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Studien-Fachbegriffe

23.07.2018

Fotolia © Robert KneschkeLesen Vitiligo-Betroffene von Studien zur eigenen chronischen Hauterkrankung begegnen ihnen Begriffe wie Grundgesamtheit, Stichprobe und Probanden.

Ziel der Forschung ist es, Behandlungsmöglichkeiten für Vitiligo-Betroffene zu entwickeln. Die Vitiligo-Betroffenen stellen dabei die Grundgesamtheit dar, die man im Rahmen ihrer chronischen Hauterkrankung unterstützen möchte.

Selten ist es möglich, alle Betroffenen an einer Studie teilnehmen zu lassen. Deshalb wählt man eine Stichprobe, die die Grundgesamtheit möglichst repräsentativ darstellen bzw. vertreten soll. Denn aufgrund der Studienergebnisse, die sich auf die Stichprobe beziehen, möchte man allgemeingültige Schlüsse für die Grundgesamtheit aller Vitiligo-Betroffenen ziehen. Man könnte also sagen, dass die Stichprobe eine Art „Miniaturbild“ der Grundgesamtheit darstellen soll.
Man unterscheidet dabei auch verschiedene Wege, wie Stichproben gewählt werden bzw. Probanden zu einer Stichprobe zusammenfinden.
So könnte beispielsweise das Geschlecht eine Rolle spielen, genauso das Alter, oder auch die Form der Vitiligo-Erkrankung, die Erkrankungsdauer, das Vorliegen einer Autoimmunerkrankung, das Herkunftsland etc.

Des Weiteren ist es beim Lesen einer Studie wichtig zu schauen, wie groß die Stichprobe gewählt wurde. Denn je kleiner diese zusammengesetzt war, umso schwieriger wird es, auf die Grundgesamtheit Rückschlüsse zu ziehen. In Europa beispielsweise sollen laut vorliegenden Prävalenzangaben 2 % der Einwohner an Vitiligo erkrankt sein, d.h. im Durchschnitt sind zwei Vitiligo-Betroffene unter Hundert Einwohnern zu erwarten.





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