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Phytotherapie bei Neurodermitis

16.03.2009Unter Phytotherapie versteht man die Behandlung mit frischen oder verarbeiteten Pflanzen. Hierzu zählen neben den naturbelassenen Pflanzen auch Auszüge jeglicher Art, jedoch nicht chemisch veränderte Produkte.
Die Pflanzenmedizin ist eine uralte Heilweise, vielleicht sogar die älteste Behandlungsmethode der Menschheit. Bis in das 19. Jahrhundert hinein beruhte die Medizin vorwiegend auf Pflanzentherapie, da es noch keine synthetischen Arzneimittel gab. Erst in den letzten 150 Jahren wurde die Pflanzenmedizin teilweise von der synthetischen Medizin verdrängt. Viele der heutzutage künstlich hergestellten Arzneimittel beruhen aber auf ursprünglich von Pflanzen stammenden Ausgangsstoffen (z.B. die Herzglykoside).

In der Dermatologie haben sich Heilpflanzen immer bis zu einem gewissen Grad behaupten können, besonders bei der äußerlichen Anwendung. In den letzten Jahrzehnten nehmen die Umsätze an pflanzlichen Präparaten in allen Bereichen der Medizin immer mehr zu, auch werden verstärkt Forschungsanstrengungen zur Prüfung der Wirksamkeit und Verträglichkeit von Pflanzen durchgeführt.

Die vorliegende Übersichtsarbeit soll darlegen, in welcher Weise Pflanzen für die Behandlung bei der Neurodermitis einsetzbar sind, welche Pflanzen besonders hilfreich sein können und was an zukünftigen Entwicklungen zu erwarten ist.

Anwendungsformen

Pflanzenpräparate können sowohl äußerlich wie innerlich angewendet werden.
Bei der Neurodermitis spielt die äußerliche Anwendung in Form von Salben, Cremes, Tinkturen, Umschlägen und Bädern eine weitaus größere Rolle.

1. Pflanzen zur äußerlichen Anwendung

Zahlreiche Pflanzen weisen im Laborversuch wie auch in klinischen Untersuchungen
entzündungshemmende Eigenschaften auf. Diese sind ausnahmslos nicht so stark wie die Cortisonpräparationen, sie können jedoch bei leichten Ekzemen oder in der Nachbehandlung eingesetzt werden. Zu diesen Pflanzen gehört die Kamille, die neben ihrer entzündungshemmenden Wirkung auch deutliche antimikrobielle Wirkungen aufweist. Auch wundheilungsfördernde Effekte sind bekannt. Kamillenzubereitungen werden deswegen besonders bei infizierten, nässenden und wunden Neurodermitis- Formen eingesetzt. Anwendung finden sowohl wäßrige Auszüge und Tees wie auch alkoholische Extrakte als Bäder und Auflagen, ferner Salbenzubereitungen (z.B. Robugen, Kamillensalbe, Kamillosan S.). Das Allergie-Risiko ist entgegen anders lautenden Meinungen vergleichsweise gering.
Eine weitere sehr interessante Pflanze ist die virginianische Zaubernuß (Hamamelis).
Sie stammt aus der nordamerikanischen traditionellen Medizin und wird dort schon seit Jahrhunderten von den Indianern bei Darmerkrankungen, Hauterkrankungen und Wunden eingesetzt. Hamamelis ist nach unseren Erfahrungen bei leichten Ekzemen gut wirksam und kann auch im Wechsel mit Corticosteroiden oder in der Nachbehandlung eingesetzt werden. Neben Salben auf Hamamelis- Basis (z.B. Hametum S.) gibt es auch Gele (z.B. Deskin Lipolotio) und Hamamelis-Wässer. Zu achten ist stets auf eine gute Qualität der Produkte, auch sollte der Hamamelis-Gehalt möglichst hoch sein. „Modesalben“ mit geringen Anteilen der einzelnen Pflanzenwirkstoffe weisen häufig keine ausreichende Wirkstärke auf. Auch Umschläge aus Hamamelis-Teezubereitungen sind bei nässenden Ekzemen möglich. Hierfür verwendet man zwei bis drei Esslöffel Hamamelis- Teedroge auf 1?2 l kochendes Wasser und läßt diesen Ansatz etwa 15 Minuten stehen, nach dem Abseihen als Umschlag verwenden.
Ebenfalls als entzündungshemmende Pflanze wird der Bittersüßstengel (Dulcamara stipides) eingesetzt. Wenngleich der Bittersüßstengel sicherlich keine „Cortisonpflanze“ ist, wie gelegentlich behauptet wurde, so scheint ihr bei leichten Formen von Ekzemen eine gewisse entzündungshemmende Wirkung zuzukommen.
Eingesetzt werden fast ausschließlich Fertigpräparate (z.B. Cefabene S., Dolexaderm S.). Auch innerlich anzuwendende Tropfen sind erhältlich, hierfür liegen uns jedoch keinerlei Erfahrungsberichte vor.
Zu den bei Neurodermitis bewährten Pflanzenprodukten zählt auch die Eichenrinde
(Cortex quercus), welche entzündungshemmende, adstringierende (gerbende) Wirkungen beim Ekzem aufweist.
Für die Eichenrinde gibt es flüssige Fertigpräparate (z.B. Eichenrinden- Extrakt Schupp), sie kann aber auch frisch hergestellt werden. Hierzu nimmt man etwa zwei Teelöffel Eichenrinde und übergießt diese mit einem halben Liter kochenden Wassers. Nach 15 Minuten abseihen, dann für Waschungen, Bäder oder Auflagen verwenden. Diese Eichenrinden- Anwendungen eignen sich besonders bei nässenden und hochentzündeten Ekzemen. Die Anwendung sollte jeweils nicht länger als zehn Minuten dauern, da die Austrocknung sonst zu stark würde. Bei trockener Haut sollte nachgecremt werden.
Als adstringierende Pflanze kommt neben der Eichenrinde auch der Schwarztee in Frage. Wir setzen Schwarztee-Umschläge besonders bei akuten Ekzemen im Gesichtsbereich ein, wo sie eine entzündungshemmende, kühlende und leicht austrocknende Wirkung haben. Diese Wirkung ist nach unseren Erfahrungen milder als bei der Eichenrinde. Auch scheint die Eichenrinde eine stärkere antimikrobielle Wirkung zu haben, so dass sie bei superinfizierten (durch Bakterien oder Pilze besiedelten) Ekzemen eher in Frage kommt. Die Zubereitung des Schwarztees (nicht aromatisiert) erfolgt wie zum Trinken, allerdings wird meist 15 Minuten ziehen gelassen. Zu beachten ist, dass sowohl durch Schwarztee wie auch durch Eichenrinde Verfärbungen der Wäsche auftreten können.
Eine weitere Heilpflanze mit milden antientzündlichen und antimikrobiellen Eigenschaften ist die Ringelblume (Calendula).
Sie kann als Tee für Auflagen zubereitet werden, wird jedoch häufiger als Fertigsalbe eingesetzt (z.B. Helixor, Calendula S., Calendumed S.). Wenngleich systematische Untersuchungen zur Anwendung bei Ekzemen fehlen, scheint die Wirkung von Calendula bei Ekzemen etwas geringer als die von Kamille und Hamamelis zu sein. Nichts desto trotz kann ihr Einsatz bei leichten Ekzemformen versucht werden, zumal auch hier das Risiko einer Kontaktsensibilisierung relativ gering ist. Neben ihrem Einsatz als Heilpflanze wird Calendula sehr häufig als Zusatz in Kosmetika verwendet, ohne dass dabei die notwendigen Wirkkonzentrationen erreicht werden.
Eine ebenfalls weit verbreitete Pflanze in Kosmetika ist Aloe vera. Diese stellt eine Mischung verschiedener Aloe-Arten dar, die ursprünglich in der Karibik beheimatet waren, inzwischen aber in allen warmen Zonen kultiviert werden. Aloe vera hat sich in Tierexperimenten wie auch in klinischen Studien als wirksame Pflanze in der Wundheilung und nach einzelnen Berichten auch bei der Schuppenflechte erwiesen. Über ihre Wirksamkeit bei der Neurodermitis liegen im einzelnen noch keine systematischen Untersuchungen vor. Wir haben gute Besserungen mit Aloe vera Gel bei akuten Ekzemen, insbesondere beim Sonnenbrand beobachtet. Auch akute atopische Ekzeme konnten gebessert werden. Hier ist jedoch zu beachten, dass Aloe vera in sehr unterschiedlichen Qualitäten im Handel ist. Gegebenenfalls sollte man sich durch den Apotheker beraten lassen.
Ebenfalls zu den pflanzlichen Präparaten in der Ekzembehandlung gehören das
Nachtkerzensamenöl und das Borretschsamenöl.
Beide werden seit Jahrzehnten in der äußerlichen wie auch in der innerlichen Behandlung der Neurodermitis eingesetzt. Für die äußerliche Anwendung wurden inzwischen auch Studien publiziert, die eine Wirksamkeit bei leichten Ekzemformen gegenüber den Salbengrundlagen belegen. Verwendung finden meist 10-20%ige Zubereitungen, die entweder angemischt oder als Fertigsalben (z.B. Eucerin Omega-Präparate, Excipial Lipoderm Omega) rezeptiert werden können. Besonders häufig werden diese bei Kindern sowie im erscheinungsfreien Intervall mit trockener, aber nicht entzündeter Haut angewendet.
Zu den neueren Pflanzen in der äußerlichen Behandlung der Neurodermitis gehört die Ballonrebe (Cardiospermum halicacabamum). Diese aus Afrika stammende Pflanze ist bislang vergleichsweise wenig beforscht, es liegen jedoch positive Berichte auch für die Neurodermitis vor. Ihr Einsatz kommt bei leichteren, trockenen Ekzemen in Frage (Handelspräparat: Halicar® Salbe).
Bei stark juckender, jedoch nicht wunder Haut kann auch versuchsweise ein Extrakt
der Pfefferschote (Capsaicin) eingesetzt werden. Diese auch in ABC-Pflastern und Rheumasalben enthaltene Substanz führt zu einer Freisetzung und später Auswaschung von Botenstoffen der Nerven (Neuropeptiden) in der Haut.
Durch die anfangs verstärkte Freisetzung kommt es zunächst zum Brennen und evtl zu verstärktem Juckreiz, der bei mehrfach täglicher Anwendung bald nachläßt und häufig gänzlich abklingt. Bei empfindlicher Haut ist jedoch Vorsicht geboten, da es zu einem erheblichen Brennen kommen kann – erosive Wunden oder offene Hautpartien dürfen gar nicht behandelt werden! Capsaicin-Salbe kann zusammengemischt oder als Fertigpräparat (Dolenon Liniment) mit 0,05 % Capsaicin bezogen werden. Anfangs muss diese Konzentration meist erheblich verdünnt werden. Besonders geeignet ist die Capsaicin-Salbenbehandlung
bei der sog. Prurigo simplex subakuta, einer knotigen, kaum juckenden Hauterkrankung, die auch im Rahmen der Neurodermitis vorkommen kann. Für diese Behandlung empfiehlt sich auf jeden Fall auch die Rücksprache mit einem Hautarzt.
Eine große Zahl weitere Pflanzen befinden sich zur Zeit in klinischer Anwendung, ohne dass sie bislang eine größere Verbreitung gefunden haben oder in systematischen Studien untersucht wurden. Hierzu zählen die Zubereitungen des Johanniskrauts (Hypericum perforatum) (Anm. der Red 2009.: Aktuell im Handel unter der Handelsbezeichnung BEDAN® von der Fa. Klosterfrau), das Teebaumöl, Kümmelöl und weitere ätherische Öle. Generell kann in den ätherischen Ölen eine hemmende Wirkung auf das Wachstum von Pilzen und Bakterien attestiert werden, die ein Ekzem zusätzlich provozieren können. Die antientzündliche Wirkung der ätherischen Öle ist unterschiedlich, zum Teil führen sie bei zu hoher Konzentration zu Reizungen der Haut. Auch werden über viele ätherische Öle Kontaktallergien berichtet.
Bei atopischen Ekzemen sollten diese Pflanzenprodukte daher im Einzelfall geprüft und eingesetzt werden.

2. Innerliche Behandlung mit Pflanzen

Auch die innerliche Behandlung der Neurodermitis mit Pflanzen ist möglich. Ziel ist hier zum einen die Beeinflussung der Entzündungsaktivität, wie sie insbesondere mit traditionell chinesischen Kräutern erreicht werden kann. Ein weiterer Ansatzpunkt ist die Anregung der „Ausscheidungsfunktionen“ über Niere, Darm und Haut, wofür „ausleitende“ Tees verwendet werden.
Pflanzenprodukte werden ferner zur Nahrungsergänzung oder direkten Beeinflussung des Stoffwechsels der Haut eingesetzt, z.B. das Nachtkerzen- oder Borretschsamöl.
Schließlich werden Pflanzenzubereitungen auch zur Beeinflussung von Psyche und Vegetativum verschrieben, z.B. Johanniskraut und Melisse.
Eine besondere Beachtung hat in den letzten zehn Jahren die traditionell chinesische Kräutermedizin gefunden, welche in Europa insbesondere in Großbritannien verbreitet ist. Eine feststehende Mischung aus zehn Kräutern (Clematis armandii, Dictamnus dasycarpus, Glycyrrhiza uralensis, Ledebouriella saseloides, Lophatherum gracile, Rehmannia glutinosa, Paeonia lactiflora, Potentilla chinesensis, Tribulus terrestris, Schizonepeta tenuifolia) wurde in ihrer Wirksamkeit mehrfach in international anerkannten Fachzeitschriften dargelegt. Allerdings kam es sowohl bei Kindern wie auch bei Erwachsenen unter der ursprünglichen Kräutermischung vielfach zur Erhöhung der Leberwerte, die zwar nach Absetzen des Tees rückgängig waren, jedoch bei erneuter Anwendung wieder auftraten. Die an sich hervorragende antientzündliche Wirkung der Kräutermischung ist dadurch stark beeinträchtigt.
Bislang ist nicht gelungen, die für die Leberwerterhöhung verantwortlichen Pflanzen zu ermitteln und durch andere zu ersetzen.
Aus diesem Grund wird der Tee vornehmlich in Heilversuchen bei Erwachsenen und nur unter regelmäßiger Kontrolle der Leberwerte eingesetzt. Eine Zulassung besteht nicht.
Weniger spektakulär ist die zusätzliche Anwendung von „ausleitenden“ Pflanzen, die über eine vermehrte Ausscheidung zu einer verbesserten Situation der Immunregulation beitragen sollen. Bislang fehlen für entsprechende ausleitende Effekte noch Belege aus sytematischen, kontrollierten Studien. In der Erfahrungsmedizin werden zur Ausleitung u.a. verwendet: Brennesseltee, Schachtelhalm und Goldrute zur Ausleitung über die Niere, Artischocke, Mariendistel, Wermut und Schöllkraut zur Ausleitung über die Leber, verschiedene Bitterstoffe zur Zerkleinern von Ausleitung über die Verdauungsdrüsen sowie Stiefmütterchenkraut als Tee zur direkten Beeinflussung der Haut. Wenn entsprechende Tees verwendet werden, so sollten diese in Abständen von zwei bis vier Wochen gewechselt werden, um einseitige Belastungen mit den Inhaltsstoffen zu vermeiden.
Weit verbreitet ist die Einnahme von Gamma-Linolensäure aus Borretschsamenöl und Nachtkerzensamöl. Diese können als Öl offen in der Apotheke gekauft oder in Form von Fertigkapseln eingenommen werden (Borretschsamenöl: Quintesal Kps, Nachtkerzensamenöl: Epogam Kps, Unigamol Kps.) Untersuchungen zur Wirksamkeit der Gamma-Linolensäure-Gabe bei der Neurodermitis wurden besonders in den 80er Jahren in größerer Zahl durchgeführt. Die Ergebnisse hierzu sind wiedersprüchlich, die Mehrzahl der Studien weist keine signifikanten Besserung gegenüber Placebo- Kontrollen auf. Nach unserer Erfahrung könnte dies daran liegen, dass nur ein Teil der Patienten mit Neurodermitis, möglicherweise vornehmlich Kinder, auf die Gabe von Gamma-Linolensäure ansprechen.
Es ist bisher nicht gelungen, diese „Responder“ klinisch von „Nonrespondern“ zu unterscheiden. Wenn der Versuch einer Gamma-Linolensäuresubstitution mit Nachkerzen- oder Borretschsamenöl vorgenommen wird, sollte der Einnahmezeitraum mindestens drei Monate betragen, um die Wirksamkeit abschätzen zu können. In psychopharmakologischer Sicht sinnvoll kann die Anwendung pflanzlicher Drogen bei Übererregtheit, vegetativer Unruhe und Depression sein, die bekanntlich nicht selten als Begleiterscheinungen der Neurodermitis auftreten. Belegte antidepressive Wirkungen liegen für das Johanniskraut (Hypericum perforatum) vor. Günstiger als die Teeeinnahme ist wegen der exakteren Dosierung die Anwendung in Form von Kapseln oder Dragees (z.B. Jarsin 300 Drg., Herbaneurin Kps., Hyperforat Drg., Hypericum Kps.). Zur Beruhigung und bei Einschlafstörungen kommen besonders Baldrian (z.B. Valdispert Drg., Kneipp Baldriantr.) und Melisse (z.B. Euvegal Drg.) in Frage. Hier ist im Einzelfall zu entscheiden, ob auf synthetische Präparate oder diese Pflanzenprodukte zurückgegriffen wird. Nachteilig bei den genannten Pflanzen ist, dass sie keine direkte juckreizstillende Wirkung im Vergleich zu sedierenden Antihistaminika aufweisen. Bei allen innerlich anzuwendenden Pflanzen ist zu beachten, dass es sich hier um Gemische vieler Einzelsubstanzen handelt, die grundsätzlich auch mit Nebenwirkungen einhergehen können. Vor längerer Anwendung sollte daher ebenso ein Arzt konsultiert werden, wie bei kombinierter Anwendung mit synthetischen Pharmaka, durch die sich eine Arzneimittelinteraktion ergeben könnten. Auch die Wechselwirkung mit UV-Licht ist bei manchen Pflanzen zu beachten. Zusammengefasst kann die phytotherapeutische Behandlung als eine wertvolle Ergänzung der konventionellen Behandlung angesehen werden, die ihre Schwerpunkte in der begleitenden Therapie und bei leichterem Ekzemformen hat.

Aus der Zeitschrift HAUTFREUND Ausgabe 3-2000.
Dr. med. Matthias Augustin

Prof. Dr. med. Matthias Augustin ist heute Leiter der
Hautklinik am Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf.
















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