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14.06.2025

Die Haut richtig auf Sonne vorbereiten

Die ersten warmen Tage locken ins Freie, die Sonne wird intensiver und die Kleidung leichter. Für die Haut bedeutet das eine plötzliche Umstellung.

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Nach den Wintermonaten ist sie meist blass, empfindlich und wenig an UV-Strahlen gewöhnt. Wer den Frühling und Sommer unbeschwert genießen möchte, sollte der Haut ausreichend Zeit und Pflege geben, um sich an die Sonne zu gewöhnen.
Eine gute Vorbereitung schützt nicht nur vor Sonnenbrand, sondern auch langfristig vor Hautschäden wie vorzeitiger Hautalterung oder ernsthaften Erkrankungen. Dabei geht es nicht um Verzicht auf Sonnenlicht, sondern um einen bewussten, informierten Umgang.

Warum Vorbereitung wichtig ist

UV-Strahlen treffen im Frühling auf eine Haut, die über Wochen hinweg kaum Sonnenlicht ausgesetzt war. Das macht sie besonders anfällig für Schäden. Sonnenbrand ist dabei nicht nur unangenehm – er erhöht auch das Risiko für Hautkrebs erheblich. Bereits ein schwerer Sonnenbrand in der Kindheit oder Jugend kann das spätere Risiko messbar erhöhen.
Gerade in Regionen mit gut ausgebauter medizinischer Vorsorge ist es sinnvoll, eventuelle bereits durch UV-Strahlen hervorgerufene Schäden durch Hautkrebsvorsorgeuntersuchungen frühzeitig zu entdecken. Diese Untersuchungen können insbesondere in gut versorgten Gebieten wie z.B. bei Hautkrebsvorsorge in Hamburg jederzeit vollkommen schmerzlos durchgeführt werden. 

Schrittweise an die Sonne gewöhnen

Ein langsamer Einstieg in die Sonne hilft der Haut, den Eigenschutz aufzubauen. Dieser entsteht durch die vermehrte Bildung von Melanin – dem natürlichen Farbstoff der Haut. Der Prozess dauert allerdings einige Tage bis Wochen, in denen die Haut besonders empfindlich bleibt.
Kurzzeitige Aufenthalte im Freien, zunächst nur in den Morgen- oder späten Nachmittagsstunden, sind ein guter Anfang. Der Schatten bleibt dabei ein hilfreicher Begleiter – denn auch dort trifft ausreichend UV-Strahlung auf die Haut, um sie sanft an das Licht zu gewöhnen. Wer dann Stück für Stück mehr Sonne zulässt, unterstützt die natürliche Anpassungsfähigkeit der Haut.

Sonnencreme ist kein Freifahrtschein

Ein häufiger Irrtum: Wer Sonnencreme aufträgt, kann sich endlos in der Sonne aufhalten. Doch auch mit hohem Lichtschutzfaktor gelangt ein Teil der Strahlung durch die Hautbarriere. Zudem lassen Wirkung und Schutz über den Tag nach – durch Schwitzen, Wasser oder einfach durch die Zeit.
Sonnencreme sollte deshalb als Ergänzung verstanden werden, nicht als alleiniger Schutz. Wichtig ist dabei die richtige Menge: Viele tragen deutlich zu wenig auf – ein Erwachsener braucht rund drei Esslöffel für den ganzen Körper. Regelmäßiges Nachcremen, vor allem nach dem Schwimmen oder Sport, ist ebenso wichtig wie das Vermeiden der Mittagssonne.

Auf Ernährung und Pflege achten

Die Haut lässt sich nicht nur von außen stärken. Auch die Ernährung spielt eine Rolle: Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Antioxidantien – etwa Karotten, Tomaten oder grünes Blattgemüse – unterstützen die Hautzellen im Kampf gegen freie Radikale, die durch UV-Strahlen entstehen. Auch Omega-3-Fettsäuren, wie sie in Leinöl oder Fisch enthalten sind, tragen zur Stabilität der Hautbarriere bei.
Ergänzend dazu helfen feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte, die Hautbarriere zu stabilisieren. Besonders nach dem Duschen oder Baden verliert die Haut schnell an Feuchtigkeit. Eine regelmäßige Pflege mit rückfettenden Lotionen kann hier vorbeugen. Wer zu Sonnenallergie oder trockener Haut neigt, sollte gezielt auf Produkte ohne reizende Inhaltsstoffe setzen.

Kleidung als unterschätzter Schutz

Textilien gehören zu den effektivsten Mitteln im Sonnenschutz. Vor allem helle, locker sitzende Kleidung mit dichtem Gewebe bietet der Haut einen verlässlichen Schutz – ganz ohne Chemie. Spezielle UV-Schutzkleidung kann zusätzlich hilfreich sein, vor allem für Menschen mit empfindlicher Haut oder bei längeren Aufenthalten im Freien.
Auch Accessoires wie Hüte oder Sonnenbrillen sollten nicht unterschätzt werden. Der Nacken, die Ohren und das Gesicht zählen zu den besonders sonnenempfindlichen Zonen. Wer diese Stellen bedeckt, schützt sich nicht nur vor Sonnenbrand, sondern auch vor langfristigen Schäden durch chronische UV-Exposition.

Kinderhaut besonders schützen

Kinderhaut ist deutlich dünner als die von Erwachsenen und verfügt über einen geringeren Eigenschutz. Deshalb reagiert sie schneller und intensiver auf UV-Strahlen. Zudem entwickelt sich der körpereigene Sonnenschutzmechanismus erst im Laufe der Kindheit vollständig.
Schatten, geeignete Kleidung und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor gehören zur Grundausstattung beim Aufenthalt im Freien. Ideal sind spezielle Produkte für empfindliche Haut, die keine Duftstoffe enthalten und möglichst wasserfest sind. Auch ein Sonnenhut mit breiter Krempe kann den empfindlichen Gesichtsbereich schützen – und sollte genauso selbstverständlich sein wie ein Fahrradhelm.

Vorsorge nicht vergessen

Auch bei sorgfältigem Schutz können sich über die Jahre Hautveränderungen entwickeln. Wer regelmäßig draußen unterwegs ist oder viel Sonne tankt, sollte daher auf Auffälligkeiten achten: neue Muttermale, Veränderungen in Farbe oder Form, raue oder schuppige Stellen – all das kann ein Hinweis auf frühe Hautveränderungen sein.
Dermatologische Vorsorgeuntersuchungen sind unkompliziert und können helfen, ernsthafte Erkrankungen früh zu erkennen. Besonders in Städten mit gut erreichbarer Infrastruktur, wie etwa bei der Hautkrebsvorsorge in Hamburg, zeigen regelmäßige Checks eine hohe Erfolgsquote bei der frühzeitigen Erkennung von Hautkrebs. Der Aufwand ist gering – der Nutzen potenziell lebensrettend.

Auf den eigenen Hauttyp achten

Nicht jede Haut reagiert gleich auf die Sonne. Menschen mit sehr heller Haut, Sommersprossen oder rötlichen Haaren neigen besonders schnell zu Sonnenbrand. Hier ist ein besonders vorsichtiger Umgang mit Sonnenstrahlen gefragt – kürzere Aufenthalte, höherer Lichtschutzfaktor und regelmäßige Pausen im Schatten sind empfehlenswert.
Aber auch dunklere Hauttypen sollten sich nicht in Sicherheit wiegen. Zwar ist das Sonnenbrandrisiko geringer, doch UV-Strahlen können trotzdem Schäden verursachen – oft schleichend und zunächst unbemerkt. Auch hier gilt: Schutzmaßnahmen sind keine Frage der Hautfarbe, sondern des verantwortungsbewussten Umgangs mit Sonnenlicht.

Sonne bewusst genießen

Ein Aufenthalt in der Sonne ist nicht per se schädlich – im Gegenteil. Sonnenlicht regt die Produktion von Vitamin D an, kann die Stimmung aufhellen und zur allgemeinen Gesundheit beitragen. Entscheidend ist der bewusste Umgang: Wer sich informiert, die Haut schrittweise an Sonnenlicht gewöhnt und auf Warnsignale achtet, legt den Grundstein für gesunde Sommermonate – und für langfristig gesunde Haut.

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