Hautcheck Häufigkeit
Es wird empfohlen, die eigene Haut mindestens einmal im Monat systematisch auf Veränderungen zu untersuchen, um frühzeitig verdächtige Veränderungen zu erkennen.
Eine sorgfältige Selbstuntersuchung kann durch die Verwendung von Spiegeln und Hilfsmitteln erleichtert werden. Dabei ist besonders auf die ABCDE-Regel zu achten: Asymmetrie (A), unscharfe oder ausgefranste Begrenzungen (B), unregelmäßige Farbe (C), Durchmesser größer als 5 Millimeter oder eine Veränderung in Größe und Form (D) sowie Erhabenheit über die Hautoberfläche (E).
Wenn ein Muttermal seine Größe, Form oder Farbe ändert, juckt oder blutet, sollte man unverzüglich eine Hautarztpraxis aufsuchen.
Für die ärztliche Untersuchung wird ab dem 35. Lebensjahr ein Hautkrebsscreening alle zwei Jahre empfohlen, da die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten übernimmt.
Menschen mit einem erhöhten Risiko, wie zum Beispiel heller Haut, vielen Muttermalen oder einer familiären Vorgeschichte von Hautkrebs, sollten sich häufiger untersuchen lassen und eine individuelle Beratung bei einer Dermatologin bzw einem Dermatologen suchen. Bei solchen Risikogruppen kann eine Untersuchung alle zwei Jahre oder sogar kürzer sinnvoll sein.
Die Untersuchung umfasst eine gründliche Ganzkörperuntersuchung inklusive Kopfhaut, Intimbereich, Zehenzwischenräume und Fußsohlen.
Lt. Aussage der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V. (ADP) sind veränderte Freizeitgewohnheiten und ständiger, übermäßiger Sonnenkonsum die Gründe für die rasante Zunahme von Hautkrebs. Urlaubsreisen in die Karibik, Winterski-Touren und der Wochenendtrip an die Ostsee fordern ihren Tribut: In Deutschland haben sich die Fälle von Hautkrebs in den letzten 10 Jahren verdoppelt. Tendenz steigend.





