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04.09.2012

Ophthalmo-Rosacea

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Mein Name ist Prof. Dr. med. Martin Schaller, und ich bin leitender Oberarzt an der Universitäts-Hautklinik Tübingen. Ich habe mich unter anderem auf das Thema Rosacea spezialisiert und möchte Ihnen heute eine Sonderform der Rosacea, die Ophthalmo-Rosacea oder okuläre Rosazea, vorstellen.


Was ist Ophthalmo-Rosacea?

Die Ophthalmo-Rosacea, also „Augen-Rosacea“, äußert sich durch Bindehaut-, Hornhaut- und Lidentzündungen, die mit trockenen, gereizten, geröteten und tränenden Augen einhergehen. Augen-Rosacea kann als alleinige Erkrankung auftreten, doch bei jedem fünften ist sie Vorbote einer Rosacea, die die Gesichtshaut betrifft. Bei 25 bis 50 Prozent tritt die Augen-Rosacea sogar zeitgleich mit Symptomen im Gesicht auf. Die Ursache ist wie bei der Rosacea nicht einwandfrei geklärt, aber wir kennen mögliche ursächliche Faktoren, wie beispielsweise eine genetische Veranlagung.


Wie äußert sich Augen-Rosacea genau?

Patienten klagen  oft über ein Fremdkörpergefühl im Auge, sowie über geschwollene Lider und eine erhöhte Lichtempfindlichkeit. Auch sichtbar erweiterte Blutgefäße im Bereich der Lidränder und Bindehaut deuten auf eine Augen-Rosacea hin. Viele Betroffene leiden ebenfalls an einer verminderten Tränenproduktion, die sich als trockenes Auge bemerkbar macht.


Wie lässt sich Augen-Rosacea behandeln? 

Meint man unter Augen-Rosacea zu leiden, sollte man zunächst seinen Augen- oder  Hautarzt aufsuchen. Dieser kann eine sichere Diagnose stellen und eine geeignete Therapie einleiten, so dass sich die Augenprobleme deutlich bessern. Bestimmte Antibiotika haben sich beispielsweise in der Behandlung der Augen-Rosacea bewährt.


Worauf sollte man als Betroffener achten?


Selbstverständlich ist eine tägliche Reinigung des Lids ratsam, da sie der Heilung förderlich ist. Der Patient kann hierzu mit einem feuchten Wattestäbchen Ablagerungen und Sekrete vorsichtig entfernen. Wichtig ist zu wissen, dass es bei wiederkehrenden Entzündungen der Hornhaut zu einer Vernarbung kommen und somit eine Sehminderung herbeigeführt werden kann. Dementsprechend bedeutsam ist es, sich als Betroffener bei Entzündungen im Augenbereich rechtzeitig an einen Hautarzt zu wenden, der gegebenenfalls mit einem spezialisierten Augenarzt zusammenarbeitet.

 
Prof. Dr. med. Martin Schaller
Leitender Oberarzt an der Universitäts-Hautklinik Tübingen














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