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07.04.2026

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Fußpflege im Alter

Fußpflege im Alter ist kein kosmetischer Luxus, sondern eine medizinische Notwendigkeit, um Mobilität, Selbstständigkeit und Lebensqualität zu bewahren.

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Mit zunehmendem Alter verändern sich Füße: Die Haut wird dünner und trockener, Nägel härter und brüchiger, die Durchblutung schlechter – und gleichzeitig ist die Selbstpflege aufgrund eingeschränkter Beweglichkeit oder Sehkraft oft kaum noch möglich. Unbehandelte Probleme wie Hornhaut, eingewachsene Nägel oder Pilzinfektionen können zu Schmerzen, Stürzen und schweren Komplikationen führen, besonders bei Diabetes oder Durchblutungsstörungen.

Voraussetzungen für sichere Fußpflege

• Gute Beleuchtung und ein vergrößernder Spiegel (oder Unterstützung durch Angehörige)

• Hygieneartikel: Desinfektionsmittel, saubere Handtücher

• Pflegeutensilien: Urea-Hautcreme, Nagelöl, Nagelknipser mit Verlängerung oder Greifzange

• Fußbadewanne (optional, max. 10 Minuten, lauwarm)

• Bequeme Sitzgelegenheit mit guter Rückenlage

Schritt-für-Schritt-Anleitung

• Füße kontrollieren: Täglich auf Rötungen, Schwellungen, Wunden, Druckstellen oder Veränderungen an Haut und Nägeln achten – besonders wichtig bei Diabetes.

• Fußbad (optional): Max. 10 Minuten in lauwarmem Wasser mit Kamille oder Meersalz. Nicht bei Ödemen oder offenen Stellen.

• Gründlich abtrocknen: Vor allem zwischen den Zehen – Feuchtigkeit begünstigt Pilzbefall.

• Haut pflegen: Mit Urea-Creme (z. B. 10 %) eincremen, aber nicht zwischen den Zehen. Bei Rissen: Zinksalbe oder Aloe Vera (bei offenen Stellen nur nach Rücksprache mit Podologen).

• Nägel schneiden: Gerade abschneiden, keine Rundungen, um Einwachsen zu verhindern. Bei verdickten oder harten Nägeln: Fräsen durch Podologen vorziehen.

• Hornhaut entfernen: Nur leicht mit Bimsstein oder Hornhautschleifer – keine scharfen Instrumente verwenden. Bei starker Verdickung: Behandlung durch medizinische Fußpflege.

• Sofort zum Podologen bei: Rötung, Schmerzen, Nässen, eingewachsenen Nägeln, Nagelpilz, Diabetes oder schlecht heilenden Wunden.

Bei ärztlicher Verordnung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für medizinische Fußpflege, insbesondere bei Diabetes, Rheuma oder neurologischen Erkrankungen. Mobile Dienste kommen auch ins Seniorenheim oder nach Hause.

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