Was ist Licht?

06.11.2008Lichtquellen sind natürlichen Ursprungs von der Sonne oder künstlichen Quellen (Lampenbirnen, Laser). Die wichtigste Strahlungsquelle ist die Sonne. Ohne Sonneneinstrahlung ist Leben auf der Erde nicht möglich.


Sonnenlicht

Pflanzen können mit Ihrem Blattgrün (Chlorophyll) aus Kohlendioxid der Luft und Wasser aus dem Boden mit Hilfe des Sonnenlichts lebensnotwendige Grundbausteine des Lebens herstellen. Diese Fähigkeit der Photosynthese ist tierischen Lebewesen verloren gegangen. Tierische Lebewesen haben Augen entwickelt, um das Licht für Sehprozesse zu nutzen. Jedes Tier nimmt andere Strahlungsanteile des Lichts war. Das natürliche Sonnenlicht hat für Menschen sichtbare und unsichtbare Strahlung. Der Infrarotanteil (800 nm bis 1 mm) erwärmt die Haut. Der sichtbare Teil des Lichts liegt zwischen 400-und 800 nm, sichtbares Licht hellt die Stimmung auf. Ultraviolett-Strahlung reicht von 200 bis 400 nm. Das UV-Licht wird in drei Wellenbereiche eingeteilt: nm =Nanometer (10-9m)
UV A (320-400 nm)
UV B (280- 320 nm)
UV C (unter 280 nm)
Ultraviolett-Strahlung ist für die Bräunung der Haut zuständig und kann auch phototherapeutische Wirkungen an der Haut auslösen. Einsatzgebiete sind Neurodermitis und Schuppenflechte. Zuviel Ultraviolett-Strahlung ist aber auch für Hautschäden zuständig. Mehr zu Wirkungen des Lichts finden Sie auch unter Heilkraft Licht.

Zimmerlampen können Glühlampen, Halogenleuchten, Energiesparlampen oder Vollspektrumlampen sein. Wie unterscheiden sich die einzelnen Systeme?

Glühlampen

Seit den ersten Glühlampenmodellen von Thomas Alva Edison vor 130 Jahren hat sich am Aufbau nicht viel verändert. Immer noch gleich ist der Sockel, der die Bezeichnung Edisons trägt. In einer Glühlampe wird ein elektrische Leiter, Glühfaden stark erhitzt, bis er glüht. Die elektrische Leistung wird jedoch nur zum Teil in Form von Strahlung abgegeben. Es wird ebenso sehr unökonomisch viel Wärme frei. Durch Materialentwicklungen hat sich die letzten Jahrzehnte bei gleichem Stromverbrauch die Lichtausbeute verbessert.
Mit der heutigen Bauweise leuchten Glühlampen ca. 1000 Stunden.

Halogen

Halogenlampen ähneln den Neonröhren oder auch Leuchtstofflampen genannt. Mit dem Zusatz von Brom oder Jod wird die Lebensdauer gegenüber der Glühlampe verdoppelt bis vervierfacht. Der kleine Glaskolben sollte nicht mit der Hand berührt werden, da durch den Schweiß die Lebensdauer der Lampe reduziert wird. Die hohe Temperatur in der Leuchte benötigt eine kleine Bauform, um die Wärmeabgabe an die Umgebungsluft zu reduzieren.
Mit den neueren IRC-Halogenlampen (IRC = Infra Red Coating, Infrarotbeschichtung). Kann die Leuchtausbeute erhöht werden. Gleichzeitig wird der Energieverbrauch gesenkt.

Energiesparlampen

Den Energieverbrauch zu senken, ist das Hauptziel dieser Lampen. Diese Leuchten ähneln den Leuchtstoffröhren sind jedoch viel kleiner. Der hohe Druckaufbau in der Leuchte geschieht durch Verdampfung des Quecksilbers beim Einschalten der Lampe. Da die Vorheizung der Heizfäden etwas Zeit braucht, dauert es länger bis die volle Leuchtkraft zur Verfügung steht. Energiesparlampen entwickeln bei gleicher Lichtleistung weniger Wärme als Glühlampen und sind damit effizienter. Leider erreichen diese Effizienzbündel nicht das Lichtspektrum von Glühlampen oder Halogenlampen. Bemerkt wird dies am kalten und eher schwachen Licht. Für die Leuchten spricht die lange Lebensdauer. Je nach Leuchte brennen diese kleinen Kompakten zwischen 5000 und 15.000 Stunden. So rechnet sich der höhere Anschaffungspreis bereits nach kurzer Dauer. Beachtet werden muss, dass aufgrund des Quecksilberanteils die Energiesparleuchten extra entsorgt werden müssen.





Vollspektrumleuchten


Vollspektrumlampen erzeugen ein Licht, dass dem natürlichen Licht annähernd gleich ist. Dies enthält auch UV-Licht, das aber so gering enthalten ist, dass es unschädlich ist. Dieses künstliche "natürliche Licht" soll die Konzentration erhöhen, Ermüdung vorbeugen und ein angenehmes Raumklima schaffen. Selbst lichtbedingte Depressionen sollen verringert werden. Studien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. So ist nicht ersichtlich, ob der hohe Anschaffungspreis gerechtfertigt ist.




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