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Neurodermitis Leitlinie

01.03.2016

Bei dem Krankheitsbild der Neurodermitis handelt es sich um eine chronische oder chronisch-rezidivierende nicht-kontagiöse, entzündliche Hauterkrankung mit in der Regel starkem Juckreiz. Darüber hinaus besteht ein  Risiko für komplizierte Verläufe mit bakteriellen oderviralen Superinfektionen.
Sowohl die genetische Prädisposition als auch zahlreiche Auslösefaktoren spielen für die Erstmanifestation und das Auftreten der Erkrankungsschübe eine wichtige Rolle, so dass auch das Therapiekonzept vielfältig ist. Bei zahlreichen für die Neurodermitis zur Verfügung stehenden Behandlungsoptionen gilt es, in Abstimmung mit den Patienten bzw. Eltern erkrankter Kinder fallorientiert einen optimalen Behandlungsplan aufzustellen, der im Verlauf ggf. erneut angepasst werden muss.Die vorliegende Kurzfassung der S2k -Leitlinie gibt einen Überblick über alle bisher zur Verfügung stehenden, evidenzbasierten Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten sowie überdie entsprechenden Empfehlungen, die durch diean dieser Leitlinie beteiligten Fachgesellschaften und Verbände ausgesprochen werden. Diese Empfehlungen wurden  auf der Grundlage der bislang zu dem jeweiligen Verfahren vorliegenden klinisch-wissenschaftlichen Datenlage, die in der ausführlichen Fassung dieser Leitlinie

http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/013-027.html

beschrieben ist, von allen Beteiligten genehmigt.





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