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09.03.2026

Vorbereitung auf die Pollensaison?

Die Pollensaison beginnt aufgrund milder Winter immer früher – Allergiker sollten daher bereits vor dem ersten Niesen handeln.

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Wichtige Maßnahmen umfassen die Identifikation der individuellen Allergene, eine rechtzeitige medikamentöse Vorbeugung und die Reduzierung der Pollenbelastung im Alltag, besonders im Schlafzimmer. Eine Kombination aus ärztlicher Beratung, technischen Hilfsmitteln und angepasstem Verhalten kann die Beschwerden deutlich lindern.

Voraussetzungen

- Aktueller Allergietest (vom Allergologen oder Hautarzt)
- Zugang zu einem Pollenflugkalender oder einer Pollen-App
- Grundausstattung für den Hausgebrauch: Pollenschutzgitter, HEPA-Luftreiniger, Mikrofilter für Auto, Waschmaschine mit 60°C-Programm
- Apothekenbedarf: Antihistaminika, cortisonhaltige Nasensprays, Nasendusche, Augentropfen

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Allergietest durchführen: Klären Sie ab, auf welche Pollen Sie allergisch reagieren (z. B. Hasel, Birke, Gräser, Beifuß). Dies ist die Grundlage für gezielte Vorbeugung.

Pollenkalender nutzen: Installieren Sie eine zuverlässige Pollen-App (z. B. Pollen-App der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst) und verfolgen Sie die regionale Pollenflugprognose.

Medikamente rechtzeitig einnehmen: Beginnen Sie mit Mastzellstabilisatoren (Nasenspray oder Augentropfen) 2–4 Wochen vor der erwarteten Pollensaison, um die Histaminfreisetzung zu blockieren.

Immuntherapie (Hyposensibilisierung) starten: Bei starker Allergie: Behandlung 3–4 Monate vor Saisonbeginn beginnen, um das Immunsystem an das Allergen zu gewöhnen. 

Schlafzimmer pollenfrei gestalten:

Installieren Sie Pollenschutzgitter an den Fenstern.

Waschen Sie Bettwäsche, Vorhänge und Kissen bei mindestens 60°C.

Nutzen Sie einen Luftreiniger mit HEPA-Filter.

Tragen Sie Straßenkleidung nicht im Schlafzimmer und duschen Sie abends, um Pollen aus den Haaren zu entfernen.

Lüftungsverhalten anpassen:

Stoßlüften Sie zu Zeiten mit geringer Pollenbelastung: in der Stadt morgens (6–8 Uhr), auf dem Land abends (18–24 Uhr).

Ideal nach einem Regenguss, da Regen die Pollenkonzentration senkt.

Alltag anpassen:

Tragen Sie eine enganliegende Sonnenbrille und ggf. einen Mund-Nasen-Schutz im Freien.

Halten Sie beim Autofahren die Fenster geschlossen und wechseln Sie den Innenraumfilter regelmäßig.

Vermeiden Sie Aktivitäten im Freien (z. B. Joggen) zwischen 12 und 18 Uhr, wenn die Pollenkonzentration am höchsten ist.

Gartengestaltung überprüfen:

Vermeiden Sie stark pollenbildende, windbestäubte Pflanzen (z. B. Birke, Roggen).

Pflanzen Sie lieber insektenbestäubte Arten (z. B. Dahlie, Narzisse, Magnolie). Schneiden Sie den Rasen kurz und gießen Sie vor der Gartenarbeit, um Pollenfreisetzung zu reduzieren.

Notfallapotheke bereithalten: Stellen Sie eine kleine Auswahl an Antihistaminika, cortisonhaltigen Nasensprays und Nasenduschen bereit, um bei ersten Symptomen sofort reagieren zu können.

Urlaub pollenarm planen: Reisen Sie in Regionen mit geringer Pollenbelastung (z. B. Hochgebirge >2.000 m, Küsten mit Seewind) oder in Zeiträume, in denen die betreffenden Pflanzen noch nicht oder nicht mehr blühen.

Quelle: Recherche Deutsche Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie e.V. (DGAKI)

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