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Sich verwöhnen mit Gewürzen - Geschenke an die Haut

03.12.2008Wenn der unverkennbare Duft von Zimt & Co. durch die Küchen strömt, werden viele Erinnerungen wach und jeder weiß, es geht auf Weihnachten zu.
Diese Gewürze zählen zu den ältesten Handelsgütern der Welt. Die ersten Funde aus dem alten Ägypten, die eine systematische Verwendung von Gewürzpflanzen belegen, stammen aus der Zeit um 4000 v. Christus. Sie spielten jahrtausendelang eine bedeutende wirtschaftliche und politische Rolle. Muskatnüsse, Pfeffer und Gewürznelken waren der Anlass für Kriege, Eroberungen und die Entdeckung neuer Erdteile. Denn wärmend und wohltuend zugleich – sind Gewürze wie Safran, Zimt und Nelke nicht nur zum Kochen geeignet. Mit ihren kostbaren Aromen pflegen sie die Haut und betören unsere Sinne.


Anis – gilt seit der Antike als Schönheitsmittel

Die Wirkstoffe von Anis sind effektive Bakterienkiller. Die Volksmedizin schätzt ihn als schleim- und krampflösendes Hustenmittel mit antibakterieller Wirkung. Das ätherische Anisöl wirkt außerdem krampflösend in Magen und Darm und ist daher gegen Blähungen hilfreich.
TIPP: Ein antiseptisches Dampfbad, dazu 1 EL Sternanis mit ½ l kochendem Wasser übergießen und das Gesicht über den porenöffnenden Dampf halten.


Kardamom – regt die Durchblutung der Haut an

Auch Kardamom wirkt antibakteriell. Kein Lebkuchen kommt ohne das kostbare Gewürz aus, das ihm erst den typischen Geschmack gibt. Er verfeinert den Geschmack von Fleisch – und Gemüseeintöpfen, wirkt appetitanregend und fördert die Verdauung.
TIPP: Ein Peeling aus 1001 Nacht, verrühren sie 5 EL gemahlene Mandeln und 2 EL Kardamompulver mit 100 ml Walnussöl. Damit den Körper abreiben und lauwarm abduschen.


Muskat – reinigt und belebt

Muskat wird vor allem im asiatischen Raum als Heilmittel verwendet. Es hilft, als Substanz in Salben, bei starken Schmerzen wie Rheuma und Muskelschmerzen. Die ätherischen Öle wirken dank des Aromas nervenberuhigend und Verbessern die Stimmung zugleich. Aber Vorsicht! Muskat gehört zu den sogenannten Gewürzdrogen, also sparsam verwenden.
TIPP: Muskat verleiht den Haaren natürlichen Glanz. Es hat im Shampoo verwendet, eine leicht braunfärbende Wirkung und ist somit nicht für blondes Haar geeignet.


Nelke – verfügt über leicht schmerzstillende Eigenschaften

Nelken enthalten zahlreiche ätherische Öle. Ihre Wirkstoffe verhindern, dass Bakterien, Pilze oder Viren sich ausbreiten. Auch im Magen – Darm - Trakt räumen sie auf. Nicht umsonst sind Gewürznelken auch Bestandteil von Kräuterlikören und Magenbittern.
TIPP: Nelkenöl nicht in reiner Form verwenden. Unbedingt mit einem Trägeröl, wie z. B. Jojobaöl verwenden. Menschen mit sensibler Haut, bitte vorsichtig verwenden.


Zimt – entspannt bei nervöser Erschöpfung

Zimt hat eine antiseptische Wirkung und ist vor allem bei öliger Haut von Nutzen. Er wirkt appetitanregend und nervenstärkend. In der Küche wird er von Gebäck und Tee bis hin zum Glühwein, vorwiegend in der kalten Jahreszeit verwendet.
TIPP: Hochwertiges Zimtöl in einem Duftlämpchen, entfaltet eine aromatisierende bis erotisierende Wirkung.




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