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08.04.2009

Allergiezeit - 10 Tipps für Heuschnupfen-Geplagte

Endlich Frühling! Sonne, das erste Grün – und blühende Pflanzen überall. Doch wer auf Pollen allergisch reagiert, für den wird der Aufenthalt im Freien zur Qual. 700 Millionen Menschen leiden weltweit unter allergischem Schnupfen – Tendenz steigend. In Deutschland leidet jeder Vierte unter einer Allergie, am häufigsten an allergischem Schnupfen.

Der Grund dafür ist eine Überreaktion des Immunsystems: Bei allergischen Reaktionen stuft das menschliche Immunsystem plötzlich Stoffe als unerwünscht ein, die eigentlich für den Körper harmlos sind. Die Folge: Er wehrt sie ab. Beim Heuschnupfen wirken die Pollen allergieauslösend, sie reizen Augen und Nasenschleimhaut. Plötzlich fließt alles, um die vermeintlich schädlichen Stoffe schnell aus dem Organismus zu transportieren.

Die Medizin kennt eine Reihe von Medikamenten, die helfen – aber auch Nebenwirkungen wie Müdigkeit verursachen können. Erleichterung verschaffen hier auch Arzneimittel mit natürlichen Substanzen.



Besonders Zitrone und Quitte eignen sich hier als Heilpflanzen: Die Zitrone wirkt regulierend bei Heuschnupfen, wenn die Schleimhäute permanent Flüssigkeit produzieren. Quittenextrakt stärkt die Schleimhäute und macht sie so resistenter gegen Allergene. Er hilft, Reizungen und Entzündungen zu lindern. Ein weiterer Vorteil bei Naturheilmitteln: Natürliche Wirkstoffe belasten den beanspruchten Organismus nicht zusätzlich. Heuschnupfenspray mit Auszügen aus Quitte und Zitrone (Weleda Heuschnupfenspray) mindert Heuschnupfen-Symptome spürbar: Die Schleimhäute schwellen ab, Nasenfluss, Niesen und Juckreiz lassen nach.


Heuschnupfen lindern: 10 Tipps für Allergiker

1. So gut es geht den Kontakt mit Pollen meiden: Urlaub machen, wo der Pollenflug begrenzt ist, beispielsweise am Meer oder in den Bergen.

2. Bei trockenem und windigem Wetter nicht lange im Freien aufhalten.

3. Schlafzimmer pollenfrei halten: Abends die Haare waschen und die Kleidung in einem anderen Raum ablegen.

4. Lüften wenn der Pollenflug gering ist, z. B. nach einem Regenschauer.

5. Lüften im Rhythmus des Pollenfluges: Auf dem Land abends, denn morgens werden die Pollen ausgeschüttet. In der Stadt morgens, hier senken sich Pollen abends.

6. Ins Auto können durch die Lüftung Pollen eintreten. Ein Pollenfilter hilft.

7. Textilien, Bettwäsche und Kuscheltieren bei mindestens 60 °C waschen.

8. Spezielle Bettwäsche für Allergiker verwenden.

9. Im Akutfall hilft eine Nasenspülung: Einen halben Teelöffel Meersalz in einem halben Glas warmem Wasser auflösen, in eine Nasendusche füllen und spülen.

10. Sauna und Dampfbad mit moderater Temperatur (höchstens 70 °C) und hoher Luftfeuchtigkeit (80 – 90 %) können die Schleimhäute abschwellen lassen.

Auslöser und Symptome
Die wichtigsten Auslöser des saisonalen Heuschnupfens sind Pollen:
Weide, Haselnuss, Erle (ca. Januar bis März), Birke (ca. April bis Mai), Gräser und Roggen (ca. Juni bis August), Beifuß und Wegerich (ca. August bis September).
Der ganzjährige allergische Schnupfen wird ausgelöst durch:
Hausstaubmilben (in Betten, Sitzbezügen, Autositzen etc.), Schimmelpilzsporen (in feuchten Umgebungen), Tierallergene (Katze, Hund, Nager, Pferd u.a.), Nahrungsmittel, Berufsallergene (Mehl, Holzstaub).

Die Zeichen eines allergischen Schnupfens können mitunter plötzlich auftreten:
• häufiges Niesen
• laufende, juckende oder verstopfte Nase
• rote, juckende, tränende Augen
• Kratzen im Hals
• Gefühl von Abgeschlagenheit
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