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Studie bringt Hoffnung für Neurodermitis-Patienten

Die Hautklinik der Helios St. Elisabeth Klinik Oberhausen sucht Neurodermitis-Betroffene für Studie mit neuem Medikament.

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Trockene, schuppende und entzündete Haut - der quälende Juckreiz ist für Neurodermitis-Betroffene teils unerträglich. Nachhaltig helfen soll ein neues Medikament mit dem Antikörper Lebrikizumab, das vor wenigen Wochen in Deutschland zugelassen wurde. Für eine Sicherungsstudie sucht die Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Helios St. Elisabeth Klinik Oberhausen nun Probanden.
 
„In der Haut von Neurodermitis-Patienten finden sich erhöhte Konzentrationen des Zytokins Interleukin 13 (IL-13). Das führt zu einer gestörten Hautbarriere und damit zu dem quälenden Juckreiz und Infektionen, unter denen viele Betroffene so leiden“, erklärt Oberarzt Dr. Ulrich Peter Wehry. „Der Antikörper Lebrikizumab bindet an diesem IL-13 und hemmt die Signalübertragung. Kurz gesagt: Mit dem Biologikum wird der Juckreiz unterdrückt.“
 
Das Medikament hat eine offizielle Zulassung für die Behandlung in Deutschland und soll nun noch genauer auf dessen Wirksamkeit geprüft werden (Phase-3b-Studie). Dafür werden Probanden ab 12 Jahren mit moderater bis schwerer Neurodermitis gesucht. Voraussetzung ist, dass die Person aktuell keine systemische Behandlung erhalten. Während der sechsmonatigen Studiendauer werden regelmäßige Verlaufskontrollen in der Klinik durchgeführt und die Probanden dokumentieren über eine spezielle App den Status ihrer Erkrankung. Für eine lückenlose Therapie wird auch im Anschluss an die Studie gesorgt.
 
Potenziell Interessierte für dies Studie können sich via Mail melden

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Hintergrundwissen Neurodermitis
Atopische Dermatitis / Neurodermitis ist eine nach heutigem Stand der Wissenschaft nicht heilbare Hauterkrankung. Rund ein bis drei Prozent der Erwachsenen in Deutschland haben eine Diagnose Neurodermitis, Kinder können sechs- bis zehnmal häufiger betroffen sein. Die Betroffenen müssen mit ihrem schubhaften Verlauf ein Leben lang zurechtkommen. Daher hat sich die Hautklinik der Helios St. Elisabeth Klinik Oberhausen auf die Therapie von Neurodermitis-Symptomen spezialisiert.
Bei der Neurodermitis-Behandlung gibt es vier wirksame Säulen: konsequente therapeutische Hautpflege, Kortioncremes oder kortisonhaltige Präparate, medizinische Lichttherapie und systemische Therapie.

Über Helios
Helios ist Europas führender privater Gesundheitsdienstleister mit mehr als 120.000 Mitarbeitenden. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Gruppe in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien und Lateinamerika. Mehr als 24 Millionen Menschen entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2022 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von rund 11,7 Milliarden Euro.
 
In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, rund 240 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) mit etwa 600 kassenärztlichen Sitzen, sechs Präventionszentren und 27 arbeitsmedizinische Zentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,5 Millionen Menschen behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios setzt seit seiner Gründung auf messbare, hohe medizinische Qualität sowie Transparenz der Daten und ist bei 87 Prozent der Qualitätsziele besser als der bundesweite Durchschnitt. In Deutschland beschäftigt Helios mehr als 76.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2022 einen Umsatz von rund 7,0 Milliarden Euro. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.
Helios gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Über Almiral und Lebrikizumab

Almirall S.A. (BME: ALM), ein weltweit tätiges biopharmazeutisches Unternehmen mit Schwerpunkt auf medizinischer Dermatologie, gab am 17. November 2023 bekannt, dass die Europäische Kommission EBGLYSS® (Lebrikizumab) für die Behandlung von erwachsenen und jugendlichen Patienten (ab 12 Jahre mit einem Körpergewicht von mindestens 40 kg) mit mittelschwerer bis schwerer Atopischer Dermatitis (AD), die für eine systemische Therapie in Betracht kommen, zugelassen hat. Almirall wird die Markteinführung in Deutschland beginnen und in weiteren europäischen Ländern im Jahr 2024 fortsetzen.

- Lebrikizumab ist ein monoklonaler Antikörper, der mit hoher Affinität an IL-13 bindet und dessen nachgeschaltete Signalübertragung selektiv hemmt.
    
- Nach der Zulassung durch die Europäische Kommission ist Deutschland das erste Land, in dem Lebrikizumab zur Verordnung zur Verfügung steht.
    
- Lebrikizumab hat sowohl in der Monotherapie als auch in der Kombination mit topischen Kortikosteroiden eine frühe klinische Wirksamkeit und die Aufrechterhaltung des Ansprechens über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren gezeigt, bei einer vierwöchentlichen Erhaltungsdosis für alle Patienten.

Ausführliche Infos finden Sie hier

Quelle: Hautklinik der Helios St. Elisabeth Klinik Oberhausen

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