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Sommergestresste Haut – Was Sie zu Hause zur Entspannung tun können

01.09.2010
Erst langsam, dann immer schneller - die Tage werden bereits wieder kürzer. Positiv an dieser Tatsache ist, dass ein klein wenig mehr Zeit zur Verfügung steht wieder vermehrt auf sich selbst zu achten und die sommergestresste Haut zu pflegen. In den vergangenen Sommermonaten stand häufig Sonnenbaden im Vordergrund und die Haut wurde sträflich vernachlässigt und unterversorgt. Ein Zuviel an Sonnenmilch oder Sonnencreme lies schnell Unreinheiten entstehen. Schwitzen entmineralisierte die Haut, so dass sie fahl und schuppig aussieht. Starke Sonneneinstrahlung trocknete sie aus, Fältchen entstehen. Gechlortes Pool- oder Schwimmbadwasser setzte der Haut weiter zu, Irritationen, trockene Hautstellen und entzündliche Prozesse sind die Folge.
Gerade im Sommerurlaub sind, durch falsche Ernährung Magen- und Darmprobleme vorprogrammiert, die das Aussehen der Haut zusätzlich negativ beeinflussen. Sie reagiert mit Pickelchen, Trockenheitsfältchen und Spannungsgefühl. Trotz der erworbenen Bräune sieht sie grau und minderdurchblutet aus.

Einige erprobte Tricks helfen die Haut wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Zunächst einmal ist wieder ein geregelter Pflegerhythmus im Alltagsleben von Bedeutung. Sehr viele Menschen verzichten leider während der Sommermonate auf ihre gewohnte Tagespflege, da sie der Meinung sind Sonnencreme alleine würde genügen. Sonnencreme/-milch ersetzt nicht eine gute Tagespflege, sondern sie gehört auf jeden Fall unter die Sonnenpflege.
Nach dem Sommer empfiehlt es sich eine Tagespflege mit Vitamin A, E und C zu benutzen. Diese Vitamine sind „freie Radikale“- Fänger. Freie Radikale beschleunigen unsere Hautalterung, vor allem nach einem Sonnenbrand. Sie entstehen unter anderem dadurch, dass ultraviolettes Licht auf ungeschütztes Zellgewebe trifft. Die getroffene Hautzelle könnte somit eine Fehlinformation erhalten und im schlimmsten Fall zur Krebszelle mutieren.

Das hautpflegende Provitamin A steckt besonders in Karotten, Vitamin E in Soja und Vitamin C liefert in großen Mengen Sanddorn. Statt einen Möhrensalat mit Sojaöl und einem Gals Sandornsaft, können die Lebensmittel auch zur Hautpflege genutzt werden. Wie wär es also mit einer Soja-Quark–Packung mit Sanddorn-Öl und Karottensaft? Die Haut wird gleichzeitig beruhigt, durchfeuchtet und geschützt. Dabei genügen bereits 5 bis 6 Tropfen des orangefarbenen Sanddorn–Öls, das in den Quark eingerührt wird mit ein paar Spritzern Karottensaft. Bitte vorsichtig sein, dass die Masse nicht zu flüssig wird und sich noch gut auf dem gereinigtem Gesicht verteilen lässt. 
Haben sich zusätzlich kleine Unreinheiten eingeschlichen, ist es ratsam reinigende Heilerde zu verwenden (im Reformhaus erhältlich). 
Heilerde gibt es für innere und äußere Anwendung. Sie ist adstringierend, reinigend, antiseptisch, juckreizstillend und lymphanregend. Heilerde enthält nahezu alle wichtigen Mineralien und Spurenelemente, wie beispielsweise Silizium, Magnesium, Kalzium, Eisen, Natrium, Kupfer und Kalium. Innerlich angewandt reinigt Heilerde den gesamten Organismus, bindet Toxine und Darmgifte an sich und entschlackt den Körper, so dass auch die Haut positiv beeinflusst wird. Daher ist eine Heilerde-Trinkkur durchaus empfehlenswert (in der Apotheke erhältlich). Als Tagesportion wird ein gut gehäufter Kaffeelöffel Heilerde in einem Glas mit lauwarmem Wasser aufgelöst. Etwas quellen lassen und kurz vor dem Trinken nochmals aufrühren.
Für die äußere Anwendung Heilerde immer mit warmem Wasser anrühren bis ein streichfähiger Brei entsteht, der für ca. 10 Minuten auf das Gesicht aufgetragen wird. Auch diesem Brei kann Sanddorn-Öl hinzugefügt werden. Die Packung wird geschmeidiger und trocknet nicht so schnell an, wie eine pure Heilerde-Packung.

Mit diesen kleinen, unkomplizierten Tricks, ist es einfach ins Ungleichgewicht geratenen Haut wieder strahlend schön zu pflegen. Brauchen Sie noch professionelle Unterstützung lesen Sie weiter

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