Pickel und Akne

08.07.2014Pickel und Akne können verschiedene Ursachen haben, z.B. Ernährung, Rauchen, Veranlagung und Umwelteinflüsse. Weitere Auslöser können Bakterien auf der Haut, Stoffwechselstörungen und psychische Belastungen sein. Aber immer handelt es sich um eine Funktionsstörung der Talgdrüsen. Betroffen sind in erster Linie die Hautareale, die viele Talgdrüsen aufweisen: Gesicht, Nacken, Dekollétte, Rücken und Schultern.

Entstehung von Akne und Pickeln

Diese Erkrankung des Talgdrüsenapparates hat eine übersteigerte Talgproduktion der Haut zur Folge. Dazu kommt eine stark ausgeprägte Verhornung der eher fettigen Haut, was zur Verstopfung der Poren führt. Als Folge kann der überschüssige Hauttalg nicht abfließen. Ein weiteres Kriterium ist der verschobene pH-Wert der Haut. Begünstigt durch diese Voraussetzungen können Mitesser entstehen und sich entzünden. Die daraus resultierenden Folgeerscheinungen sind Pickel und Pusteln.

Die verschiedenen Formen von Akne

Acne comedonica:
Sie ist noch ohne entzündliche Veränderungen und beschränkt sich auf Mitesser, die vorwiegend im Gesicht zu finden sind. Diese typische juvenile Akne (Akne der Jugendlichen) setzt mit der Pubertät ein und klingt meist im frühen Erwachsenenalter wieder ab.

Acne papulopustulosa:
Entzündete Mitesser können platzen und unter Beteiligung des umliegenden Gewebes, entzündliche Papeln und Pusteln ausbilden. Wenn diese zur Hautoberfläche hin aufbrechen, entleert sich ihr Inhalt. Dadurch kann es zur Bildung eines kleinen Geschwürs kommen. Da dieses meist mit einer Kruste bedeckt ist, kann es nach der Abheilung zu Narbenbildung führen.

Acne conglobata:
Eine seltenere, aber schwere Akneform, die überwiegend bei jungen Männern auftreten kann. Die Entzündung breitet sich in tiefere Hautschichten aus und führt zu großen, entzündlichen, schmerzhaften Knoten und Eiterbläschen, sog. Abszessen. Nach Abheilung bleiben häufig tiefe, entstellende Narben zurück.

Acne tarda:
Diese Variante tritt vorwiegend bei Frauen zwischen dem 30. Und 45. Lebensjahr auf. Stress, permanente Anspannung, Medikamente oder eine unausgewogene Ernährung können Auslöser dieser Spätakne sein. Auch hormonelle Schwankungen, z.B. zum Zeitpunkt der Periode, nach dem Absetzen der Pille oder später in den Wechseljahren können sich ebenfalls negativ auf das Hautbild auswirken.

Was können Sie dagegen tun?


Wichtig ist eine konsequente Pflege mit Präparaten, die speziell auf die Haut abgestimmt sind. Ziel ist es, überschüssiges Fett zu binden und die Haut wieder in den natürlichen pH-Wert-Bereich zu bringen. Es hat sich erwiesen, dass Produkte mit Fruchtsäure, die im Anti-Aging-Bereich eingesetzt werden, auch einen positiven Einfluss auf die zu Akne neigende Haut haben. Fruchtsäuren tragen die starke Verhornung ab, regen die Durchblutung an und fördern die Hauterneuerung.
Eine ausgewogene Ernährung, genügend Flüssigkeit wie z.B. Kräutertees oder Mineralwasser, Stressvermeidung und ausreichend Schlaf können sich ebenfalls positiv auf das Erscheinungsbild der Haut auswirken. Ebenso viel frische Luft und mäßiges Sonnenbaden.

Hautpflege


Beginnen Sie mit einer gründlichen, aber schonenden Reinigung der Haut. Achten sie auf einen niedrigen pH-Wert-Wert der Produkte, damit die Hautbarriere nicht zu sehr geschädigt wird - zB. Produkte von Dermasence:
www.dermasence.de/pickel-was-tun.php

Wichtig bei stärkeren Akne-Erscheinungen ist immer die Rücksprache mit Ihrem Dermatologen oder Ihrer Kosmetikerin, denn die Einnahme von Medikamenten kann sich ebenfalls auf das Hautbild auswirken. Dann sollte unter Umständen die Pflege entsprechend angepasst werden. Außerdem können Sie sich über weitere Behandlungsmöglichkeiten, wie z.B. ein Fruchtsäurepeeling informieren.




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