Selbstbestimmt leben mit Prurigo nodularis - erster Schritt: Diagnose
Simone litt jahrelang unter extremem, chronischem Juckreiz und zahlreichen Knoten auf ihrer Haut. Erst nach über 13 Jahren und vielen Arztbesuchen hatte die Ungewissheit für sie ein Ende und es wurde Prurigo nodularis festgestellt. Endlich eine Diagnose für die belastenden Symptome zu erhalten, war für Simone der erste wichtige Schritt – denn so konnte eine passende Therapie gestartet werden.
In Deutschland sind wie Simone etwa 100 von 100.000 Menschen von der Hauterkrankung Prurigo nodularis (PN) betroffen.¹'²
Eine Besonderheit der Erkrankung: Sie tritt überwiegend im mittleren bis höheren Alter (ab etwa 50 Jahren) auf.³
Bevor sie die Diagnose erhielt, hatte Simone durch die PN mit zahlreichen Einschränkungen im Alltag zu kämpfen und ihre Lebensqualität war stark beeinträchtigt. „Zwischen dem Beginn der Symptome und der Diagnosestellung lagen viele Jahre der Frustration. Ich habe verschiedene Therapien in Anspruch genommen – es hat alles nichts gebracht.“
Erst die Diagnose, dann die passende Therapie
Wie Simone ergeht es vielen Menschen mit PN. Es gibt verschiedene Faktoren, die zur verzögerten Diagnose beitragen. Zum einen denken viele Ärzt:innen bei den Symptomen nicht direkt an die relativ selten auftretende PN und verwechseln sie manchmal mit anderen Hauterkrankungen. Dazu kommt, dass einige Betroffene aufgrund von Scham oder Hoffnungslosigkeit erst spät oder gar nicht mehr in die Arztpraxis gehen. Nachdem es lange Zeit tatsächlich keine adäquate Therapie für PN gab, ist dies seit einigen Jahren anders. Denn mit modernen Therapieoptionen wie Biologika, die direkt an den Entzündungsprozessen im Körper ansetzen - kann die belastende Hauterkrankung langfristig kontrolliert werden. Eine rechtzeitige Diagnose ist daher wichtig, um die Erkrankung gut in den Griff zu bekommen und starke Beeinträchtigungen der Lebensqualität zu vermeiden.
Es ist nie zu spät!
Ob bereits eine PN festgestellt wurde oder nicht: Es lohnt sich, regelmäßig zur Hautärztin oder zum Hautarzt zu gehen und sich gegebenenfalls auch eine Zweitmeinung einzuholen. Denn es ist nie zu spät, die passende Therapie zu finden! Sie sind von Prurigo nodularis betroffen? Dann kann ein Selbsttest vor dem nächsten Arztbesuch bei der Einschätzung helfen, wie gut die Erkrankung aktuell kontrolliert ist.
Weitere Informationen zur Erkrankung sowie eine Übersicht mit PN-Expert*innen finden Sie hier.
Mit freundlicher Unterstützung von Sanofi und Regeneron.
Quellen:
1 Ständer S et al. Acta Derm Venereol 2020; 100: adv00309
2 Zeidler C et al. Dermatol Clin 2018; 36: 189-197
3 Hughes JM et al. Medicines (Basel) 2020; 7.pii: e4
MAT-DE-2503848-1.0-09/2025

