Feiertagsstress für die Haut vorbeugen
Sie kommen immer schneller als man denkt. Die Feiertage.
Jedes Jahr der gleiche Ablauf. Hab´ ich dies, hab´ ich das, hab´ ich alles.
Was gibt es zu essen, wer kommt wann zu Besuch, wo müssen wir hin, Weihnachtsbaum groß oder klein oder evtl. auch garnicht. Lametta oder Kugeln. Es kommt immer eine Menge auf uns zu. Und auf die geschundene Haut auch, sie leidet mit.
Diesmal soll alles anders werden. Versprochen! Aber auch gehalten? Vieles wird uns auch von außen aufgedrängt. Einiges wir passieren von dem wir jetzt noch nichts wissen.
Ein paar Tipps gegen den langsam beginnenden und später schlimmer werdenden Feiertagsstress wollen wir hier vermitteln.
Stress, trockene Heizungsluft, Alkohol, Zucker und Schlafmangel schwächen in der Weihnachtszeit die Hautbarriere und begünstigen Rötungen, Trockenheit und Unreinheiten. So könntest du dem schon jetzt etwas vorbeugen:
Pflege nicht vernachlässigen:
Mild reinigen (ohne aggressive Tenside), danach auf beruhigende Wirkstoffe setzen – z. B. Hyaluronsäure (Feuchtigkeit), Panthenol (Regeneration), Aloe Vera (kühlend), Kamille (rötungshemmend).
Ausreichend trinken:
Ein Glas Wasser pro alkoholischen Drink; auch ungesüßter Tee hilft.
Zucker und Alkohol reduzieren:
Beides entzündet die Haut und entzieht ihr Kollagen und Elastin.
Schlaf sichern:
Schon 30–60 Minuten mehr Schlaf pro Nacht wirken sichtbar entspannend auf den Teint.
Kleine Auszeiten:
Spaziergänge, Atemübungen oder ein entspannendes Bad (max. 20 Min., bei trockener Haut lieber Öl-/Milchbad statt Schaumbad) beruhigen Haut und Nervensystem.
Haut schonen:
Auf aggressive Peelings, neue Produkte, parfümierte Kerzen (Allergieauslöser) und alte Kosmetik (Schimmel/Bakterien) verzichten; Gesicht vor dem Schlafen immer abschminken.
Welche Innentemperatur ist ideal für die Haut?
Für die Haut kommt es auf die Kombination aus Temperatur und Luftfeuchtigkeit an – beides zusammen bestimmt, ob die Hautbarriere intakt bleibt oder austrocknet.
Ideale Werte:
Raum Temperatur / Luftfeuchtigkeit
Wohnzimmer / Arbeitszimmer 20–22 °C / 40–60 %
Schlafzimmer (nachts) 16–19 °C / 40–60 %
Badezimmer 22–24 °C / 50–70 %
Warum das für die Haut wichtig ist:
Zu warm (>23 °C):
Die Heizungsluft wird zusätzlich trockener → die Haut verliert Feuchtigkeit schneller, Spannungsgefühle und Rötungen entstehen.
Zu feucht
(>60 %): Begünstigt Schimmel, der Reizungen und Allergien auslösen kann.
Zu kalt
(<15 °C): Schimmelrisiko steigt, die Haut reagiert auf Kälte mit verengten Gefäßen und schlechterer Durchblutung.
Praxis-Tipps:
Luftfeuchtigkeit messen mit einem Hygrometer – das ist oft der unterschätzte Faktor.
Stoßlüften (2–3× täglich, 5–10 Min.) bringt frische, feuchtere Luft nach innen.
Heizkörper nicht überdecken und nicht auf Stufe 5 drehen – Stufe 3 (~20 °C) reicht aus.
Bei sehr trockener Luft (unter 40 %) ein Raumluftbefeuchter oder ein nasses Handtuch über dem Heizkörper helfen.
Kurz: 20–22 °C bei 40–60 % Luftfeuchtigkeit sind der Sweet Spot – warm genug, dass die Haut nicht durch Kälte leidet, kühl genug, dass die Luft nicht übermäßig austrocknet.
Wir wünschen schon jetzt eine entspannte Vorweihnachtszeit!
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