Pflanzenheilkunde für eine gesunde und schöne Haut

03.08.2009Früher standen nur natürliche Wirkstoffe für die Behandlung von Pflanzen zur Verfügung. Aus manch einem alten Hausmittel wurde ein bekanntes Medikament. Bei Aspirin ist der ursprüngliche Pflanzenwirkstoff die Weidenrinde. Kleine und große Hautprobleme sprechen gut auf Pflanzenzubereitungen an.








Wichtige Heilpflanzen mit positiven Wirkungen auf die Haut.




Fotos v.l.n.r.

Arnika: Zur Wundheilung und Venenstärkung
Kamille: Zur Wundheilung, bei Schleimhautentzündungen
Pfefferminze: antibakteriell, bei Hautentzündungen
Salbei: antimikrobiell, bei Mundschleimhautentzündungen, schweißhemmend


Spezielle Hautprobleme und die passenden Pflanzen

Abszesse, bakterielle Entzündungen, sind deutlich sichtbar mit Eiterbildung und roten Schwellungen verbunden. Fühlbar ist ein fester Knoten in der Haut.
Arnika und Teebaumöl sind Heilpflanzen mit belegter Wirkung. Arnika kann als Salbe, Gel oder Tinktur äußerlich aufgetragen werden. Teebaumöl ist sehr stark und soll auch äußerlich nur verdünnt angewendet werden.

Akne, entzündete Pickel, sind mit übermäßiger Talgproduktion verbunden. Die verstopften Poren können sich entzünden und sich bis zu Abszessen entwickeln. Die Gefahr der Narbenbildung besteht bei falschem Ausdrücken und wiederkehrenden Entzündungen.
Teebaumöl wirkt antibakteriell und verhindert so Entzündungen. Äußerlich hilft auch Nachtkerzenöl, um Entzündungen zu verhindern.

Cellulite, Orangenhaut mit Dellen in der Haut, ist ein häufiges Problem von Frauen. Das weibliche Bindegewebe ist dehnbarer und so können sich Fettzellen in die Bindegewebsfasern schieben, sichtbar wir dies von außen als Dellen oder Wellen. Es ist mehr ein Schönheitsproblem als ein medizinisches.
Tees wie Brennnessel, Birkenblätter und Ackerschachtelhalm helfen das Gewebe zu entschlacken. Silizium ist Bestandteil des Bindegewebes und gibt es rein als Silicea oder als Teepflanze Zinnkraut im Reformhaus zu kaufen.

Herpes, meist als Lippenherpes bekannt, wird durch Viren ausgelöst. Der Virus bleibt nach der erstmaligen Infektion im Körper und kann jederzeit wieder als Herpes sichtbar werden. Auslöser einer akuten Infektion sind Sonne, Stress oder ein schwaches Immunsystem.
Zur Stärkung des Immunsystems sind Echinaceapräparate geeignet. Tinkturen oder Salben aus Propolis helfen äußerlich aufgetragen, ebenso wie Salben mit Hamamelis oder Salbei.

Nesselsucht, juckende Urtikaria, kann allergisch bedingt sein. Akut kommt es zu Quaddeln und Juckreiz.

Hautsache.de-Link:
http://hautsache.de/Gesunde_Haut/Hautreaktionen/Was-kann-hinter-einer-Nesselsucht-stecken.php

Bei akutem Juckreiz helfen Bäder mit Eichenrinde. Salbe oder Tinkturen mit Hamamelis helfen äußerlich. Aloe vera Saft oder Tinkturen kühlen die Hautstellen und der Juckreiz lässt nach.

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Link: Bücher über Pflanzen und andere alternative Heilverfahren

Dipl. Oec.-troph Susanne Miesera




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