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14.01.2026

Allergie, Asthma & COPD im Winter

Asthma und COPD können im Winter durch kalte, trockene Luft, Heizungsluft und häufigere Atemwegsinfekte deutlich verschlimmert werden.

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Bei allergischem Asthma spielt die Jahreszeit eine besondere Rolle: Während Pollenbelastung im Winter fehlt, verstärken sich Beschwerden oft bei Allergie gegen Hausstaubmilben oder Tierhaare, da trockene Heizungsluft den Staub aufwirbelt und mehr Zeit drinnen verbracht wird. COPD-Patienten erleben im Winter häufiger akute Verschlechterungen (Exazerbationen), da ihre Atemwege besonders empfindlich auf Kälte, Infekte und Schadstoffe reagieren.

Wichtig ist, die Medikation konsequent einzunehmen, regelmäßig zu lüften, die Luftfeuchtigkeit zu regulieren und sich durch Impfungen (Grippe, Pneumokokken) zu schützen.
Besonders hilfreich ist es, kalte Außenluft über die Nase oder einen Schal einzuatmen, um den Bronchien einen Kälteschock zu ersparen.

Voraussetzungen

• Verordnete Asthma- oder COPD-Medikamente (Basis- und Notfalltherapie)

• Funktionierendes Inhalationsgerät

• Ggf. Luftbefeuchter oder Wasserschalen für die Heizung

• Grippe- und Pneumokokken-Impfschutz aktuell

• Peak-Flow-Meter zur Überwachung der Lungenfunktion

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Nehmen Sie Ihre vom Arzt verordneten Medikamente regelmäßig ein – nicht nur bei Beschwerden. Bei Verschlechterung kann nach Rücksprache eine vorübergehende Dosiserhöhung nötig sein.

Lüften Sie mehrmals täglich stoßweise (5–10 Minuten, Fenster weit öffnen), um frische Luft ins Haus zu holen, ohne die Raumtemperatur langfristig zu senken.

Halten Sie die Raumluftfeuchtigkeit bei etwa 40–50 % – mit Wasserschalen auf der Heizung oder einem Luftbefeuchter. Achten Sie auf saubere Wartung, um Schimmel und Bakterien zu vermeiden.

Atmen Sie im Freien durch die Nase oder einen Schal, um kalte Luft vorzuwärmen und zu befeuchten, bevor sie in die Bronchien gelangt.

Meiden Sie starke Temperatursprünge, z. B. indem Sie vor dem nach draußen Gehen einige Minuten in einem kühleren Zimmer verbringen.

Vermeiden Sie Kontakt mit Erkälteten und achten Sie auf gründliche Händehygiene, um Infekte zu verhindern.

Lassen Sie sich jährlich gegen Grippe und alle 5–6 Jahre gegen Pneumokokken impfen – bei COPD auch gegen Keuchhusten (als Kombinationsimpfung).

Bewegen Sie sich regelmäßig an der frischen Luft, aber wählen Sie moderate Aktivitäten wie Spaziergänge oder Langlauf statt anstrengender Sportarten.

Überwachen Sie Ihre Lungenfunktion mit dem Peak-Flow-Meter, besonders im Winter, um frühzeitig Verschlechterungen zu erkennen.

Bei Anzeichen einer Erkältung (zunehmender Husten, verfärbter Auswurf, Luftnot) sofort den Arzt aufsuchen – frühzeitige Therapie mit Kortison oder Antibiotika kann eine Verschlechterung verhindern.

Wir wünschen eine stressfreie und erlebnisreiche Winterzeit ohne Atembeschwerden!

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