Hautfreundlicher Genuss auf Weihnachtsmärkten
Die meisten typischen Weihnachtsmarkt-Getränke sind eher hautschädlich als hautfreundlich, vor allem wegen des Alkohols und des hohen Zuckergehalts.
Alkohol wirkt harntreibend und dehydriert den Körper – die Haut trocknet aus, verliert Elastizität und wird anfälliger für Entzündungen.
Zudem baut Alkohol Kollagenfasern ab und kann Faltenbildung sowie Hyperpigmentierung begünstigen. Besonders problematisch sind dunkle Spirituosen wie Rum, die in vielen Klassikern stecken.
Relativ hautfreundlicher sind die alkoholfreien Optionen: heißer Tee, heiße Schokolade (ohne Sahne), heißer Apfelsaft oder Kinderpunsch.
Auch hier gilt: viel Zucker ist nicht optimal für die Haut.
Als Faustregel wird empfohlen, zwischen jedem alkoholischen Getränk ein Glas Wasser zu trinken, um die Dehydrierung auszugleichen.
Praktischer Tipp:
Achte darauf, dass der Punsch nicht zu stark gezuckert ist – auch Zucker fördert Entzündungen und Kollagenabbau. Am besten die Variante mit natürlicher Fruchtsüßung wählen oder nachfragen, ob der Stand zuckerreduzierte Optionen anbietet.
Für die Haut sind auf dem Weihnachtsmarkt vor allem zuckerarme, histaminarme und schwefelfreie Optionen empfehlenswert – denn Glühwein, Punsch und Feuerzangenbowle enthalten viel Zucker, Gewürze, Sulfit und Histamin und können bei empfindlicher Haut Juckreiz oder Rötungen begünstigen.
Hautfreundliche Alternativen:
Gericht / Warum gut für die Haut
Maroni (geröstete Kastanien) wenig Fett/Zucker, Ballaststoffe, Antioxidantien – entzündungshemmend
Ofenkartoffel mit Kräuterquark fettarm, ballaststoffreich, ohne Frittierfett
Bratapfel wenig Zucker, Vitamine, Ballaststoffe
Flammlachs / gebratener Fisch Omega-3-Fettsäuren, entzündungshemmend, ohne
Frittierfett
Besser meiden: frittierte Leckereien (Reibekuchen, Langos, Churros), gebrannte Mandeln mit Zuckerkruste und alkoholische Glühwein-/Punschmischungen – letztere wegen hoher Zuckermenge, Sulfiten und Histamin. Als Getränk eignet sich alkoholfreier Apfelpunsch (selbstgemacht mit Tee, Fruchtsaft, Zimt, Honig) deutlich besser.
Hinweis:
Bei Rosazea oder Neurodermitis zusätzlich auf persönliche Auslöser (z.B. histaminreiche Lebensmittel, Gewürze) achten – hier am besten individuell mit deinem Dermatologen abstimmen.
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