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03.11.2010

Antike Anti-Aging Medizin

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Alle wollen alt werden, aber keiner will alt aussehen, ein geflügeltes Wort, das den großen Menschheitswunsch zum Ausdruck bringt. Welche Blüten dieser Wunsch treibt, ist bei Stars und Sternchen zu sehen. Doch der Wunsch ist älter als Botox und Laser.

Ein bekannter Dermatologe erzählte, eine Frau über 30 Jahren und nicht „gebotoxt“ gilt in den USA entweder als arm oder vollkommen aus der Mode. Soweit sind wir in Deutschland/Europa noch nicht, aber der Wunsch nach bleibender Schönheit lässt die Kassen der Hautärzte klingeln. Wer war früher für die Schönheit zuständig?

Im alten Testament erreichen Adam, Seth und Noah biblische Alter bis zu 900 Jahren. Nur Männer fanden Beachtung in der Beschreibung des Alters und auch die Verjüngung war nur Männern in Form von Jungfrauen vorbehalten. In Ägypten wurden bereits ca. 1500 vor Chr. medizinische Maßnahmen empfohlen, um die Alterung zu verlangsamen. Die Medizinkunst kam wieder nur den Männern zugute. Es steht geschrieben, dass Pharaonen dank der Ärzte bis 100 Jahre alt wurden. Die äußere und innere Reinigung hatte einen hohen Stellenwert. Hygiene und Körperpflege waren in Ägypten hoch angesehen und trugen sicherlich zu der hohen Lebenserwartung bei. Regelmäßig Darmreinigung mit Einläufen gehörte ebenso wie täglich 5 Waschungen dazu. Es gab bereits Mittel gegen Haarausfall und Altersflecken, um aus alten Greisen wieder junge Männer werden zu lassen.

Mit Kleopatra kam Kosmetik in Mode. Äußere Schönheit war von großer Bedeutung in Ägypten. Frauen wie Männer schminkten sich, enthaarten den Körper und färbten die Kopfhaare. Alleine von Kleopatra sind 18 Haarfärberezepturen bekannt. Geheimrezept für eine faltenfreie Haut war für die Herrscherin das tägliche Bad in Eselsmilch. Nach heutigen Analysen findet sich ein natürlicher Anti-Aging Cocktail in der Milch, der gerne nachgebaut wird.

In der Zeit vor Christus (um die 400 v. Chr.) lebte in Griechenland der Begründer der Präventionsmedizin - Hippokrates. Er sah im Ungleichgewicht der vier Körpersäfte die Ursache vieler Erkrankungen und Alterung. Zentrale Säule seiner Anti-Aging Medizin ist die ausgeglichene Lebensweise – gesunde Ernährung und Bewegung erkannte er als wichtige Maßnahmen für ein gesundes Altern. Aktueller den je sind seine Empfehlungen, beim Blick auf das verbreitete Übergewicht, das zu einem der stärksten lebensverkürzenden Faktoren gehört. Hippokrates wurde um die 100 Jahre alt und blieb den Überlieferungen gemäß gesund bis ins hohe Alter.

Parallel zu Hippokrates schrieb Demokrit: „Da flehen die Menschen die Götter um Gesundheit an und wissen nicht, dass sie die Macht selbst besitzen“. Eine Erkenntnis, die durch die modernen Forschungen immer wieder bestätigt werden. Der Lebensstil prägt Aussehen und Gesundheit in jedem Lebensalter. Deshalb kann die effektivste Anti-Aging Medizin immer noch vom Menschen selbst betrieben werden.

Italiener nutzten bereits vor 2000 Jahren Olivenöl und Bienenhonig für hautglättende Cremes und Rotwein zur Wundbehandlung. Auch hier bestätigen alle modernen Forschungen die positiven Wirkungen auf Haut und Durchblutung. Rom war Heimat vieler Philosophen, die sich mit der Alterung auseinandersetzten. So bleibt zur Alterung noch das weise Wort von Seneca:
„Man ist niemals so alt, als dass man nicht aus ganzer Seele hoffen würde, noch einen Tag länger zu leben“


Lesen Sie weiter: Moderne Methoden der Verjüngung und Verschönerung aus aller Welt

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