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08.04.2024

Das ABC der Reiseapotheke

Ob an den Strand oder in die Berge, in tosende Metropolen oder zu kulturellen Sehenswürdigkeiten - ganz gleich, wohin die schönsten Tage des Jahres führen, es kann uns überall erwischen.

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Gut beraten ist deshalb, wer eine Reiseapotheke im Gepäck mitführt. Dazu gehört selbstverständlich auch ein angemessener UV-Sonnenschutz. Dieses kleine ABC der Reiseapotheke kann auch als persönliche Checkliste dienen.

Abführmittel: Croissants zum Frühstück und Weißbrot zum Abendessen. Die Ballaststoff arme Urlaubskost kann zu Trägheit im Darm führen. Ein paar Tropfen Abführmittel lösen den Stau auf.

Blähungen: Medikamente gegen Verdauungsbeschwerden sind ein Muss in jeder Reiseapotheke.

Chronisch krank: Wer dauerhaft unter einer Krankheit leidet, sollte immer einen Vorrat an nötigen Medikamenten dabeihaben. Ebenso ein Rezept. Für flüssige Medikamente ein Attest ausstellen lassen – dann gibt es keinen Ärger bei den Flughafenkontrollen.

Durchfall: Reisedurchfall ist eine häufige Beschwerde, besonders in Regionen mit anderen hygienischen Bedingungen. Durchfallmedikamente helfen – schnell.

Elektrolytlösungen: Bei Durchfall oder Erbrechen ist der Verlust von Flüssigkeit und Mineralien hoch. Elektrolytlösungen versorgen den Körper mit wichtigen Nährstoffen und beugen einer Dehydrierung vor.

Fiebersenkende Mittel: Paracetamol und Co. senken die Temperatur und leisten Erste-Hilfe.

Gift: Aktivkohle und Entschäumer helfen bei Vergiftungen. Nur nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden.

Hautdesinfektionsmittel: Desinfektionsmittel schützen vor Ansteckungen und lassen Krankheitserreger sterben.

Ibuprofen: Ibuprofen ist der Allrounder unter den Schmerzmitteln, zudem senkt es das Fieber. Und lindert Entzündungen.

Jodtabletten: Bei unsauberem Trinkwasser können Jodtabletten das Risiko einer Infektion mit bakteriellen Krankheiten verringern.

Kondome: Urlaubsbekanntschaften? Ja, bitte. Aber wer sich vor einem unwillkommenen Urlaubsmitbringsel im Intimbereich (und vor ungewolltem Nachwuchs) schützen will, sorgt mit Kondomen vor.

Läuse: Befallen werden vor allem Kinder im Alter von 5 - 11 Jahren. Vorbeugung ist die bessere Wahl um aus dem Urlaub keine böse Überraschung mit nach Hause zu nehmen.

Lippenherpes: UV-Strahlen aktivieren die ruhenden Herpes-Viren. Eine Salbe kann den Ausbruch abmildern und heilen.

Mückensticke: In Regionen mit Malaria oder Dengue-Fieber sind Mücken ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko aber auch in unseren Regionen sind Insektenstiche äußerst unangenehm. Ein Mückenschutzmittel beugt Stichen und möglichen Infektionen vor.

Nasenspray: Bei Flugreisen oder Aufenthalten in großen Höhen kann Nasenspray helfen, verstopfte Nasen zu befreien und den Druckausgleich zu erleichtern.

Notfalladressen: Ob ärztlicher und zahnärztlicher Notdienst, Giftnot- oder Erste-Hilfe-Ruf – die Nummern der wichtigsten lokalen Medizin-Dienste gehören ins Telefonbuch. Falls Allergien vorliegen, entsprechende Informationen für Notärzte o.ä.

Ohrstöpsel: Laute Sitznachbarn, die Party auf der Straße, lärmende Motorräder – Ohrstöpsel sorgen für Gelassenheit und Ruhe.

Pflaster: Kleine Schnitte oder Blasen können schnell auftauchen, besonders wenn Sie viel unterwegs sind. Ein Pflaster deckt die Wunde ab und verhindert Infektionen.

Reisekrankheit: Bei Übelkeit und Schwindel helfen Kautabletten.

Sonnenschutz: Der optimale Schutz richtet sich nach dem Hauttyp: hellhäutig (Typ I bis IV), braun (Typ V), schwarz (Typ VI). Jede dunkler die Haut, desto länger ist die so genannte Eigenschutzzeit. Der keltische Typ kann nur 10 Minuten in Mitteleuropa in der Sonne bleiben, der dunkle Typ bis zu über 90 Minuten. Wer wissen will, wie lange der Sonnenschutz wirksam ist, multipliziert den LSF mit der Eigenschutzzeit. Beispiel: 10 (Eigenschutzzeit bei Typ I) x LSF 10 = 100 Minuten Sonnenzeit. Gerade mal die Zeit für einen ausgedehnten Terrassen-Lunch in der Sonne. Wichtig: Ist die Zeit des Schutzes um, aus der Sonne gehen. Ein Nachcremen ist nicht möglich. Après-Gel versorgt die Haut mit Pflege und kühlt.
Chronisch Hauterkrankte sollten einen LSF 50 verwenden.

Thermometer: Ein unverzichtbares Werkzeug, um bei Krankheit die Körpertemperatur genau zu überwachen.

Verband und Bandagen: Verschiedene Verbandmaterialien wie Mullbinden, Pflaster und sterile Kompressen versorgen Wunden schnell und fachgerecht. Bandagen helfen dabei die Gelenke zu stabilisieren und zu schützen – wichtig für eine aktive Erholung.

Wund- und Heilsalbe: Sie versprechen die Linderung von Schmerzen und töten Keime ab. Und sind wortwörtlich Balsam für die kranke Seele.

Zeckenzange: Bei Outdoor-Aktivitäten können Zecken beißen. Sie übertragen potenziell gefährliche Krankheiten. Eine Zeckenzange entfernt die kleinen Beißer und hilft, Infektionen zu verhindern.

Quelle: medicalpress

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