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Urlaubsplanung mit Neurodermitis

So langsam kann man schon wieder dran denken. Für eine gelungene Urlaubsplanung mit Neurodermitis ist eine gezielte Auswahl des Reiseziels entscheidend.

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Ideal sind Regionen mit salzhaltiger Luft und milden Temperaturen, wie die Ost- oder Nordsee (z. B. Rügen, Fehmarn, Borkum), das Baltikum oder Heilquellenorte mit Thermalwasser. 
Diese Klimazonen können die Haut beruhigen und die Symptome lindern. Auch Hochgebirgsregionen über 1.600 Metern, wie die Alpen (z. B. Davos), sind oft gut geeignet, da sie weniger Allergene enthalten, jedoch aufgrund der geringeren Luftfeuchtigkeit die Haut trocknen lassen können.

Ein mindestens 14-tägiger Aufenthalt, lieber noch etwas länger, wird empfohlen, damit sich die Haut an das neue Klima gewöhnen kann. Reisen im Frühjahr und Herbst sind besonders vorteilhaft, da die milderen Temperaturen und geringere Luftfeuchtigkeit bei chronischer Neurodermitis Linderung bringen. 
Bei tropischem Klima oder extremen Hitze ist Vorsicht geboten – sengende Sonne, hohe Luftfeuchtigkeit und Schwitzen können die Haut zusätzlich belasten.

Wichtig ist die Vorbereitung mit ausreichenden Vorräten an gewohnten Pflegeprodukten und Medikamenten, um auf ungewohnte Präparate zu verzichten. Bei Biologika sollte der Urlaub zwischen den Infusionsterminen geplant werden. Eine Reisekrankenversicherung mit Schutz für akute Verschlechterungen der Neurodermitis ist unverzichtbar. Auch die Kleidung sollte aus atmungsaktiven Stoffen wie Baumwolle, Leinen oder Seide bestehen – spezielle Textilien mit Zinkoxid oder Silber (möglichst hoher Anteil) können zusätzlichen Schutz bieten.

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Stress sollte vermieden werden, da er als Trigger wirken kann; ein entspanntes „Mindset“ und Entspannungstechniken wie Yoga oder Autogenes Training helfen, die Hautgesundheit zu schützen.

Die Stiftung ECARF (European Centre for Allergy Research Foundation) vergibt das ECARF-Qualitätssiegel für u.a. allergiefreundliche Urlaubsorte

Viel Spaß und Vorfreude bei der Planung.

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Autor: Marianne Ostheimer

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