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Hautbakterien, Lipide und der Einfluss auf Neurodermitis

Das Zusammenspiel von Hautbakterien und Hautfetten (Lipiden) spielt eine entscheidende Rolle beim Krankheitsverlauf der Neurodermitis (atopische Dermatitis).

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Bei Betroffenen ist sowohl die Zusammensetzung der Lipide als auch die der Mikroorganismen auf der Hautoberfläche verändert, was zu einer weniger vielfältigen und dysregulierten Wechselwirkung führt.

Staphylococcus hominis: Ein schützendes Bakterium

Ein Schlüsselbakterium in diesem Prozess ist Staphylococcus hominis. Forschungsergebnisse zeigen, dass dieses harmlose Hautbakterium eine schützende Wirkung entfalten kann. In Hautmodellen wurde beobachtet, dass Staphylococcus hominis:

• Krankheitstypische Lipide reduziert,

• Entzündungsreaktionen verringert,

• Die Hautstruktur verbessert und

• Entzündungsfördernde Gene reguliert.

Die Wissenschaftler deuten an, dass Staphylococcus hominis als Gegenspieler zu dem krankheitstypischen, entzündungsfördernden Bakterium Staphylococcus aureus wirkt. Dies eröffnet neue therapeutische Ansätze, wie die gezielte Förderung nützlicher Hautbakterien zur Stabilisierung der Hautbarriere.

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Wie wirkt Staphylococcus hominis auf die Hautbarriere genau?

Staphylococcus hominis verbessert die Hautbarriere, indem es entzündungsfördernde Lipide reduziert, die Hautstruktur stabilisiert und die Expression entzündungshemmender Gene fördert. Gleichzeitig hemmt es das Wachstum von pathogenen Bakterien wie Staphylococcus aureus, wodurch die mikrobielle Balance auf der Haut wiederhergestellt wird.

Wie beeinflusst Staphylococcus hominis die Hautfeuchtigkeit?

Staphylococcus hominis verbessert indirekt die Hautfeuchtigkeit, indem es die Lipidzusammensetzung der Haut normalisiert und die Hautbarriere stabilisiert. Eine intakte Barriere verhindert übermäßigen Wasserverlust (TEWL – transepidermaler Wasserverlust), wodurch die Haut besser feucht bleibt. Zudem reduziert das Bakterium entzündliche Prozesse, die sonst die Feuchthaltefunktion der Haut beeinträchtigen würden.

Näheres finden Sie hier

Dysbiose und gestörte Hautbarriere

Bei Neurodermitis-Betroffenen ist das Hautmikrobiom stark verändert – auch an scheinbar gesunden Hautstellen. Die Vielfalt der Bakterien nimmt ab, während sich potenziell pathogene Arten wie Staphylococcus aureus vermehren. Gleichzeitig ist die Lipidzusammensetzung gestört, was die Barrierefunktion der Haut beeinträchtigt. Diese gestörte Barriere begünstigt das Eindringen von Allergenen und Keimen und verstärkt den „Juckreiz-Kratz-Kreislauf“, was den Krankheitsverlauf weiter verschlechtert.

Mehr über Neurodermitis finden Sie unter www.neurodermitis-bund.de und bei Instagram

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