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Neue Behandlungs-Perspektiven bei Neurodermitis

Systemische Therapien, insbesondere Biologika und JAK-Hemmer, bieten neue Perspektiven bei der Behandlung von Neurodermitis, insbesondere bei mittelschweren bis schweren Fällen, bei denen herkömmliche äußere Behandlungen nicht ausreichend wirken.

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"Die machen nix!" "Bei Neurodermitis passiert Garnichts!" Hört man immer wieder von Betroffenen. Aber das stimmt so nicht. In letzter Zeit ist sehr viel passiert. Hier einmal ein kleiner Überblick.

Systemische Therapien, insbesondere Biologika und JAK-Hemmer, bieten neue Perspektiven bei der Behandlung von Neurodermitis, insbesondere bei mittelschweren bis schweren Fällen, bei denen herkömmliche äußere Behandlungen nicht ausreichend wirken.

Biologika sind biotechnologisch hergestellte Antikörper, die gezielt entzündungsfördernde Botenstoffe im Immunsystem blockieren und so die Überaktivität des Immunsystems reduzieren. Beispiele für solche Biologika sind Dupilumab, das seit 2017 zugelassen ist und auch für Babys ab dem 6. Lebensmonat verschreibbar ist, sowie Tralokinumab, das 2021 zugelassen wurde.

JAK-Hemmer sind eine weitere neue Therapieoption, die in Form von Tabletten eingenommen werden und Enzyme blockieren, die an den Signalwegen beteiligt sind, welche Entzündungsreaktionen im Körper steuern.
Sie werden täglich eingenommen und können bei mittelschweren bis schweren Formen der Neurodermitis eingesetzt werden.

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Zusätzlich werden weitere monoklonale Antikörper, die sich gegen Interleukin 13 oder Interleukin 31 richten, in der Entwicklung sein, um die Behandlungsmöglichkeiten zu erweitern.
Auch in klinischen Studien werden neue Wirkstoffe wie Fezakinumab und Nemolizumab getestet, die versprechen, die Symptome der Neurodermitis zu lindern.

Die neuen Therapien ermöglichen eine gezielte Beeinflussung des Immunsystems und können in vielen Fällen zu einer deutlichen Verbesserung der Symptome führen, wobei die Basistherapie, also die zweimal tägliche, sorgfältige Hautpflege, weiterhin die Grundlage der Behandlung bleibt.

Ferner sei noch auf folgendes hingewiesen.

Es gibt eine WHO-Resolution: Hautkrankheiten haben globale Priorität für die öffentliche Gesundheit.
Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft e.V. (DDG) fordert konkrete Maßnahmen für bessere Versorgung von Menschen mit Hauterkrankungen.

Die Ende Mai 2025 von allen WHO-Mitgliedstaaten verabschiedete Resolution „Skin diseases as a global public health priority” setzt das Thema Hautkrankheiten international und national auf die gesundheitspolitischen Agenden. Hauterkrankungen sind vielfältig, weit verbreitet und für viele Menschen mit hohem Leidensdruck verbunden. Zusammen mit den national zuständigen politischen Akteuren des Gesundheitswesens können nun gemeinsam Ziele und Maßnahmen entwickelt werden. Die aktuelle WHO-Resolution setzt die Reihe wegweisender Resolutionen wie jener zu Psoriasis aus dem Jahr 2014 fort und zeigt einmal mehr, wie wichtig das Engagement auf internationaler Ebene ist. Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) begrüßt die Resolution und wird sich in die praktische Umsetzung aktiv einbringen.

Regelmäßige Informationen rund um Neurodermitis finden Sie auch hier

Quelle: Deutscher Neurodermitis Bund e.V.

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