der Erfahrungsbericht eines Filialleiters im konventionellen Malerfachhandel zeigt jedoch, dass ein Umdenken hin zu gesundheits- und klimafreundlichen Materialien nicht nur eine Herausforderung ist, sondern auch nachhaltige Umsatzschancen bietet.

Fachleute besorgen ihre Materialien ganz überwiegend im Fachhandel. Dieser ist jedoch stark abhängig von der chemischen Industrie, die zwar inzwischen auch das Wort “Natur“ häufig verwendet, darunter aber in der Regel die chemische Kopie natürlicher Stoffe versteht. Es ist deshalb die Frage, wie natürlich etwa “Bio-Mineralweiß“ tatsächlich ist.

Die ökologische Alternative bieten Naturfarbenhersteller, die etwa Kalk-, Silikat- oder Lehmfarben vertreiben, meist über Naturbaumärkte. Dort treffen dann allerdings häufig festgefahrene gegensätzliche Überzeugungen aufeinander: hier die konventionell geprägten Handwerker und da die streng baubiologischen Berater. Eine gewisse Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten wäre hier sehr hilfreich, im Interesse der Kunden, die durchaus zu würdigen wissen, wenn natürlich, gesund und kostengünstig gemalert wird. Die Chance auf Folgeaufträge wird dadurch erfahrungsgemäß wesentlich erhöht.

Kontakt:
IBN Institut für Baubiologie + Ökologie
http://www.baubiologie.de




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