Sonnenschutz handling

09.03.2015Spätestens wenn die ersten Sonnenstrahlen uns küssen, ist es Zeit sich über Hautschutz Gedanken zu machen. Wieviel Sonne ist gut für meine Haut? Welchen Lichtschutzfaktor soll ich wählen? Wann trage ich welche Creme auf und wird das meine Haut vertragen?

Neueste Erkenntnisse legen nahe, nur dann einen Schutz aufzutragen, wenn es tatsächlich nötig ist. Das hat zum Einen mit der Vitamin D Produktion zu tun, zum Anderen aber auch mit einer möglichen Belastung der Haut durch die Sonnenfilter. Diese können chemisch oder physikalisch sein. Das führt zur nächsten Frage und somit auch zur Antwort: Beide haben Vor- und Nachteile, das Beste ist ein gelungener Mix innerhalb eines Produkts.

Über die Verträglichkeit entscheidet die Grundlage. Sie sollte ein Gel oder Bi-Gel sein, frei von Parfüm und klassischen Konservierungsstoffen. Sehr aktuell ist die Integration von einem Schutz vor Infrarotstrahlen. Diese Kombination von allen genannten Kriterien, ist nur von wenigen Firmen/ Marken erhältlich, denn diese Exklusivität ist natürlich patentiert.

Die Vitamin D Produktion brauchen Sie nun nicht über Ihr Gesicht bewältigen, da reichen auch mal freie Arme oder Beine! Wer jeden Tag im Büro oder ähnliches verbringt, kommt mit einem LSF von 10 bis 15 aus. In der Freizeit oder falls jemand seine Zeit überwiegend outdoor verbringt, sollte man schon 20- 30 wählen, beim tatsächlichen Sonnenbaden und Kontakt mit Wasser ist ein wasserfester LSF 50 zu bevorzugen.

Wie Sie sehen, kann es also sein, dass Sie nicht nur ein, sondern zwei Produkte brauchen die Sie entsprechend ihrer Aktivität anpassen können. Jeden Tag eine einzige Gesichtscreme mit LSF 50 aufzutragen, wäre auf Dauer nicht förderlich für einen gesunden Hautzustand, da hohe LSF direkt auf die Haut aufgetragen zu Irritationen führen können. Warum? Chemische Filter gleichen in Ihrer Struktur Parfümstoffen und physikalische Filter besitzen eine sehr hohe Pigmentdichte, die wiederum weißeln oder okklusiv sein können.

Deswegen rate ich dazu einen Schutz zu wählen, der sich über der normalen Hautpflege auftragen lässt. Moderne Produkte sind in der erwähnten Kombination dafür konzipiert. Die klassische Reihenfolge sieht so aus: ZUERST Pflege/ Spezialpflege/ Serum etc., DANACH den Sonnenschutz und DANACH Make Up oder Puder falls gewünscht. Make Up oder Puder besitzen meistens einen physikalischen Schutz von 10 bis 15 LSF. Das wäre im Winter auch ausreichend direkt über der gewohnten Pflege. Im Frühling / Sommer allerdings reicht das manchmal nicht aus, wenn man sich auch draußen viel bewegt. Nun gibt es sogar Produkte, die sich nachträglich auch über Make Up auftragen lassen. Eine spezielle Konsistenz und Auftragetechnik machen dies möglich. Sozusagen ein zusätzliches Handtaschenprodukt, welches Sie nach Bedarf verwenden können, z.B. auch zum Auffrischen des Schutzes zwischendurch. Wichtig bleibt zu erwähnen, dass alle Sonnenschutzprodukte abends ordentlich abgereinigt werden müssen. Mit Reinigungsmilch oder Gel, Wasser reicht nicht aus. Die Haut auch nachts den Filtern auszusetzen wäre eine zu große Belastung, besonders bei schon geschädigter Haut oder Problemhaut. Aus diesem Grund sollten sie auch keine Creme zur Nachpflege benutzen, die einen LSF enthält. Wenn Sie auch auf das Thema Anti Aging Wert legen, dann können Sie mit Sonnenschutz eine Menge Hautschäden vermeiden. Eine trockene, sonnengegerbte Haut mit Pigmentverschiebungen sieht nicht nur älter aus als man ist, sondern lässt sich auch nur teilweise reparieren. Investieren Sie lieber vorher in präventive Behandlungen und hochwertige Produkte. Photo-Aging ist neben Rauchen , Alkohol, Stress, Krankheiten und Medikamenten DIE Ursache für vorzeitige Hautalterung.


Service:
Bei Fragen zu Produkten oder Anwendung stehe ich Ihnen telefonisch unter 030- 31 80 15 82 zur Verfügung. Melanie Pakos, Heilpraktikerin und Kosmetikerin. www.heilpraxis-pakos-berlin.de




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